Genius präsentiert Maus ohne Kabel - und ohne Akku - Update: Ab sofort im Handel erhältlich
Durch die Verwendung eines Kondensators möchte die DX-Eco die Nachteile heutiger Funkmäuse umgehen.
Die Genius DX-Eco kommt ohne Kabel und ohne Akku aus.
Update 19.01.2012: Wie Genius informiert, ist seine kabel- wie batterielose DX-ECO ab sofort erhältlich. Händler führen sie laut PCGH-Preisvergleich ab etwa 31 Euro, ab Lager ist sie für 35 Euro lieferbar. Die Details des Nagers laut Hersteller im Überblick:
- batteriefreie Sieben-Tasten Maus
- kabellos, 2,4GHz Technologie mit Mikrodongle-Empfänger
- optischer BlueEye Sensor, 1600dpi
- Auflösung auf Knopfdruck wechselbar 800/1600 dpi
- FlyingScroll für schnelles Surfen durch Dokumente oder Webseiten
- ergonomisches Design mit gummierten Seitenflächen
- Kondensator statt Batterie, in drei Minuten aufgeladen
- seine Kapazität reicht für über vier Stunden
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Originalartikel vom 05.11.2011: Die jüngste Neuvorstellung des Peripherie-Herstellers Genius kann als mutig bezeichnet werden: Eine kabellose Maus, die alle vier Stunden aufgeladen werden muss. Was auf den ersten Blick komplett unbrauchbar klingt, weißt bei genauerer Betrachtung eine ganze Reihe von Stärken auf. Denn die Energie wird nicht, wie bei bisherigen Funkmäusen, aus Batterien bezogen oder in Akkumulatoren gespeichert, sondern in einem Kondensator.
Dieser ermöglicht zunächst das vollständige Laden der Maus via USB in nur drei Minuten. Wer vor der Kaffeepause kurz an seine Maus denkt, wird also keinerlei Probleme mit der beschränkten Laufzeit haben. Während der Nutzung bekommt man den zweiten Vorteil von Kondensatoren zu spüren: Die DX-Eco wiegt gerade einmal 95 g und somit weniger, als beispielsweise eine kabelgebundene Logitech MX518.
Langfristig verspricht die Kondensatortechnologie zusätzlich eine höhere Lebensdauer. Im Gegensatz zu Akkus, die nach ein bis zwei Jahren intensiver Nutzung oftmals nur noch einen geringen Teil ihrer Ausgangsleistung erbringen, unterliegen Kondensatoren nur einer sehr geringen Abnutzung. Hieraus leitet Genius auch den "Eco"-Anspruch der Maus ab, denn die Entsorgung umweltschädlicher Akkus oder gar Batterien entfällt.
Abseits der neuartigen Stromversorgung bietet die DX-Eco bewährte Kost. Das Design mit gummierten Seiten richtet sich an Rechtshänder und bietet neben Haupttasten und Scrollrad noch zwei Daumentasten und zwei Tasten mittig auf dem Mausrücken. Von diesen reduziert eine die Auflösung des optischen Blueeye-Sensors von 1600 auf 800 dpi, die andere aktiviert einen Schnellscrollmodus. Die Anbindung an den PC (Treiber für Windows XP bis 7 und Mac OS X ab 10.4) erfolgt über einen 2,4 GHz Mikro-Empfänger, der in der USB-Buchse von Notebooks verbleiben kann oder unter der Oberschale der Maus verschwindet.
Im PCGH-Preisvergleich wird die Genius DX-Eco derzeit für knapp 30 Euro geführt.

Die Frage ist halt, welche Energiemengen man übertragen will. Generell sind Induktionssysteme aber afaik nicht darauf ausgelegt, große Mengen Energie weiträumig abzustrahlen (wäre ja auch kontraproduktiv), wie eine Funkantenne. Der Funkteil aller Vorschläge dagegen müsste nicht das überschreiben, was eine kabellose Maus nunmal zwangsläufig von sich gibt und was noch weit unter dem liegen kann, was ein Handy im Stand-By macht.
Ich habe nix gegen Handys (habe sogar iPhone 4, das soll ja nich ganz so toll sein in Sachen Strahlungswerte oder?)
ich fragte nur, ob da snicht ein problem sein könnte in irgendeiner Art und Weise.
Moment. Ich sage nicht, dass es das nicht gibt. Ich bin Elektrotechniker im Gebiet der Medizintechnik.
Ich sage nur, dass alle Magnetfelder im häuslichen Gebrauch so niedrig sind, dass sie keinen negativen Effekt auf den Körper haben (Es gibt gesetzliche Vorschriften, wie stark ein Magnetfeld sein darf und dieses muss das Pad auch erfüllen.). Es gibt zwar ein paar Studien, wo es dann heißt, dass 20% mehr Krebs entsteht, da sind dann aber von 1000 Leute 7 statt 6 an Krebs gestorben, was ich für typische statistische Schwankungen halte und weniger gerade aufs Handytelefonieren zurückführen würde.
Es ist aber schon ein Unterschied, ob ich beim Telefonieren mal eben 10 Minuten (oder eine halbe Stunde) ein Magnetfeld am Ohr habe, beim Zähne putzen ein *äußerst* schwaches Magnetfeld max. 5 Minuten im Mund, oder ein Magnetfeld (mir unbekannter Stärke) über viele Stunden (ich bin jeden Tag bis zu 12 h am Rechner) tagtäglich um mich habe. Man muss kein Handyverweigerer sein, um darauf zu dringen, dass das Magnetfeld maximal Bluetooth-Stärke (also zwischen 1 und 2 mW) hat.
Auch wenn Du nicht an Elektrosmog glaubst (was Dein gutes Recht ist), bedeutet das noch lange nicht, dass es ihn nicht gibt - und er Dir nicht schaden kann.
Eine gewisse Kopplung mit dem Menschen wird sicherlich vorhanden sein, aber ist vernachlässigbar, es sei denn du bist auch ein Handyverweigerer, dann dürftest du aber auch keine elektrische Zahnbürste haben