Cyberpunk 2077 und Ryzen-Performance: Patch 1.05 und Hex Edit-Mod tun dasselbe, effektiv aber nicht nötig
Benchmarks zufolge verbessern die vieldiskutierten Hex Edit-Mods und Patch 1.05 für Cyberpunk 2077 die Performance im Zusammenhang mit Ryzen-Prozessoren gleichermaßen. Spürbar ist das aber nur im CPU-Limit - und da befindet man sich wohl in den allerwenigsten Fällen.
Mit Patch 1.05 für Cyberpunk 2077 hat CD Projekt Red die Auslastung auf Ryzen-Prozessoren verbessert, zumindest mit Blick auf die 4- und 6-Kerner. Diesem Patch gingen Hex Edit-Mods voraus, die laut Nutzern eine 20 bis 30 Prozent höhere Performance liefern. Gamers Nexus hat das Ganze einmal nachgeprüft und kommt zu einer ernüchternden Erkenntnis: Ja, "Hack" und Patch verhelfen Ryzens zu einer besseren Performance. Nur wird man davon praktisch in den wenigsten Fällen etwas merken.
So wandert dieses Plus bereits bei einem Ryzen 5 5600X in den Bereich der Messungenauigkeit, sofern man denn nicht in 1080p und Low spielt. Und selbst wenn, sei das Performance-Plus zu vernachlässigen. Im Mittel wären die Fps nämlich immer noch dreistellig. Wer wirklich auf Low spielen muss, hätte sicherlich eine Grafikkarte am Start, die weniger leistet und die CPU ausbremst und nicht umgekehrt. Generell, auch mit potenten Pixelbeschleunigern, befinde man sich in Cyperpunk 2077 meistens im GPU-Limit.
Am deutlichsten und auch im behaupteten Rahmen legt die Performance mit Hack beziehungsweise Patch 1.05 bei einem Ryzen 3 3300X zu, der nur vier Kerne hat. Bei acht und zwölf Kernen tue sich nichts mehr. Dabei wirken sich der Hex Edit-Mod und Patch 1.05 laut Video ähnlich auf die Performance von Cyperpunk 2077 aus. Es treten in den Benchmarks zwar noch kleinere Unterschiede zutage, jedoch verhält sich der Titel laut Gamers Nexus auch launenhaft.
Benchmarks nicht immer aussagekräftig
So kommt es vor, dass Cyberpunk 2077 nach einem Neustart plötzlich einige Fps mehr oder weniger liefert. Auch ein und dieselbe Szene performt in verschiedenen Durchläufen - gerade mit Blick auf die Min-Fps - unterschiedlich. Aus dieser Sprunghaftigkeit leiten sich womöglich auch diverse im Netz kommunizierte Performance-Wunder ab. Laut Gamers Nexus müsste man jeden Durchlauf aber einige Male benchen - sonst erhält man keinen vergleichbaren Mittelwert.
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Konkrete Zahlen und weitere Erkenntnisse liefert das Video von Gamers Nexus. Weitere Details zur Performance hält auch unser Techniktest bereit. Hier gilt zu beachten, dass CD Projekt Red seit dem Release schon mehrere Updates veröffentlicht hat und die Werte möglicherweise nicht mehr aktuell sind.
Quelle: Gamers Nexus

nur im CPU-Limit - und da befindet man sich wohl in den allerwenigsten Fällen.