Test in der Redaktion: Wie sichtbar ist Upsampling und ist "nativ" wirklich tot?
Seit 2019 hat sich KI-Upsampling vom Experiment zur Standardfunktion entwickelt. Ein Blindtest mit Arc Raiders und Kingdom Come Deliverance 2 soll klären, ob native Auflösung im Gaming noch eine Rolle spielt.
Mit der Einführung von DLSS auf Geforce-RTX-Grafikkarten war es 2019 erstmals möglich, Spiele in reduzierter interner Auflösung zu berechnen und anschließend per KI-Modell hochzuskalieren. Was zunächst skeptisch betrachtet wurde, ist inzwischen fester Bestandteil moderner Grafikmenüs. Mit DLSS 4.5 auf Basis des Transformer-2.0-Modells erreicht die Technik eine neue Ausbaustufe. Gleichzeitig stehen mit FSR Redstone und XeSS 3 Alternativen bereit. Die zentrale Frage lautet heute aber weiterhin, ob eine native Bildausgabe überhaupt noch Vorteile bietet.
Um diese Frage nicht theoretisch, sondern praktisch beantworten zu können, hat die PCGH- und PCG-Redaktion einen Blindtest durchgeführt. Zum Einsatz kamen Arc Raiders und Kingdom Come Deliverance 2. Beide Titel gelten als technisch anspruchsvoll und nutzen moderne temporale Rekonstruktionsverfahren. Die Ausgabe erfolgte in 2.560 × 1.440 Pixeln, die Bildrate wurde dabei aber bewusst auf 60 Fps begrenzt. Damit soll ausgeschlossen werden, dass eine höhere Performance die Einschätzung der Bildqualität beeinflusst.
Wir konfigurierten DLSS 4.5 im Quality-Modus, und zwar über das Preset "M" mit Transformer 2.0. In Arc Raiders stellten wir zusätzlich Epics Temporal Super Resolution gegenüber. In Kingdom Come Deliverance 2 richteten wir die native Darstellung mit maximaler Kantenglättung ein. Nachschärfung blieb allerdings vollständig deaktiviert, ebenso kontrastverstärkende Filter. Ziel war es, die Vergleichsbasis so neutral wie möglich zu halten.
Das Ergebnis unseres Experiments fiel weniger eindeutig aus, als es die eingangs formulierte These nahelegen würde. Mehrere Testpersonen aus den Redaktionen von PCGH und PC Games konnten native Darstellung und DLSS Quality nicht konsistent auseinanderhalten. In einzelnen Szenen wurde die hochskalierte Variante sogar als ruhiger wahrgenommen, und dies vor allem bei Vegetation und feinen Oberflächenstrukturen.
Damit ergibt sich aber auch, dass es keine pauschale Antwort auf die Frage nach dem Ende nativer Bildausgabe gibt. Auf Konsolen ist Upsampling de facto Standard. Am PC hängt die Entscheidung jedoch von Zielauflösung, Implementierung, individueller Wahrnehmung und dem verfügbaren Leistungsbudget ab. Nativ ist damit nicht obsolet, allerdings auch nicht mehr automatisch die Referenz.
Haben Sie noch Ideen zu möglichen Blindtest-Szenarien? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Da bin ich raus , so wie bei den bekannten Farbtäfelchen beim Augenarzt.
Natürlich nicht bei allen und auch die Ampel kann ich natürlich unterscheiden.
Aber bei manchen Nuancen sehe ich absolut keinen Unterschied.
Wollte früher mal zur See fahren, durfte ich nicht wegen der Signalfarben im Verkehr
Bei Spielen mag ich z.B. Dschungel überhaupt nicht, kann einfach manche Gegner nicht oder schlecht lokalisieren.
Und dann vielleicht noch rote Interface Elemente , Katastrophe
Und die üblichen Farb-Anpassungsmöglichkeiten in Spielen helfen meist auch nicht, trotz Schiebereglern.
Die sind wohl eher für Farbblinheit ausgelegt und nicht für "Schwächen".
Also lasse ich es meist wie es ist, mit dem Ergebnis das ich z.B Itemfarben anders wahrnehme als meine Mitspieler, was machmal zu Missverständnissen führt.
Da bin ich raus , so wie bei den bekannten Farbtäfelchen beim Augenarzt.
Natürlich nicht bei allen und auch die Ampel kann ich natürlich unterscheiden.
Aber bei manchen Nuancen sehe ich absolut keinen Unterschied.
Wollte früher mal zur See fahren, durfte ich nicht wegen der Signalfarben im Verkehr
Bei Spielen mag ich z.B. Dschungel überhaupt nicht, kann einfach manche Gegner nicht oder schlecht lokalisieren.
Und dann vielleicht noch rote Interface Elemente , Katastrophe
Und die üblichen Farb-Anpassungsmöglichkeiten in Spielen helfen meist auch nicht, trotz Schiebereglern.
Die sind wohl eher für Farbblinheit ausgelegt und nicht für "Schwächen".
Also lasse ich es meist wie es ist, mit dem Ergebnis das ich z.B Itemfarben anders wahrnehme als meine Mitspieler, was machmal zu Missverständnissen führt.
Man sollte dabei auch nicht vergessen, dass bei PCGH nicht unbedingt die "Durchschnittsspieler" unterwegs sind.
Leider werde ich da nicht mitreden können da mein GPU das leider nicht kann. Daher kann ich auch nicht mitreden ob es da irgendwelche sichtbaren Unterschiede gibt. Aber ich höre allgemein auch noch Stereo, so ganz ohne weiteren Schnickschnack, einfach Raumklang.
Das Auge ist auf schnelle Bewegungen (Überleben in der Natur), oder Formen (Gesichter, Silhouetten) trainiert und nicht so sehr auf viele Details.
Bei Audio war es dagegen schon immer wichtiger einzuschätzen was das für ein Geräusch ist und aus welcher Richtung es kommt.
Das unterschätzen viele, weil wir unsere Umgebung eben doch eher sehen als hören.