Zwischen Gesetzbuch und Verbrechen: Neue Details zu "Die Gilde: Europa 1410"
Politik, Recht und Intrigen sollen in der kommenden Serienfortsetzung von "Die Gilde" eine zentrale Rolle spielen und Wirtschaft wie gesellschaftlichen Aufstieg gleichermaßen beeinflussen. Ein aktuelles Entwicklertagebuch verrät, wie Gesetze entstehen und welche Folgen Verbrechen nach sich ziehen.
Das neueste Entwicklertagebuch von "Die Gilde: Europa 1410" auf Steam beschäftigt sich mit Gesetzen, Verbrechen und Strafen in der kommenden Serienfortsetzung. Inhaltlich führt der Titel ins spätmittelalterliche Europa und stellt erneut den Aufbau einer eigenen Dynastie in den Mittelpunkt. Das mittelalterliche Stadtleben soll von politischen Handlungen geprägt sein, die etwa Steuern, Preise oder die Legalität bestimmter Handlungen beeinflussen.
Verschiedene Institutionen sollen hierbei verschiedene Verantwortungen tragen: So entscheiden kirchliche Würdenträger über moralische Fragen, während sich städtische Amtsträger mit wirtschaftlichen Gesetzen auseinandersetzen. Spieler können versuchen, Regeln zu ihren Gunsten zu beeinflussen, etwa durch Beziehung und Bestechung, müssen dabei jedoch stets die rechtlichen Folgen im Blick behalten.
Spionage, Beweise und Intrigen
Parallel sollen kriminelle Aktivitäten und deren Konsequenzen stärker in den Fokus rücken. Einbrüche, Entführungen oder Erpressungen können Vorteile bringen, bergen laut Entwickler aber auch erhebliche Risiken. Rivalen sollen sich überwachen lassen, Spione sammeln Beweise, die für Anklagen genutzt oder sogar verkauft werden können. Kommt es zu einer Anklage, folgt ein Gerichtsverfahren, in dem Auftreten und Vorbereitung über das Urteil entscheiden. Laut Entwicklertagebuch reichen die Strafen von Geldbußen hin zu Pranger und Gefängnis.
Serie mit langer Tradition
Entwickelt wird der Titel vom tschechischen Studio Ashborne Games und er soll erneut auf einer Mischung aus Handels- und Lebenssimulation basieren. Spieler können Berufe wählen, Betriebe aufbauen und Handelsnetzwerke entwickeln, während gleichzeitig Beziehungen und politische Ämter Einfluss auf den Erfolg im Spiel haben. Die ersten zwei Teile der Gilde-Serie erschienen bereits 2002 und konnten durchweg positive Rezensionen sammeln, der dritte Teil erhielt auf Steam hingegen gemischte Nutzerbewertungen. Konkrete Details zu Umfang, Technik oder Releasezeitraum der neuesten Addition wurden bisher noch nicht genannt.
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Quelle: Ashborne Games


Ich bin vorsichtig optimistisch, was den Titel angeht.
Hoffentlich orientiert man sich an Teil 1 und macht nicht den gleichen Fehler wie der Entwickler bei Industrie Gigant 4 und versucht krampfhaft gut funktionierende Dinge zu ändern, sodass am Schluss ein schlechtes Game rauskommt.