Destiny 2 vor Entwicklungsende: Bungie soll nach dem letzten Update Entlassungen planen
Bungie beendet die aktive Entwicklung von Destiny 2. Laut einem Bericht sollen danach Entlassungen folgen, während Destiny 3 vorerst nicht aktiv produziert werde.
Bei Bungie steht offenbar der nächste Einschnitt bevor. Nachdem das Studio offiziell angekündigt hat, die aktive Entwicklung von Destiny 2 mit einem letzten Live-Service-Update zu beenden, soll intern bereits ein größerer Stellenabbau vorbereitet werden, wie Jason Schreiber bei Bloomberg berichtet. Demnach soll eine nicht näher genannte Zahl an Beschäftigten betroffen sein, sobald das finale Update für Destiny 2 veröffentlicht wurde.
Für Bungie wäre ein weiterer Stellenabbau nicht der erste Einschnitt seit der Übernahme durch Sony. Der Konzern kaufte das Studio 2022 für 3,6 Milliarden US-Dollar. Bereits nach The Final Shape hatte Bungie Entlassungen vorgenommen. Es mussten über 220 Personen und damit knapp 17 Prozent der Belegschaft gehen.
Parallel dazu: Destiny 2 läuft aus, ein Destiny 3 befindet sich dem Bericht zufolge nicht unmittelbar in Produktion und Bungie müsste Marathon als neues Standbein etablieren. Der Extraction-Shooter ist erst im März erschienen, soll die Erwartungen bislang aber nicht erfüllt haben. Gleichzeitig sollen in den vergangenen Monaten bereits Beschäftigte aus dem Destiny-Team zu Marathon gewechselt sein.
Offiziell bestätigt ist bislang nur das Ende der aktiven Destiny-2-Entwicklung. Das letzte Update soll am 9. Juni erscheinen und den Namen Monument of Triumph tragen. Bungie erklärte dazu, Destiny 2 solle weiterhin online bleiben und für Rückkehrer zugänglich sein. Das Studio spricht also nicht von einer Abschaltung des Spiels, sondern von einem Ende der laufenden Live-Service-Erweiterungen. Für Spieler bedeutet das: Destiny 2 bleibt nach jetzigem Stand nutzbar, erhält aber keine regulären neuen Inhalte mehr.
Unklar bleibt damit, wie Bungie die Marke Destiny langfristig fortführen will. Laut Bericht sollen Beschäftigte zwar neue Projekte vorschlagen, darunter auch mögliche Ideen aus dem Destiny-Universum. Grünes Licht habe bislang aber keines dieser Vorhaben erhalten.
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Quelle: Bloomberg, Insider Gaming, Bungie

Nur wird man kaum Destiny Spieler zu Marathon bringen weil das eine PvE , das andere PvP ist.
Da kann Gunplay und Worldbuilding noch so gut sein.
Die Optik ist dann halt Geschmackssache, meins ist es nicht.
Habe früher auch gern Destiniy 2 gespielt aber seit der Geschichte mit der Content Vault war ich dann raus.
Ist natürlich schade für alle aktiven Spieler das man ihr Spiel nun sterben lässt.
Aber gut, da sind sie ja nicht alleine. Zeit für etwas neues.
Zumindest kann man ihnen dahingegen nicht "fehlende Experementierfreudigkeit" vorwerfen.
Bungie produziert gute Games mit dem wohl besten Gunplay der gesamten Branche, aber in diesem Fall haben sie sich verzockt.
Wäre schade, wenn diese teils immense Expertise komplett den Bach runter geht, verdenken könnte es man Sony aber auch nicht.
Zumindest kann man ihnen dahingegen nicht "fehlende Experementierfreudigkeit" vorwerfen.