Mehr Leistung für besseres Spielen
Diese gelungene Umsetzung sieht besser aus als die Konsolenfassung und schont dabei noch Ihre Hardware.
Mit der PC-Fassung des schon im Februar für die PS3 und Xbox 360 veröffentlichten Schnetzelspiels wollte Capcom keinesfalls eine billige Konsolenportierung abliefern. Man versprach, die technischen Möglichkeiten des PCs zu nutzen, um das Spiel für Multicore-Prozessoren zu optimieren und eine DX10-Unterstützung für eine bessere Performance in die MT-Framework-Engine zu integrieren.
Eine Dualcore-CPU reicht
Obwohl die Engine - wie angekündigt - gut mit vier Prozessorkernen skaliert, benötigen Sie lediglich ein Modell mit zwei Rechenzentralen. So verfügt schon ein günstiger Core 2 Duo E6320 oder Athlon X2 5000+ über genügend Leistung in Szenen, in denen Horden von Gegnern gleichzeitig dargestellt und animiert werden.
Devil May Cry 4: DX9-Benchmarks
Auch die Anforderungen an Ihren 3D-Beschleuniger halten sich in Grenzen. So ist bereits eine HD 3850 weder im DX9- noch im DX10-Modus mit allen Details in 1.280 x 1.024 überfordert. Im Gegenzug garantiert eine 8800 GT oder HD 3870 ruckelfreien Spielspaß in sehr hohen Auflösungen und mit einem hohen Grad an FSAA und AF.
Unter Vista (DX10) fällt die Fps-Leistung allerdings durchweg niedriger aus (siehe Benchmarks) und mit nur einem GiByte Arbeitsspeicher kommt es hier - anders als mit WinXP - zu nervigen Rucklern.
Viel Mehrleistung möglich
Stößt Ihre Hardware doch an ihre Leistungsgrenzen, verringern Sie zuerst für einen Performancegewinn von bis zu 56 Prozent (23 Fps, Test-PC siehe unten) die Auflösung. Stellen Sie dann noch die Schatten aus, machen Sie weitere 14 Fps (34 Prozent) gut.
Devil May Cry 4: die besten Tuning-Schalter
Eine niedrige Qualität empfehlen wir nur bei Härtefällen, da vor allem die simple Beleuchtung und die detailarmen Schatten die Stimmung verschlechtern.
Devil May Cry 4: Grafikvergleich
Weitere Benchmarks (DX10) finden Sie in der aktuellen PC Games Hardware 08/2008.
