Crysis Warhead: Prozessortakt- und Kernskalierung
In unserem großen Benchmark-Special klärten wir bereits, wie das Spiel mit unterschiedlichen Grafikkarten und Prozessoren harmoniert. Nun haben wir tiefergehende CPU-Tests angestellt.
Crysis gilt seit seinem Erscheinen als "Grafikkarten-Killer". Wie unzählige Benchmarks im Internet zeigen, verhält sich Warhead ähnlich. Wir wollten es am Wochenende genauer wissen und sahen uns an, wie groß der Einfluss des Hauptprozessors auf die Leistung ist. Zu diesem Zweck testeten wir nicht nur unterschiedliche Taktraten, sondern auch die Kernskalierung von einem bis hinauf zu vier Cores.
Quelle: www.pcgameshardware.de
Crysis Warhead: Profitiert das Spiel von 4 Kernen?
Crysis Warhead: Testsystem ...
Alle Benchmarks entstanden auf einem leicht abweichenden Testystem: Zum Einsatz kommen ein Gigabyte X38-DQ6, ein Core 2 Quad Q6600 und 2 x 2.048 MiByte DDR2-1066-RAM. Diesen Unterbau paaren wir einerseits mit der altehrwürdigen Geforce 8800 GTX (768 MiByte) und der beliebten Radeon HD 4870 (512 MiByte). Das Test-Beriebssystem ist Windows XP x86 inklusive Service Pack 3.
Crysis Warhead: Taskmanager mit 2 Kernen (Bild: PCGH)
Crysis Warhead: Taskmanager mit 4 Kernen (Bild: PCGH)
... und Einstellungen
Wir testen ausnahmslos die "Enthusiast"-Grafikeinstellung, ergo die bestmögliche Optik im Auslieferungszustand. Zur Verlagerung der Last benchen wir einerseits in 1.024 x 768 und 1.680 x 1.050 Pixeln, jeweils ohne FSAA/AF und bei Standardtakt der Grafikkarten. Abgerundet wird dies von weiteren Tests in der - eher praxisfernen - Auflösung 800 x 600 inklusive maximaler Übertaktung der Grafikkarten. Dieses Szenario soll aufdecken, inwieweit (und ob) erschwingliche Grafikkarten bestenfalls von einem schnelleren Prozessor profitieren. Alle Einstellungen testen wir mit 1 bis 4 Prozessorkernen (per MSConfig).
CPU-Taktungen (getestet mit 2 und 4 Kernen):
- 434 x 6 = 2,6 GHz
- 438 x 8 = 3,5 GHz
Nachfolgend finden Sie die Benchmarks.
