VR-Spiel Eve: Valkyrie - Die Verkäufe liegen unter den niedrigsten Erwartungen

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Eve: Valkyrie - Die Verkäufe liegen unter den niedrigsten Erwartungen
Quelle: CCP Games

CCP Games hat sich aus der Virtual Reality zurückgezogen und vorerst keine Pläne mehr, VR-Titel zu entwickeln. Grund seien die Verkaufszahlen von Eve: Valkyrie und Co., die noch unterhalb der niedrigsten Erwartungen lägen. Das Studio erwartet, dass VR künftig populärer werde. Aktuell sei VR aus wirtschaftlicher Sicht aber kein Thema mehr.

Im Jahre 2016 galt CCP Games noch als einer der Vorreiter im Umfeld der Virtual Reality. Eve: Valkyrie wurde als Flaggschiff-Titel für die Oculus Rift beworben und hat dementsprechend große mediale Aufmerksamkeit erhalten. Später folgten der mobile Ableger Eve: Gunfire und das dreidimensionale Tisch-Hockey Sparc. Seit dem vergangenen Herbst ist jedoch klar, dass CCP seine VR-Titel zwar weiterhin unterhält, darüber hinaus aber alle Aktivitäten beim Thema VR eingestellt hat. Neue Spiele für die Oculus Rift, HTC Vive, Playstation VR oder andere VR-Brillen sind dementsprechend erst einmal nicht zu erwarten.

Auf dem EVE Fanfest hat die Webseite rockpapershotgun.com mit CCPs CEO Hilmar Veigar Pétursson über die Beweggründe gesprochen. Und diese sind denkbar simpel: Teure VR-Projekte lohnten sich im Jahre 2018 schlichtweg noch nicht. "Wir haben uns auf eine Reise mit einem langsamen Start vorbereitet. Jedoch waren wir bei einem Bruchteil von dem, was die Leute zum Beginn erwartet haben", so Pétursson. Die Verkäufe seien noch unter den niedrigsten Erwartungen geblieben.

Das Problem sei, dass schon wenige Spieler überhaupt eine VR-Brille besäßen und davon noch weniger die hauseigenen Titel gekauft hätten. Eve: Valkyrie sei der größte kommerzielle Erfolg gewesen - wahrscheinlich wegen der Kooperation mit Oculus VR -, Gunjack habe sich am häufigsten verkauft und Sparc sei aus Sicht des CEOs die beste VR-Erfahrung gewesen - im Gegensatz zu den anderen Spielen setzt es auf Room-Scale-VR. Letztendlich sei es für ein mittelgroßes Studio wie CCP ein zu großes finanzielles Risiko, weiter größere Entwicklungsgelder in VR-Titel zu stecken. Man glaube noch an das Potenzial der Virtual Reality, wolle aber auf eine größere Nutzerbasis warten. Die Abwartenhaltung sei derzeit noch zu ausgeprägt. Pétursson glaubt, dass eine große Verbreitung noch Jahrzehnte auf sich warten lassen könnte.

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    • Kommentare (37)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DarkWing13 BIOS-Overclocker(in)
        AW: VR-Spiel Eve: Valkyrie - Die Verkäufe liegen unter den niedrigsten Erwartungen

        Zitat von McRoll
        Also mich wunderts nicht, VR ist erst einmal etwas für Enthusiasten weil:

        a) die Geräte sind teuer an sich
        b) der Rechner muss sehr potent sein um das flüssig darzustellen und somit teuer
        c) viele geeignete Spiele eher Nische sind, da VR momentan am besten etwas mit Cockpit simuliert, wie Flugsims oder Rennspiele - etwas wo man stationär ist und sich umschaut. Andere Spielkonzepte sind da noch nicht weit genug fortgeschritten und bieten noch zu wenig Inhalt.

        Eine Enthusiastenklientel erwartet auch entsprechende Spiele. Wenn man da ein simples Arcadeballerspielchen entwickelt, braucht man sich über mangelndes Interesse nicht wundern. Casuals bleiben bei ihrer gewohnten Kost und verzichten auf die hohen Ausgaben und für die Enthusiasten ists nicht spannend genug, die haben ihre entsprechenden Titel wie DCS, Assetto Corsa etc. Dann bleiben noch Spieler "in der Mitte", die vielleicht Interesse hätten aber noch nie was von Eve Online gehört haben, oder solche Flugspielchen nicht mögen oder mit sowas auch unterfordert sind und sich langweilen. Da bleibt nicht mehr viel Zielgruppe übrig.

        Ich denke dass VR erstmal eine Randerscheinung bleiben wird ohne eine Killerapp. Ich selber hätte schon Interesse weil ich DCS spiel, aber mir ists noch zu teuer nur für 2-3 Spiele so viel hinzulegen - und mit Track IR funktionierts mir erstmal gut genug.
        Nicht zu vergessen, der benötigte Platz für das Equipment und den "Bewegungsspielraum" (Wohnzimmer und Frau geht da schon mal gar nicht ), dann ein "unförmiger und schwerer Helm" von dem Kabel hinterher geschleift werden müssen...

        Selbst 3D-Brillen aufzusetzen war den meisten bei TVs schon zu viel...
        Wie sollen sich da erst "Kampfhelme" im Mainstream durchsetzen?

        mfg
      • Von DarkWing13 BIOS-Overclocker(in)
        AW: VR-Spiel Eve: Valkyrie - Die Verkäufe liegen unter den niedrigsten Erwartungen

        Zitat von McRoll
        Also mich wunderts nicht, VR ist erst einmal etwas für Enthusiasten weil:

        a) die Geräte sind teuer an sich
        b) der Rechner muss sehr potent sein um das flüssig darzustellen und somit teuer
        c) viele geeignete Spiele eher Nische sind, da VR momentan am besten etwas mit Cockpit simuliert, wie Flugsims oder Rennspiele - etwas wo man stationär ist und sich umschaut. Andere Spielkonzepte sind da noch nicht weit genug fortgeschritten und bieten noch zu wenig Inhalt.

        Eine Enthusiastenklientel erwartet auch entsprechende Spiele. Wenn man da ein simples Arcadeballerspielchen entwickelt, braucht man sich über mangelndes Interesse nicht wundern. Casuals bleiben bei ihrer gewohnten Kost und verzichten auf die hohen Ausgaben und für die Enthusiasten ists nicht spannend genug, die haben ihre entsprechenden Titel wie DCS, Assetto Corsa etc. Dann bleiben noch Spieler "in der Mitte", die vielleicht Interesse hätten aber noch nie was von Eve Online gehört haben, oder solche Flugspielchen nicht mögen oder mit sowas auch unterfordert sind und sich langweilen. Da bleibt nicht mehr viel Zielgruppe übrig.

        Ich denke dass VR erstmal eine Randerscheinung bleiben wird ohne eine Killerapp. Ich selber hätte schon Interesse weil ich DCS spiel, aber mir ists noch zu teuer nur für 2-3 Spiele so viel hinzulegen - und mit Track IR funktionierts mir erstmal gut genug.
        Nicht zu vergessen, der benötigte Platz für das Equipment und den "Bewegungsspielraum" (Wohnzimmer und Frau geht da schon mal gar nicht ), dann ein "unförmiger und schwerer Helm" von dem Kabel hinterher geschleift werden müssen...

        Selbst 3D-Brillen aufzusetzen war den meisten bei TVs schon zu viel...
        Wie sollen sich da erst "Kampfhelme" im Mainstream durchsetzen?

        mfg
      • Von JTRch Software-Overclocker(in)
        AW: VR-Spiel Eve: Valkyrie - Die Verkäufe liegen unter den niedrigsten Erwartungen

        Zitat
        Dann probier mal Pinball FX2 VR! Bei jedem Tisch passt auch das äußere Ambiente und auch abseits des Tisches gibt es etwas zu sehen.
        Habe ich, aber Zaccaria Pinball hat einfach die besseren Tische. Das ganze drum herum ist nett, aber passt für mich als Purist bzw. Pinball nicht. Pinball FX (inzwischen ja 3.0) habe ich auch so einige Pakete an Tischen gekauft, aber es meines Erachtens immer noch eines der schwächsten Pinball Spiele. Am besten (ohne VR) ist mir natürlich meine Future Pinball Sammlung, komplett Community getrieben. Wer sich dafür interessiert meine Sammlung von 2013 findet man hier auf meinem Blog:
        JTR >> Future Pinball
      • Von warawarawiiu
        AW: VR-Spiel Eve: Valkyrie - Die Verkäufe liegen unter den niedrigsten Erwartungen

        Vr ist denke ich die naechsten 5-6 Jahre langsam wieder am sterben bis Sony dann bei einer ps5 das ganze dann doch endlich gesellschaftsfähig bekommt. Mit psvr hat man bereits auf den "lahmen" Konsolen beachtlich was auf die Beine gestellt.
        Zu einem fairen Preis mit breiter Unterstützung.

        Bei der ps5 wird es dann ein massenmarkttaugliches psvr 2 geben.
      • Von Amixus Schraubenverwechsler(in)
        AW: VR-Spiel Eve: Valkyrie - Die Verkäufe liegen unter den niedrigsten Erwartungen

        Dem kann ich nicht zustimmen, es war noch nie so günstig wie zur jetzigen Zeit um mit VR anzufangen. So ein Set kostet Neu 400€ und gebraucht gehen diese Geräte schon mit 300€ über den Tisch. Gute Gaming-Monitore liegen hier im selben Preisbereich und haben keine 2 Controller mit dabei (Xbox One + Touch Controller).

        Fakt ist, dass Spiel selbst war nie wirklich der mega Erfolg. Die Steam Spielerzahlen VR und Normal zusammen lagen als ich es um Dezember herum gespielt habe bei gefühlt weit unter 10.000 Spielern. Dazu hat die Firma sich extrem grobe Schnitzer erlaubt, die dem Spiel alle male nicht gut getan haben. Käufer des Spiels im Oculus Store haben bis zum jetzigen Tag keine Möglichkeit das Spiel zusammen mit Freunden auf Steam im Squad zu spielen. Nur in seltensten Fällen kommt ein Spiel mit ausschließlich Spielern zustande! Das Match making ist Käse und nicht fair, es ist nicht selten, dass man alleine mit Bots gegen ein 3-4 Mann Squad kämpft. Ich kann im Spiel nicht unterbinden, dass ich als einzelner Spieler in einem Spiel lande in dem ich gegen ein Squad spielen muss und dass sind 7 von 10 malen der Fall. So war das Spiel für mich nach 2 Wochen spielen wieder von der Platte verschwunden.
      • Von SaftSpalte Software-Overclocker(in)
        AW: VR-Spiel Eve: Valkyrie - Die Verkäufe liegen unter den niedrigsten Erwartungen

        Das größste problem an VR ist ganz einfach : Der wo sich es leisten könnte hat keine Zeit oder Interessiert sich nicht dafür.

        Ich hatte es und habe auch keine Zeit.

        Geil ist es auf jeden fall.
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