Dirt Showdown: Downsampling-Screenshots, Detailvergleich und Technik-Check des DX11-Funracers
Seit heute ist Codemasters neues Rennspiel Dirt Showdown im Handel erhältlich. Zum Release des actionreichen Spin-off der Dirt-Reihe haben wir ein paar Runden gedreht, sehenswerte High-Res- und Vergleichs-Screenshots erstellt sowie die Hardwareanforderungen überprüft.
Spielerisch geht Codemasters mit dem Dirt Showdown neue Pfade, denn der Titel ist das wohl arcadelastigste Rennspiel, das die britische Spieleschmiede bisher auf den Markt gebracht hat. Nachdem die Colin-McRae-Reihe von den Fans des virtuellen Rennsports noch als reine Rallye-Simulationen betrachtet wurde, schlichen sich mit der Dirt-Serie nach und nach mehr Arcade- und Funsport-Elemente in das Gameplay von Codemasters Rally-Spielen ein. Vor allem der mit Dirt 3 eingeführte Spielmodus Gymkhana sorgt für viel Unmut bei den Fans: Das Gameplay sei zu "arcadig" und der Titel enthalte zu viele Trick-Einlagen anstelle echter Rally-Simulation. Codemaster reagierte und lagerte die kritisierten Spaß-Elemente in das neue Dirt Showdown aus. Hier steht jetzt die halsbrecherische Heizerei inklusive Nitro-Boost im Vordergrund, während die Fahrphysik eher simpel und das Schadensmodell effektarm ausfällt. Ob sich das auf auch die Hardwareanforderung auswirkt und welche visuellen Unterschiede es zwischen dem DX10- und DX11-Renderpfad gibt, das erfahren Sie hier.
Dirt Showdown: Technik im Hintergrund
Die technische Basis von Dirt Showdown ist eine weiterentwickelte Ego-Engine, die schon bei den Vorgängern zum Einsatz kam. Obwohl die Grafik von Dirt Showdown dank satter Farben und hübsch animierter Pyro-Effekten noch greller und bunter ausfällt als bei Dirt 3, ist die optisch ist die Herkunft klar erkennbar. Vermutlich konnte Codemasters auch einige Assets aus Dirt 2 und Dirt 3 wiederverwenden. Wie bei Dirt 3 und F1 2011/2012 bietet Codemasters auch bei Dirt Showdown neben dem DX10-Renderpfad, der das DX9-Pendant des Vorgängerteils ersetzt, wieder einen DirectX-11-Renderer an. Die aktuelle API bietet via Tessellation gerenderte Stoffe (cloth, etwa Fahnen), präzises FP16-HDR-Rendering, Ambient Occlusion, Motion Blur und fein gefilterte Shoft-Shadows an.
Dirt Showdown: Fehlermeldung beim Spielen mit DX9-Grafikkarten.
Dirt Showdown: Config-Datei, u.a. zur manuellen Festlegung des Renderpfads.
Dirt Showdown: DX10- versus DX11-Optik
Wie oben schon erwähnt, stellten wir bei unseren Proberunden fest, dass anders als bei Dirt 3 in Dirt Showdown kein DX9-Renderpfad mehr vorhanden ist. Befindet sich eine betagte DX9-Karte in Ihrem PC, verweigerte das Spiel mit einer Fehlermeldung (siehe Bild) den Start. Das ist eigentlich keine Überraschung, denn bereits in den vom Hersteller festgelegten Minimalen Systemanforderungen (siehe Ende des Artikels) ist zu lesen, dass erst Grafikkarten der AMD HD2000- oder Nvidia-8000-Serie unterstützt werden.
Spielen Sie Dirt Showdown mit einem DX10-/DX10.1-Pixelbeschleuniger, müssen Sie flimmrigere Schatten in Kauf nehmen und auf Tessellation verzichten. Außerdem ist die Qualität der Beleuchtung schlechter und das Ambient Occlusion fehlt. Wie unser Bildvergleich demonstriert, sieht Dirt Showdown aber auch mit DX10-Optik hübsch aus, außerdem läuft das Spiel mit dieser API deutlich schneller. So verdoppelte sich die Framerate bei unserem Testsystem (Phenom II X6 1100T) beim API-Wechsel von 41 Fps (DX11) auf 82 Fps unter DX10 (1.920 x 1.080, maximale Details, 4x MSAA). Der Wechsel zwischen DX11 und DX10 ist auf einer DX11-Grafikkarte übrigens nur per Config-Datei möglich (siehe Bild rechts). Standardmäßig wählt der Renderer nämlich die DX11-Grafikschnittstelle.
Dirt Showdown: Mit dieser Hardware läuft's geschmeidig.
Die Ego-Engine skalierte bereits in Dirt 3 mit sechs Prozessorkernen und auch bei Dirt Showdown gibt sie sich sehr mehrkernfreundlich. Während ein auf zwei Rechenzentralen gekappter Phenom II X6 in Kombination mit einer GTX 560 Ti in Full-HD sowie mit maximalen Details und 4x MSAA gerade einmal 29 Bilder pro Sekunde produziert, steigt die Fps-Rate auf 41 Fps als wir alle sechs Kerne der CPU freischalten. Ein Vierkerner mit hohem Takt ist also das Minimum, wenn Sie bei Dirt Showdown auf kein Detail verzichten wollen. Unsere Messungen mit dem Testsystem zeigen aber auch, dass eine GTX 560 Ti die Full-HD-Auflösung sowie die DX11-Optik generell zwar meistert, die vierfache Multisampling Kantenglättung die Gesamtleistung aber bremst. Hier muss dann doch etwas mehr Grafikpower her. Daher empfehlen wir eine GTX 570, auf Seiten AMDs sollte es die HD 6970 oder HD 7870 sein.
Reicht die Leistung Ihrer Hardware nicht, bietet das Grafikoptionsmenü viele Schalter für gezieltes Tuning an. Hier können Sie einerseits den Leistungsgewinn durch Änderungen an den vielen Schaltern mithilfe des internen Benchmarks ermitteln. Sie können aber auch die vorgeschlagenen Voreinstellungen (sehr niedrig/niedrig/mittel/hoch/sehr hoch) nehmen. Wie sich die Optik in den einzelnen Einstellungen verändert, sehen Sie in unserer Bildergalerie.
Minimale Systemforderungen: Dirt Showdown
- Betriebssystem: Windows Vista oder Windows 7
- Prozessor: AMD Athlon 64 X2 oder Intel Pentium D mit 3.4GHz
- Speicher: 2 GB RAM
- Grafik: AMD HD2000 Serien oder Nvidia 8000 Serien
- Unterstützte Grafikkarten: ATI Radeon HD2000 Serien, HD3000 Serien, HD4000 Serien, HD5000 Serien, HD6000 Serien, HD7000 Serien Nvidia GeForce 8000 Serien, 9000 Serien; Nvidia GTX200 Serien, GTX400 Serien, GTX500 Serien
- DirectX: 9
- Festplatte: 15 GB Speicherplatz frei
- Sound: DirectX-kompatible Soundkarte
- Andere Anforderungen: Breitband-Internetverbindung
Empfohlene Systemanforderungen für DirectX 11:
- Betriebssystem: Windows Vista oder Windows 7 64-bit
- Prozessor: AMD Bulldozer oder Intel Core i7
- Speicher: 4 GB RAM
- Grafik: AMD HD6000 Serien oder Nvidia GTX500 Serien
- Unterstützte Grafikkarten: ATI Radeon HD2000 Serien, HD3000 Serien, HD4000 Serien, HD5000 Serien, HD6000 Serien, HD7000 Serien Nvidia GeForce 8000 Serien, 9000 Serien; Nvidia GTX200 Serien, GTX400 Serien, GTX500 Serien
- DirectX: 11
- Festplatte:15 GB Speicherplatz frei
- Sound: DirectX-kompatible Soundkarte
- Andere Anforderungen: Breitband-Internetverbindung
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In der Galerie finden sie zum Start Screenshots mit Downsampling und maximalem SGSSAA. Am Schluss haben wir für Sie die Qualitätsvergleiche aus den Klickvergleichen in voller Auflösung hinterlegt.

Scharfe und klare Texturen wären mir lieber.
Ja, realistisch ist die Farbgebung gewiss nicht – die Texturen sind aber tatsächlich recht knackig. Dirt bedeutet übrigens nur "Dreck" und davon gibt's in Showdown sehr viel.
Codemasters' Ego-Engine skaliert sehr gut mit den CPU-Kernen und Threads. Dirt 3 gehört zu den wenigen Spielen, wo ein X6 zumindest im Ansatz an eine Sandy (ohne SMT) herankommt.
MfG,
Raff
Die Grafik erinnert an Dirt (1) und ist leider keine Verbesserung wie man es gewöhnt war. Ich hoffe das Codemasters sich
voll auf Grid 2 konzentriert um wieder aufzuschliessen, wann immer es auch erscheinen möge.
- Speicher: 4 GB RAM
- Grafik: AMD HD6000 Serien oder Nvidia GTX500 Serien
- Unterstützte Grafikkarten: ATI Radeon HD2000 Serien, HD3000 Serien, HD4000 Serien, HD5000 Serien, HD6000 Serien, HD7000 Serien Nvidia GeForce 8000 Serien, 9000 Serien; Nvidia GTX200 Serien, GTX400 Serien, GTX500 Serien
So eine hässliche Grafik aber dann solche Anforderungen raushauen...
Erinnert mich an Flatout 3... Sieht total beschissen aus, braucht aber für maximale Settings eine GTX 590...
Und wie kann man bitte AMD Bulldozer mit Intel i7 vergleichen ? Die Leistung unterscheidet sich doch sehr stark...