Cyberpunk 2077 Phantom Liberty: Die Benchmarks!
Das Warten hat ein Ende: Hier finden Sie 60 CPUs, getestet in Cyberpunk 2077 Phantom Liberty. Welche Prozessoren liegen vorne?
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Natürlich wissen wir, dass Sie nur wegen der Benchmarks zu Cyberpunk 2077 Phantom Liberty auf PCGH.de vorbeigeschaut haben. Nachdem wir also die Systemanforderungen kurz erläutert haben, geht es nun ans Eingemachte: Wie schneiden die versammelten 60 Prozessoren ab? Wie schlägt sich ein Ryzen 3 1300X gegen einen Ryzen 7 7800X? Oder was leistet noch ein älter Vierkerner im neuesten CDPR-Spiel? Es gibt einige Überraschungen, auch durch den Ryzen-SMT-Fix.
Cyberpunk 2077 Phantom Liberty: 60 CPU-Benchmarks
Alle AMD-Prozessoren wurden mit dem AMD-SMT-Fix des Entwicklers getestet, gleich, ob Vierkerner oder 16-Kerner. Dieser Fix sorgt dafür, dass alle logischen Prozessoren und nicht nur die Kerne der CPU vom Spiel angesprochen werden, was für eine höhere (normale) Leistung sorgt. Sie finden im Detail mehr dazu weiter hinten im Special. Jeder Benchmark wurde im Preset Raytracing Ultra durchgeführt, mit DLSS-Ultra-Performance, damit die Last auf dem Prozessor liegt. Nun atmen wir einmal kurz durch, uff, das sind vielleicht viele Daten und Zahlen, oder? Generell möchten wir zuerst festhalten, dass die CPU-Auslastung in Cyberpunk 2077 Phantom Liberty ausgezeichnet ist. Jeder Kern und jeder Thread bekommt eine Aufgabe von der Red-Engine und hat etwas zu tun, egal, ob es ein Effizienz-Kern der Hybrid-Architektur oder ein "normaler" Kern ist. Das wirkt sich positiv auf die Performance aus und holt alles aus den Prozessoren heraus, was an Leistung möglich ist. Dank des AMD-Fix sind Prozessoren aus dem Hause AMD jetzt auch Generell möchten wir festhalten, dass die CPU-Auslastung in Cyberpunk 2077 Phantom Liberty ausgezeichnet ist.
endlich konkurrenzfähig zu den Intel-Pendants. Die Top 5 der CPUs setzt sich natürlich aus den High-End-Boliden zusammen; während Intels Core i9-13900K die Spitze markiert, dicht gefolgt von AMDs Ryzen 7 7800X3D. Letzterer muss sich der reinen Kerngewalt der Raptor-Lake-Prozessoren stellen, die in Phantom Liberty für bessere Frametimes sorgen. Am besten läuft das Spiel auf CPUs, die sehr hoch takten, sehr viele Kerne besitzen und/oder über 3D-V-Cache verfügen. Dass AMDs Ryzen 9 7950X3D gegenüber dem 7800X3D so abstürzt, erklären wir uns damit, dass die horrende Last den 3D-V-Cache-Optimizer durcheinander bringt und die Last somit nicht korrekt auf die 3D-Kerne verteilt wird. Das sorgt für ein Latenzchaos und kostet schließlich einiges an Leistung. Doch solch mächtige Prozessoren werden nicht unbedingt benötigt. Wer sich mit durchschnittlich 60 Fps zufriedengeben kann, der kann auf einen AMD Ryzen 5 5600 oder Intel Core i5-11600K zurückgreifen. Das gilt jedoch nicht für die Frametimes.
Vierkerner sind (fast) ausgestorben
Vierkerner erklären wir auf Basis der von uns durchgeführten Benchmarks als offiziell ausgestorben, denn es reicht nicht mal mehr für flüssige 30 Fps. Einzig Intels Core i3-12100F bildet hier die Ausnahme, was aber vor allem daran liegt, dass das Spiel auf den schnellen verbauten DDR5-Speicher zurückgreifen kann - die CPU an sich ist nicht schnell genug, was sich bei den Frametimes bemerkbar macht. Bei den Tests hatten wir erst mit Vierkerner erklären wir auf Basis der von uns durchgeführten Benchmarks als offiziell ausgestorben.
Sechskernern, wie einem Core i7-8700K oder einem Ryzen 5 3600 den Eindruck, dass sich Cyberpunk 2077 damit ansatzweise flüssig spielen lässt. Insgesamt sind die Anforderungen durch das neue 2.0-Update und dem DLC Phantom Liberty noch einmal gestiegen. Wir können die hohen Anforderungen, die der Entwickler nennt, daher bestätigen: Für Raytracing benötigt es neben einer potenten Grafikkarte auch einen leistungsstarken Prozessor. Können oder wollen Sie auf Raytracing verzichten, so sinkt auch die CPU-Last. Selbiges gilt auch für Pathtracing, welches ähnlich hohe Anforderungen mit sich bringt wie klassisches Raytracing.
Mit Pathtracing allerdings werden Sie große Schwierigkeiten haben, überhaupt ins CPU-Limit zu geraten, insofern ist die CPU-Last dort nicht das Problem. Wer CP 2077, mit oder ohne DLC, und mit Raytracing richtig flüssig spielen möchte, der investiert am besten in einen Ryzen 9 7900 oder Core i7-12700K. Damit sind auch stabile 60 P1-Fps drin, welche für ein ruhiges Spielgefühl sorgen. Wer auf ältere CPU-Generationen setzt, hat hoffentlich schnellen Speicher im Gepäck und muss sich ansonsten mit dem Optionsmenü anfreunden. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Anforderungen an den Prozessor sehr hoch sind. Beachten Sie das, wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihre Grafikkarte nicht ausreichend viele Bilder pro Sekunde berechnet - die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass in dem Moment der Prozessor limitiert.
Um 17:30 und um 18:00 gibt es zwei weitere Artikel auf PCGH.de zu Phantom Liberty. Wir beschäftigen uns mit der CPU-Effizienz und dem offiziellen AMD-SMT-Fix in CP 2077 Phantom Liberty. Welcher Prozessor wird die meisten Fps pro Watt liefern und welche CPU weist die höchste, durchschnittliche Leistungsaufnahme unter Last auf? Das und mehr erfahren Sie noch heute.
Sind Sie schon in Night City unterwegs? Oder wird das Ihr erster Ausflug, beflügelt durch das 2.0-Update? Wie immer freuen wir uns über Ihre fundierte Meinung in Form eines Kommentars zu diesem Artikel. Schon morgen erwarten Sie dann auch die Grafikkkarten-Benchmarks, Sie dürfen gespannt sein. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und ordentlich durchgezockte Nächte in Night City wünscht die PCGH.

Das TestSystem sieht so aus. (Prime und FurMark stable)
Ist ne kleine Karte mit nur 210 Watt und einem 8 Pin Stecker. OC ist da kaum möglich. Aber sonst ist sie ganz OK.
eine 2080ti kannst vergessen und eine 3080ti overkill. Die ist nur im tiefschlaf, als hättest 10 schlaftebaletten geschluckt. Das Path Tracing geht natütlich nicht. Aber so wie auf dem screen geht schon.
Mengendichte hatte ich jetzt auch schon auf niedrig und RT mit einer 4070ti deaktivieren war jetzt auch nicht ganz Sinn der Karte. Dann hätte ich auch einfach bei der 6700xt bleiben können.
RT Details sind zwar alle aktiviert, aber nur auf niedrigster detailstufe, also Mittel. Dazu dann Dlss quality.
Da liegen schon in den meisten Situationen noch die 60fps an. FG hab ich auch probiert. Ist auch eigentlich nicht schlecht, muss ich sagen. Fühlt sich insgesamt noch etwas flüssiger an, aber man kann leider da die maximale Fps nicht mehr begrenzen. Sodass die gpu immer vollast läuft, wenn es der Prozessor gerade mal schafft.
Ich begrenzer gerne die fps auf die wiederholrate meines Monitors (100Hz) oder weniger um die Karte nicht ganz voll auszulasten (temp/Lautstärke) und das noch genug headroom für fordernde Szenen da ist ohne, dass die Framerate einbricht.
Tatsächlich laufen jetzt aber in CP sowohl CPU als auch gpu nahe dem Limit mit FG, sodass es so auch erstmal geht, bis wieder Budget für nen neuen Prozessor da ist.
Wobei ich auch gestern ohne FG und mit fps Limit auf 60 gespielt habe und das war auch noch okay.
Optionen für nen neuen Prozessor wären klar ein Ryzen7 5700x, wenns günstig sein soll, oder (was vermutlich sinnvoller wäre) ein 5800x3d und dann sollte der Rechner erstmal ne Weile bestand haben.
SSR herunterstellen bringt keine CPU Entlastung, macht nur die Spiegelungen hässlicher.
Mengendichte auf Mittel bringt an besagter Stelle 62 Min FPS im Raster und 46 Min FPS in RT, alles andere auf höchsten Einstellungen mit DLSS Quality. Der beste Weg die CPU zu entlasten ist mMn díe Reduzierung der NPCs und Fahrzeuge via Mengendichte.