Crysis Enhanced: Beliebte Mod erhält Update mit Echtzeit-Reflexionen, DX10-Tesselation und mehr
Crysis Enhanced feiert seinen fünften Geburtstag - passend dazu stellen die Mod-Entwickler ein neues Update vor, das die Grafik des FPS auf ein neues Level heben soll.
Seit seinem Release vor fast 18 Jahren war Crysis ein Quell zahlreicher Memes ("Can it run Crysis?"), aber auch nicht ohne Kontroversen. Die 2021 erschienene Remastered-Version des Shooters aus dem Hause Crytek musste sich einiges an Kritik erwehren, zu viele technische Mängel haben die Umsetzung geplagt.
Ein Grund für den kritischen Blick dürfte auch in der Enhanced-Mod liegen, die im Jahr zuvor herauskam und in den Augen der Community zeigte, wie man das Spiel tatsächlich aufpolieren kann. Schon damals wurde die Modifikation als "viel besser als das Original" bezeichnet:
Fünf Jahre später erhält Crysis Enhanced ein neuerliches Update, das auf das grafische Level eine weitere Schippe drauflegen will. Die auf Moddb angekündigte neue Version will mit folgenden Merkmalen glänzen:
- Tausende von Decals und einige neue Objekte wurden pro Level hinzugefügt.
- Alle Assets wurden entweder neu texturiert oder mit zusätzlichen Details verbessert.
- Verbesserte gebackene Beleuchtung, Ragdoll-basierte Leichen, Echtzeit-Reflexionen auf Wasserflächen und einigen Spiegeln.
- "Screen Space"-Schatten auf Waffen, NPCs und Charakteren; Schatten auf Wasser, Ozeanwellen sowie DX10-Tessellation.
Den Angaben der Mod-Entwickler "RStudio" zufolge soll auch viel Arbeit in die FlowGraphen pro Level erfolgt sein, wodurch die einzelnen Abschnitte weniger von Abstürzen geplagt sein sollten. Der Download der rund 11,6 GB großen Dateien erfolgt wie üblich über die zugehörige Moddb-Webseite.
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Das liegt meiner Auffassung nach vor allem auch an der Motivation der Entwickler. Früher hatten die eine Vision und haben dann gesagt "wie das gibt's nicht/die Engines können das nicht? Lass' mal selber was bauen...".
Bis auf die Studios, bei denen man wegen des Rufs aus der Vergangenheit Eigenentwicklungen und "Machbarkeitsstudien" erwartet (Epic, id, Crytek), baut kaum mehr jemand selber.
Heute wartet man, dass das Toolkit der großen Engines etwas Neues anbietet und wenn es da nichts gibt dann gibt es das halt nicht.
Dazu kommt, dass die Studios größtenteils auch Teil der Publisher sind. So wird da auch nicht auf Risiko eine eigene Lösung entwickelt, wenn die Vorgabe ist, aus strategischen Gründen mit der lizensierten Engine zu arbeiten. Hohe Mitarbeiterfluktuation ist auch unproblematischer mit verbreiteten Engines, da Neuzugänge nicht erst in die hauseigene Software eingeführt werden müssen.
Wer die Mster Mod nicht kennt, sollte sie unbedingt mal ausprobieren.