Cyberpunk 2077: Phantom Liberty - Der Geforce RTX 3090 Ti und 3080 geht langsam die Luft aus

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Cyberpunk 2077 Phantom Liberty
Quelle: CD Projekt Red

Cyberpunk 2077: Phantom Liberty erscheint im September und schon jetzt demonstrieren erste Hersteller-Benchmarks von Nvidia, dass auch schnellen Ampere-Grafikkarten, wie der Geforce RTX 3090 und der Geforce RTX 3080, insbesondere in 4K so langsam die Luft ausgeht.

Cyberpunk 2077: Phantom Liberty, das erste Add-on für das dystopische Action-Rollenspiel Cyberpunk 2077, erscheint im September und schon jetzt demonstrieren erste Hersteller-Benchmarks von Nvidia, dass selbst schnellen Ampere-Grafikkarten, wie der Geforce RTX 3090 und der Geforce RTX 3080, insbesondere in 4K/UHD so langsam die Luft ausgehen dürfte. Die Turing-Speerspitze Geforce RTX 2080 Ti hingegen ist für solche Auflösungen inzwischen sogar gänzlich ungeeignet. Der entscheidende Unterschied ist das Frame-Generation-Feature der RTX-40-Reihe.

Einschränkend ist anzumerken, dass Nvidia hier ein sehr einseitiges Bild zeichnet, denn alle Benchmarks wurden mit maximalem Raytracing durchgeführt - und nur die RTX-40-Karten nutzen die Frame Generation von DLSS 3. Spieler, die auf Raytracing verzichten, oder die Detailstufen entsprechend anpassen können, werden Cyberpunk 2077: Phantom Liberty auch mit älteren Grafikkarten noch annehmbar spielen können. Dennoch sind die Benchmarks eine Ansage.

Cyberpunk 2077: Phantom Liberty frisst Grafikkarten

Wie die ersten Hersteller-Benchmarks in Full HD ("1080p"), WQHD ("1440p") und 4K/UHD ("2160p") demonstrieren, haben die "älteren" Grafikkarten der Generationen "Ampere" und "Turing" im düsteren Night City so langsam ausgedient, zumindest wenn es nach Nvidia geht. Bereits in Full HD und mit maximalem Detailgrad erreicht eine Geforce RTX 3060 demnach keine 30 Bilder pro Sekunde mehr, während der Vorgänger, die Geforce RTX 2060, keine 20 Fps stemmt - mit DLSS 3.5!

Cyberpunk 2077: Phantom Liberty in Full HD ('1080p') mit DLSS 3.5 Quelle: CD Projekt Red Cyberpunk 2077: Phantom Liberty in Full HD ("1080p") mit DLSS 3.5

Die Geforce RTX 3080 ist für WQHD mit DLSS 3.5 zu langsam

Nvidia spricht hier also quasi indirekt eine echte Kaufempfehlung für eine seine Geforce RTX 4000 ("Ada Lovelace") aus, denn bereits in Full HD wird mindestens eine Geforce RTX 4060 benötigt, damit Cyberpunk 2077: Phantom Liberty mit 60 Bildern pro Sekunde läuft. In WQHD fallen die Systemanforderung an die Grafikkarte noch einmal deutlich höher aus, hier wird Rechenleistung in der Größenordnung einer Geforce RTX 4070 vorausgesetzt, um mehr als 60 Fps zu erreichen.

Cyberpunk 2077: Phantom Liberty in WQHD ('1440p') mit DLSS 3.5 Quelle: CD Projekt Red Cyberpunk 2077: Phantom Liberty in WQHD ("1440p") mit DLSS 3.5 Die Geforce RTX 3080 ist selbst mit DLSS 3.5 nicht in der Lage, Cyberpunk 2077: Phantom Liberty in WQHD mit der höchsten Detailstufe und maximalem Raytracing auf mehr als 25 Bilder pro Sekunde zu beschleunigen. Die Krone setzt dem Ganzen aber der Hersteller-Benchmark in 4K auf, denn in dieser Disziplin sind nur noch die Geforce RTX 4080 und die Geforce RTX 4090 leistungsstark genug. Anders als in WQHD und Full HD, kommt hierbei sogar DLSS 3.5 im Performance-Preset mit lediglich 1.920 × 1.080 intern zu berechnenden Pixeln zum Einsatz.

Cyberpunk 2077: Phantom Liberty in 4K ('2160p') mit DLSS 3.5 Quelle: CD Projekt Red Cyberpunk 2077: Phantom Liberty in 4K ("2160p") mit DLSS 3.5 Mit DLSS 3.5 führt Nvidia eine neue und spannende DLSS-Version ein, die vor allem das Denoising bei Raytracing-Spielen verbessern soll. Mit Cyberpunk 2077: Phantom Liberty und Alan Wake 2 gibt es auch direkt zum Start zwei bekannte Vertreter. Die neue Nomenklatur respektive Versionierung verwirrt Spieler allerdings, wie der PCGH-Chefredakteur Thilo Bayer in seiner Meldung zu berichten weiß.

Nvidia und das polnische Entwicklerstudio CD Projekt Red haben derweil einen rund einminütigen Gameplay-Trailer veröffentlicht, welcher Cyberpunk 2077: Phantom Liberty in 4K auf höchster Detailstufe und mit maximalem Echtzeit-Raytracing demonstriert. Hierbei kommt DLSS 3.5 ("Performance") zum Einsatz.

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Quelle: Nvidia

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    • Kommentare (72)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Acgira BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        ~"110 Fps" in "DLSS 3.x" "Performance"?
        Das heißt eine RTX 4090 rendert real in 1.920 × 1.080 mit 55 Fps.
        AVG.
        Zitat von Ripcord
        Die Leute sollen neue Hardware kaufen
        Ich möchte doch neue Hardware kaufen, aber das mindeste, damit ich das Gefühl von neu und leistungsstark habe, wäre wohl eine 5090... - eine 4090 /1920x 1080 / 55fps ist eben schon reichlich veraltet oder schwach um sowas 2023 noch kaufen zu wollen.
        Zitat von Nazzy
        wie, kein Ultra ? Wird nicht gekauft.
        Es gibt genug die sehen keinen Unterschied zwischen Mittel und Ultra, und ob RT on oder off ist - auch nicht, und Path Tracing wird von 80% der Spieler zu etwas total Unnötiges erklärt.
        Zitat von Celinna
        also mit meiner 4090 hab ich in 4K, Ultra, Pathtracing mit DLSS3 Quality+FG ca 55-60 FPS, dachte Nvidia holt mit DLSS3.5 nochmal 10% mehr Performance raus das ich nicht unter die 60FPS Rutsche.

        mit dem addon bricht mir das aber alles ein oder wie kann ich das verstehen
        Die Generation 50XX wird bestimmt auch mit Cyberpunk2077 beworben - denn weitere vergleichbare RT oder Path Tracing-Spiele sind auf Monate - Jahre nicht in Sicht. Ohne weitere Vorzeigespiele geht Nvidia das Anschauungsmaterial aus - also muss Cyberpunk herhalten und grafisch aufgebohrt werden.
      • Von Acgira BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        ~"110 Fps" in "DLSS 3.x" "Performance"?
        Das heißt eine RTX 4090 rendert real in 1.920 × 1.080 mit 55 Fps.
        AVG.
        Zitat von Ripcord
        Die Leute sollen neue Hardware kaufen
        Ich möchte doch neue Hardware kaufen, aber das mindeste, damit ich das Gefühl von neu und leistungsstark habe, wäre wohl eine 5090... - eine 4090 /1920x 1080 / 55fps ist eben schon reichlich veraltet oder schwach um sowas 2023 noch kaufen zu wollen.
        Zitat von Nazzy
        wie, kein Ultra ? Wird nicht gekauft.
        Es gibt genug die sehen keinen Unterschied zwischen Mittel und Ultra, und ob RT on oder off ist - auch nicht, und Path Tracing wird von 80% der Spieler zu etwas total Unnötiges erklärt.
        Zitat von Celinna
        also mit meiner 4090 hab ich in 4K, Ultra, Pathtracing mit DLSS3 Quality+FG ca 55-60 FPS, dachte Nvidia holt mit DLSS3.5 nochmal 10% mehr Performance raus das ich nicht unter die 60FPS Rutsche.

        mit dem addon bricht mir das aber alles ein oder wie kann ich das verstehen
        Die Generation 50XX wird bestimmt auch mit Cyberpunk2077 beworben - denn weitere vergleichbare RT oder Path Tracing-Spiele sind auf Monate - Jahre nicht in Sicht. Ohne weitere Vorzeigespiele geht Nvidia das Anschauungsmaterial aus - also muss Cyberpunk herhalten und grafisch aufgebohrt werden.
      • Von Arney1981 Schraubenverwechsler(in)
        Na da bin ich ja mal gespannt mit meiner RTX 4o70Ti. Hoffe mal das reicht für WQHD.
      • Von Rocketeer67 Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Ich wäre schon über natives 1440p60 froh. Jede weitere Leistung kann dann erstmal in geringere temporale Integration investiert werden. Wie viel man da braucht, ist schwer abzuschätzen und kein Spiel ermöglicht gezielte Tests – aber wir stolpern immer mal wieder auf Effekte, die erst nach 20-30-40 Frames ihr finales aussehen haben. Anderes wird viel häufiger aktualisiert, aber ich würde durchaus davon ausgehen, dass sogenanntes "Echtzeit"-Raytraycing derzeit im Schnitt mindenstens Informationen aus den letzten 5-10 Frames zu jedem Element. Multipliziert man das mit der 1/4-von-"4K"-Auflösung und 1/2-von-"110"-Fps-Framerate der RTX 4090, dann wären mindestens 50-mal* so viele Rays/s nötig, um aus Nvidias ""4K Echtzeit Raytraycing"" echtes Raytracing in 3.840 × 2.180 Pixeln mit 60 Fps hinzubekommen. Was wir aktuell sehen ist zwar hübsch, aber mehr KI als alles andere und wird damit der "alles physikalisch berechnen"-Philosophie von Raytraycing nicht gerecht.

        *: Wenn wir dann die 100-fache Leistung einer RTX 4090 haben, um das Ganze in 100 Fps zu berechnen, können wir uns mal über eine echte indirekte Beleuchtung mit mehr als 2 Bounces und einer Handvoll Sekundärstrahlen bei Streuungen unterhalten.
        Das Problem ist dann nur, dass sich 100 User die Karte teilen müssen, weil einer alleine die nicht mehr bezahlen kann. Mit Google Maps wird dann mittels Losverfahren ein zentraler Aufstellungsort für den zugehörigen PC ausgelost und jeder darf mal 8 Min täglich ran.
        Weiterhin sollten wir aber bereits JETZT mit den Vorbereitungen für den dafür notwendigen Traforaum beginnen, um diese imaginäre Geforce 7800 mit genügend Power versorgen zu können. Die Mittelspannungstrasse bis dahin baut sich auch nicht in 4 Wochen ....
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Ich wäre schon über natives 1440p60 froh. Jede weitere Leistung kann dann erstmal in geringere temporale Integration investiert werden. Wie viel man da braucht, ist schwer abzuschätzen und kein Spiel ermöglicht gezielte Tests – aber wir stolpern immer mal wieder auf Effekte, die erst nach 20-30-40 Frames ihr finales Aussehen haben. Anderes wird viel häufiger aktualisiert, aber ich würde durchaus davon ausgehen, dass sogenanntes "Echtzeit"-Raytraycing derzeit im Schnitt mindenstens Informationen aus den letzten 5-10 Frames zu jedem Element verwendet. Multipliziert man das mit der 1/4-von-"4K"-Auflösung und 1/2-von-"110"-Fps-Framerate der RTX 4090, dann wären mindestens 50-mal* so viele Rays/s nötig, um aus Nvidias ""4K Echtzeit Raytraycing"" echtes Raytracing in 3.840 × 2.180 Pixeln mit 60 Fps zu machen. Was wir aktuell sehen ist zwar hübsch, aber mehr KI als alles andere und wird damit der "alles physikalisch berechnen"-Philosophie von Raytraycing nicht gerecht.

        *: Wenn wir dann die 100-fache Leistung einer RTX 4090 haben, um das Ganze in 100 Fps zu berechnen, können wir uns mal über eine echte indirekte Beleuchtung mit mehr als 2 Bounces und einer Handvoll Sekundärstrahlen bei Streuungen unterhalten.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Torsten
        RTX – die Grafik der Zukunft.

        Mag schon die Grafik der Zukunft sein, aber ob ich diese Zukunft noch erlebe...
        Immerhin gehts vorwärts, CP sieht schon wirklich gut aus. MIr ist schon klar, dass man DLSS im Moment benötigt, so richtig froh wär ich aber erst, wenn sich das ganze auch Nativ ausgeht (zumindest mal in 60fps, 144 müssens noch nicht gleich sein, dafür kann dan DLSS langen: also Pathtracing @4K @60hz).
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