"Das war vielleicht mein letztes Spiel": Dead-Space-Schöpfer mit düsteren Aussichten
Glen Schofield, der Schöpfer von Dead Space, wird womöglich nie wieder ein Spiel beaufsichtigen. Zuletzt sei es ihm nicht gelungen, eine Finanzierung für ein vielversprechendes Projekt zu finden.
Seit Anfang der 1990er-Jahre ist Glen Schofield in der Spielebranche tätig. Die meisten dürften den US-Amerikaner als den Schöpfer von Dead Space kennen. Das düstere Survival-Horrorspiel mit Sci-Fi-Setting kam 2008 auf den Markt und entwickelte sich zu einem echten Hit. Zwei Nachfolger kamen in den Jahren darauf auf den Markt, und 2023 bekam Dead Space ein umfangreiches Remake spendiert. Zuletzt veröffentlichte er zusammen mit Krafton das ebenfalls in der Zukunft angesiedelte Horrorspiel The Callisto Protocol, das den hohen Erwartungen allerdings nicht gerecht werden konnte. In der Folge verließ Schofield die Striking Distance Studios freiwillig und arbeitete, wie er jetzt mitgeteilt hat, seitdem an einer neuen Idee. Diese wird allerdings wohl nie Realität werden. Deadspace 4: Pläne wurden von EA abgeschmettert
In einem LinkedIn-Post hat Schofield mehr dazu verraten. Die Idee stammt wohl ursprünglich von seiner Tochter Nicole, und die beiden bezeichneten sie als eine Art neues Sub-Genre. Nicht nur Horror, sondern mehr als das. Zusammen mit einem kleinen Team aus den USA und einem größeren Team im UK habe man einen Prototyp dazu entworfen und das Budget auf 17 Millionen US-Dollar heruntergebracht. Dennoch war es offenbar nicht möglich, einen Publisher für das Spiel zu finden.
Schofield schreibt, dass es erst hieß, er müsse das Budget auf 10 Millionen US-Dollar kürzen, später wurden daraus 3 bis 5 Millionen US-Dollar. Man habe sich daher entschieden, das Projekt aufzugeben. Manchmal sei es besser, etwas nicht zu machen, als es billig zu machen. Die beteiligten Entwickler seien nun alle wieder auf der Jobsuche und auch er selbst stünde wieder für neue Projekte zur Verfügung. Ob er in der aktuellen Branche aber noch einmal ein Spiel als Director von Anfang bis Ende begleiten werde, steht in den Sternen. Die AAA-Branche befindet sich in einer ausgewachsenen Krise und er sehe derzeit nicht die Möglichkeiten, große Ideen wie früher umzusetzen.
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Quelle: Glen Schofield auf LinkedIn via VGC

ein Branche schafft sich selbst ab
Aber man kann wohl mit Fug und Recht behaupten das die Welt gerade dringendere Probleme hat als trible A Spiele.
Und egal wo ich meinen Blick hin richte, an Qualitätsbewusstsein mangelt es fast überall!
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