10 Jahre DirectX 12: Microsoft verspricht viele Neuerungen - mehr Performance und KI
Zehn Jahre nach der Veröffentlichung von DirectX 12 blickt Microsoft in die Vergangenheit und in die Zukunft. Bald sollen demnach weitere Funktionen folgen, die die Performance erhöhen und die Nutzung von KI-Netzwerken erleichtern.
Schon seit 1994 bietet Microsoft über die DirectX-API eine einheitliche Möglichkeit, mit der Spielentwickler unter Windows die GPU ansprechen können. Die neueste Version, DirectX 12, feierte dabei jüngst ihren zehnten Geburtstag. Diesen nahm sich das Unternehmen zum Anlass, um die Geschichte und die geplanten Neuerungen der API zu beleuchten.
Schneller und besser
Nachdem DirectX 12 vor zehn Jahren insbesondere durch eine hardwarenähere Programmierung bestach, folgten zahlreiche Erweiterungen. Unter anderem führten die Entwickler 2018 DirectX Raytracing und 2019 Variable Rate Shading ein. Diese und weitere Entwicklungen wurden 2020 als DirectX 12 Ultimate zusammengefasst. In den folgenden Jahren wurden dann noch Features wie Direct Storage, Auto HDR oder der integrierte KI-Upscaler Auto SR ergänzt. Doch damit ist das Ende noch nicht erreicht.
In diesem Jahr arbeitete Microsoft an Opacity Micromaps, die transparente Texturen im Zusammenspiel mit Raytracing-Beleuchtung performanter machen sollen. Zudem will das Unternehmen mit Advanced Shader Delivery eine cloudgetriebene Lösung bieten, um Ladezeiten um bis zu 85 Prozent zu reduzieren. Das funktioniert aktuell bereits im ROG Xbox Ally und soll zukünftig auf mehr Grafikkarten zur Verfügung stehen.
Gleichzeitig entwickelt Microsoft derzeit eine weitere Performance-Optimierung namens Shader Execution Reordering, die in einer aktuellen Vorabversion zweistellige Bildratengewinne bieten soll. Leider nennt das Unternehmen hier keine konkreten Grafikkarten oder Spiele als Referenz, handfest lässt sich der Performance-Vorteil also nicht beziffern. Das neue Feature soll aber auf jeden Fall dabei helfen, die gerenderten Bilder etwas schneller auf den Bildschirm zu bringen. Mehr Möglichkeiten für Entwickler sollen hingegen die Cooperative Vectors schaffen: Mit diesen werden Entwickler leichter Vektor- und Matrixberechnungen auf der GPU durchführen können. Das soll insbesondere auch für KI-Anwendungen nützlich sein, die dann in Spielen zum Einsatz kommen können.
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Bedauerlicherweise hat Microsoft zu den einzelnen, geplanten Features für DirectX 12 noch keine Roadmap parat. Wie bisher dürften die Funktionen vermutlich Stück für Stück erscheinen und dann zunehmend von den Entwicklern integriert werden. Auch so ist die Entwicklung aber natürlich positiv. Denn die Studios erhalten dadurch immer mehr Möglichkeiten, um Spiele nach ihren Wünschen umzusetzen. Gelegentlich sollte Microsoft aber, wie bei DirectX 12 Ultimate, ein Feature-Paket schnüren. Damit könnten weniger versierte Spieler dann auf einen Blick erkennen, ob die eigene Grafikkarte alle Funktionen unterstützt, oder ob ein Upgrade notwendig ist.
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Quelle: Microsoft

wenn Linux mit Valve und Vulkan sehr stark aufgestellt ist.
Gleichzeitig hat MS sein Xbox Portofolio absolut nicht unter kontrolle, sondern jedes MS Gerät ist eine X Box, naja mein LTSC sicher nicht da gibts kein Xbox und Candycrush Saga.
Bin neulich auf nexus mods drauf gestoßen für das Spiel "Wuchang: Fallen Feathers". Da hatte das ein Modder angeboten mit besserer performance.
Somit wäre eine Zwang Möglichkeit das zu umgehen gegeben.
Hauptsache alle Spieler damals auf Windows 10 zwingen,
obwohl die DX12 Runtime nachweislich sogar unter Win7 kompatibel war.
Und trotz der Werbung von damals mit DX12 blablub werden auch heute noch Spiele mit DX11 released,
bei gefühlt 75% meiner Steam Spiele hab ich bei Start die Auswahl DX11 oder 12.
Rein Technisch gesehen kann man die Spiele noch mit einer HD5000 oder GTX 400 spielen.