Cyberpunk 2077 Phantom Liberty im Tech-Test: 60 Prozessoren im größten PCGH-Benchmark-Vergleich!
Schon seit dem Release Ende 2020 befindet sich Cyberpunk 2077 vom Entwickler CD Projekt Red im PCGH-CPU-Index - grafisch State of the Art und spielerisch in Sachen Storytelling- und NPC-Missionsdesign wegweisend. In wenigen Tagen erscheint der lang erwartete DLC Phantom Liberty. Wir laden Sie jetzt zum ersten Test in der Reihe ein, zum größten CPU-Vergleich, den es bei PCGH jemals gegeben hat.
In diesem Artikel
Herzlich willkommen, liebe PCGH-Leser, zum ersten von vielen Specials, die Sie zu Cyberpunk 2077 Phantom Liberty erwarten können. Den Startschuss macht der umfangreichste CPU-Benchmark-Test, den PC Games Hardware jemals auf die Beine gestellt hat. Wir haben unermüdlich getestet und getestet und uns durch die vielen Datensätze gearbeitet. Falls Sie Zahlen zu Grafikkarten vermissen, dann brauchen Sie nur bis morgen früh zu warten, denn dann geht das Grafikkarten-Special live. Die ersten fünf Artikel werden sich ausschließlich mit der Technik vertraut machen, während der sechste Artikel, der noch vor dem Launch von Phantom Liberty (26.09) aller Voraussicht nach online geht, noch einmal alles in einem Mega-Special zusammenfasst. Sie dürfen sich darauf freuen. Wir durchleuchten im Folgenden nicht nur die Performance von sage und schreibe 60 Prozessoren, sondern lassen morgen auch 20 Grafikkarten in drei Auflösungen folgen und gehen Tags darauf im Detail auf das neue DLSS Raytracing Reconstruction Feature ein. Noch heute finden Sie zwei weitere CPU-Artikel auf PCGH.de: Zum einen untersuchen wir den von den Entwicklern eingebauten AMD-SMT-Fix - zum anderen gibt es eine Analyse der Leistungsaufnahme in Phantom Liberty, und zwar für alle 60 getesteten CPUs. Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß beim ersten Special zu Cyberpunk 2077: Phantom Liberty!
Cyberpunk 2077 Phantom Liberty: Steigende Anforderungen untersucht
Quelle: CD Projekt Red
Cyberpunk 2077 Phantom Liberty: Die mittlerweile korrigierten Systemanforderungen
Cyberpunk 2077 konnte schon 2020 mit Raytracing überzeugen und der Pathtracing-Patch, der Anfang 2023 ausgerollt wurde, hat die Systemanforderungen vor allem an die Grafikkarte noch weiter erhöht. Phantom Liberty bringt mit Raytracing Reconstruction ein weiteres Feature auf den Weg: die Empfehlungen des Entwicklers sehen Sie oben auf dem Bild. Üblicherweise finden sich ein paar Patzer in den Anforderungen, es gab zum Beispiel mal einen "Ryzen 7 7800X", der inzwischen auf den Ryzen 7 7800X3D korrigiert wurde, aber generell bewerten wir die Anforderungen als sehr hoch. Selbst ohne Raytracing soll für UHD gerade eine RTX 3080 oder RX 7900 XTX gut genug sein, während Raytracing Overdrive (Pathtracing) nur auf einer RTX 4080 (oder besser) laufen soll.
Leider bringt die Einteilung in 30 und 60 Fps nicht viel und wirkt befremdlich für einen PC-Spieler, der dank Free- und G-Sync keine feste Framerate mehr benötigt. CD Projekt Red hat uns im Vorfeld der Veröffentlichung dieses Artikels noch einmal darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, das Spiel auf einer SSD zu installieren. Es gibt zwar einen HDD-Modus im Optionsmenü, aber reguläre Festplatten sind für CP 2077 nicht mehr schnell genug. Wie es tatsächlich um die Anforderungen gestellt ist, haben wir natürlich für Sie getestet. Ohne weitere Umschweife präsentieren wir unsere 60 durchgeführten CPU-Benchmarks auf der folgenden Seite.

Das TestSystem sieht so aus. (Prime und FurMark stable)
Ist ne kleine Karte mit nur 210 Watt und einem 8 Pin Stecker. OC ist da kaum möglich. Aber sonst ist sie ganz OK.
eine 2080ti kannst vergessen und eine 3080ti overkill. Die ist nur im tiefschlaf, als hättest 10 schlaftebaletten geschluckt. Das Path Tracing geht natütlich nicht. Aber so wie auf dem screen geht schon.
Mengendichte hatte ich jetzt auch schon auf niedrig und RT mit einer 4070ti deaktivieren war jetzt auch nicht ganz Sinn der Karte. Dann hätte ich auch einfach bei der 6700xt bleiben können.
RT Details sind zwar alle aktiviert, aber nur auf niedrigster detailstufe, also Mittel. Dazu dann Dlss quality.
Da liegen schon in den meisten Situationen noch die 60fps an. FG hab ich auch probiert. Ist auch eigentlich nicht schlecht, muss ich sagen. Fühlt sich insgesamt noch etwas flüssiger an, aber man kann leider da die maximale Fps nicht mehr begrenzen. Sodass die gpu immer vollast läuft, wenn es der Prozessor gerade mal schafft.
Ich begrenzer gerne die fps auf die wiederholrate meines Monitors (100Hz) oder weniger um die Karte nicht ganz voll auszulasten (temp/Lautstärke) und das noch genug headroom für fordernde Szenen da ist ohne, dass die Framerate einbricht.
Tatsächlich laufen jetzt aber in CP sowohl CPU als auch gpu nahe dem Limit mit FG, sodass es so auch erstmal geht, bis wieder Budget für nen neuen Prozessor da ist.
Wobei ich auch gestern ohne FG und mit fps Limit auf 60 gespielt habe und das war auch noch okay.
Optionen für nen neuen Prozessor wären klar ein Ryzen7 5700x, wenns günstig sein soll, oder (was vermutlich sinnvoller wäre) ein 5800x3d und dann sollte der Rechner erstmal ne Weile bestand haben.
SSR herunterstellen bringt keine CPU Entlastung, macht nur die Spiegelungen hässlicher.
Mengendichte auf Mittel bringt an besagter Stelle 62 Min FPS im Raster und 46 Min FPS in RT, alles andere auf höchsten Einstellungen mit DLSS Quality. Der beste Weg die CPU zu entlasten ist mMn díe Reduzierung der NPCs und Fahrzeuge via Mengendichte.