Cougar: Minos X5 mit 2.000 Hz Abfragerate, Ultimus RGB mit TTC-Schaltern

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Cougar Minos X5 11
Quelle: Cougar

Stellvertretend für Cougar hat Caseking die Auslieferung zwei neuer Eingabegeräte in Deutschland angekündigt. Die Minos X5 stellt eine Oberklassemaus dar, die als Besonderheit mit einer Abfragerate ("Polling Rate") von 2.000 Hertz daherkommt. Die Tastatur Ultimus RGB nutzt mechanische TTC-Schalter mit, wie der Name schon besagt, einer RGB-LED-Beleuchtung.

Im PC-Bereich, auch unter Spielern, ist eine Abfragerate von 1.000 Hertz zwischen PC und Eingabegeräte üblich. Der Wert bestimmt, wie oft die Peripherie aktualisierte Daten an das System schickt. Mit der Minos X5 geht Cougar jetzt den Schritt auf 2.000 Hz, womit jede halbe Millisekunde die Daten aktualisiert werden - laut eigenen Aussagen komplett ohne Übertaktung, sondern nativ. Cougar wirbt dadurch mit runderen Zeigerbewegungen, potenziell könnte auch der Input-Lag verringert werden.

Das Herzstück bildet ein optischer PMW3360-Sensor von Pixart mit einer maximalen Auflösung von 12.000 dpi. Das Mausrad, eine Taste dahinter sowie die zwei Daumentasten lassen sich mit Makros belegen, die auf dem internen, 512 KByte großen Speicher abgelegt werden. Platz finden darauf auch Beleuchtungsprofile der RGB-LEDs. Grundsätzlich ist die Maus wegen ihrer symmetrischen Form auch für Linkshänder geeignet, Daumentasten stehen ihnen jedoch nicht zur Verfügung. Das Gewicht exklusive Kabel beläuft sich auf 88 Gramm. Der Kostenpunkt liegt bei 50 Euro. Die Revenge S mit einem größeren Gehäuse für Rechtshänder wird später folgen.

Den zweiten Neuling stellt die Ultimus RGB dar, ein Schwestermodell zur normalen Ultimus. Zum Einsatz kommt das gleiche Gehäuse mit Stahlplatte als Oberfläche. Bei den mechanischen Schaltern setzt Cougar weiterhin auf das Angebot des recht unbekannten Herstellers TTC (Transtec Electronics). Die Charakteristik der jeweiligen Switches entspricht den Vorbildern von Cherry. Die Schaltergehäuse sind transparent ausgeführt, womit die Beleuchtung gleichmäßiger ausfällt. Diese stellt den einzigen Unterschied zur Ultimus dar: Die Ultimus RGB nutzt RGB-LEDs, die sich pro Taste einstellen lassen. Fällig werden 80 Euro, womit der Aufpreis für die RGB-Beleuchtung bei lediglich 5 Euro liegt.

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von JackA Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Abductee
        Das ist die gleiche Glaubensfrage wie der Inputlag bei aktivem Vsync.
        Ohne V-Sync hat man zerhackte Bilder, was extrem unschön ist.
        Das hat man mit V-Sync nicht mehr, dafür extremen Inputlag. Ich bin da normal nicht so empfindlich, aber mit V-Sync FPS spielen ist unerträglich.
      • Von JackA Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Abductee
        Das ist die gleiche Glaubensfrage wie der Inputlag bei aktivem Vsync.
        Ohne V-Sync hat man zerhackte Bilder, was extrem unschön ist.
        Das hat man mit V-Sync nicht mehr, dafür extremen Inputlag. Ich bin da normal nicht so empfindlich, aber mit V-Sync FPS spielen ist unerträglich.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Kondar
        Sicher?
        Jedenfals sind 1000Hz seit der MX518 (Gamingmäuse) welche 1600 bzw. 1800 dpi hatte Standart.
        Heute Mäuse haben da 10 mal mehr. Eine ~feinere Übertragung der Daten wäre da doch nicht schlecht.

        Abgesehen davon hatte ich mal gelesen das USB nicht mehr 1000 Hz schafft.
        Ich hab die gute, alte MX 518 und da sind es 125Hz. Man konnte manuell, mit Tricks, ganze 500 Hz herausholen.
      • Von TheBadFrag Lötkolbengott/-göttin
        Es kommt stark auf das Skillniveau an, auf dem man spielt. Wenn man jahrelang Shooter richtig trainiert hat, dann merkt man das innerhalb von ein paar Sekunden, ob vsync an ist. Casual Gamer merken es in der Regel gar nicht.

        Ohne vsync fühlt es sich so an als ob man eine Stange zwischen Bild und Maus hat. Das Bild folgt hart und direkt den Bewegungen der Maus.
        Mit vsync fühlt es sich so an, als ob die Maus mit einem Gummiband am Bild festgemacht ist. Jede Bewegung schwingt nach. Die Beschleunigung der Maus kommt nicht so wirklich hinterher.

        Ganz schlimm ist es bei flick shots. Mit vsync quasi nicht möglich oder nur sehr schwer.

        RTS, RPG, 3rd Person Shooter oder Rennspiele zocke ich auch mit vsync. Da ist das alles halb so wild. Da hab ich lieber ein gutes Bild als ein perfektes Mausgefühl. Generell alles was Singleplayer ist, kann man ruhig mit vsync zocken, weil es da einfach nicht so extrem auf die Reaktionszeit ankommt.
      • Von Abductee Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von TheBadFrag
        Inputlag bei aktiviertem vsync ist sehr deutlich merkbar. Einen schneller Shooter mit vsync zu spielen geht gar nicht. Fühlt sich an als ob man die Maus durch einen Honigtopf zieht. Das stelle ich direkt nach 2 Sekunden aus.
        Bei langsamerem Spielen kann man damit leben.
        Ich merk davon gar nix, meiner Meinung nach ist das sehr subjektiv.
        Wenn ich mir die Messung anschaue ist der Inputlag doch lächerlich gering.
        Über Vsync und den Zusammenhang zu input lag und Bildstottern bei 60 Hz und 120/144 Hz
      • Von TheBadFrag Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Abductee
        Das ist die gleiche Glaubensfrage wie der Inputlag bei aktivem Vsync.
        Inputlag bei aktiviertem vsync ist sehr deutlich merkbar. Einen schneller Shooter mit vsync zu spielen geht gar nicht. Fühlt sich an als ob man die Maus durch einen Honigtopf zieht. Das stelle ich direkt nach 2 Sekunden aus.
        Bei langsamerem Spielen kann man damit leben.
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