Moderner Plattenspieler

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Jukebox 3: Das Gerät ist geringfügig kleiner und leichter als der legendäre Vorgänger. Jukebox 3: Das Gerät ist geringfügig kleiner und leichter als der legendäre Vorgänger. MP3-Player warten noch immer auf den großen Durchbruch am Markt für Unterhaltungselektronik. So recht will dem Medium MP3 der Absprung vom Computer nicht gelingen.
Creative startet trotzdem einen neuen Versuch und präsentiert die Jukebox3. Fangen wir mit dem Lieferumfang an: Neben der Jukebox mit einer 20-GB-Festplatte findet man im Karton ein Netzteil und ein paar Nackenbügel-Kopfhörer. Zusätzlich gibt es ein USB- und ein Firewire-Kabel für den Anschluss an den PC. Eine Treiber-CD und eine Quick-Start-Anleitung vervollständigen das Paket. Die Stromversorgung arbeitet über spezielle Lithium-Ionen-Akkus. Das Gerät kann mit zwei dieser Batterieblöcke bestückt werden, allerdings ist nur einer im Lieferumfang enthalten. Nach Herstellerangaben hält ein Akku die Jukebox für elf Stunden am Laufen. Durch die speziellen, sehr flachen Akkus ist das Gerät um einiges leichter als der Vorgänger. Allerdings hat Creative dafür einen großen Vorteil geopfert: Sind die Akkus mal leer, kann man nicht auf normale Batterien umsteigen. Die Bedienelemente des Gerätes wurden im Vergleich zum Vorgänger stark verbessert. Im Zentrum steht ein kleines Drehrad, mit dem man hervorragend durch die gut strukturierten Menüs navigieren kann. Das gut lesbare Display arbeitet mit 132 mal 64 Bildpunkten und verfügt über eine blaue Hintergrundbeleuchtung.
Für die Verbindung zum PC stehen dem Benutzer zwei Schnittstellen zur Verfügung: USB 1.1 oder Firewire. Beide Schnittstellen arbeiteten in unserem Test ohne Probleme. Natürlich ist der Firewire-Anschluss bei entsprechender Hardware in Ihrem PC der USB-Lösung vorzuziehen. Um 100 MB MP3-Daten vom Rechner auf die Jukebox zu übertragen, benötigt man mit Firewire nur 25 Sekunden. Mit USB 1.1 dauerte der gleiche Test 2 Minuten und 30 Sekunden. Die MP3-Datenübertragung wird über das neue Playcenter 3 (im Lieferumfang enthalten) abgewickelt. Die Jukebox3 arbeitet zusätzlich als mobile Festplatte: Mit der Software "Creative File Manager" können Sie beliebige Daten auf die Box übertragen und wieder herunterladen. Die Musikausgabe läuft entweder über die Kopfhörerbuchse oder über zwei Line-outs (ermöglicht den Anschluss von 4.1-Systemen). Der Klang des Players ist gut. Creative hat zudem einige EAX-Funktionen in den Player integriert, damit man seine MP3-Musik aufwerten kann. Die im Lieferumfang enthaltenen Kopfhörer sind nur Mittelklasse, bei 499 Euro könnte man mehr erwarten. Erwähnenswert ist der Line-in des Players. Über diese Schnittstelle hat man die Möglichkeit, Musik von anderen Klangquellen in die Jukebox zu "rippen". Der Player unterstützt alle gängigen MP3-Formate, WMA und Wave. Zudem kann der Player per Firmware-Update neue Formate erlernen.
Fazit: Das Gerät ist technisch einwandfrei und sehr gut verarbeitet. Die Bedienung ist einfach und die Menüs sind verständlich strukturiert. Die 20-GB-Festplatte ist auch für Fans mit großen MP3-Sammlungen mehr als ausreichend und der Firewire-Anschluss verringert die Wartezeit bei den Datenübertragungen. Kurzum: Genauso muss ein MP3-Festplattenplayer aussehen, damit sich die hohen Investitionskosten auch lohnen.

Bildergalerie: Creative Nomad Jukebox 3
Bild 1-3
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PCGH-Wertung

1,35

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