RAM-Pärchen
Sie wollen sich ein Nforce2- oder Granite-Bay-Mainboard zulegen und suchen noch passenden Arbeitsspeicher? Corsair hat ihn.
Corsair legt mit dem Twinx 512-3200LL bewährtes PC400-DDR-SDRAM neu auf. Neu daran ist, dass es sich hier um zwei vollkommen identische 256-MB-Module handelt, die bereits von Corsair im Twinbanking-Betrieb getestet wurden.
Im Gegensatz zu älteren PC400-Modulen von Corsair ist beim Twinx 512-3200LL das SPD-EEPROM mit schärferen Einstellungen versehen. Das bedeutet, dass das Mainboard-BIOS mit leistungsfähigeren Speichertiming-Angaben von CL2-2-2-6-1T gefüttert wird. Das birgt für den Anwender den Vorteil, dass er im BIOS nicht mehr nacharbeiten muss, um maximale Speicher-Performance zu erhalten.
Einen Haken hat die Geschichte jedoch: Setzen Sie den Twinx 512-3200LL beispielsweise auf einem
Nforce2-Mainboard mit einer Athlon-FSB166-CPU ein, ist die Performance des Speichers möglicherweise geringer als bei normalem PC333-RAM. Das liegt an dem Synchronisationsproblem des Nforce2 bei asynchronem Speicher- und FSB-Takt. Greifen Sie in diesem Fall besser zum Twinx 512-2700LL oder schalten Sie die RAM-Settings auf synchronen Betrieb beziehungsweise 166 MHz RAM-Takt.
Fazit: Das Corsair-Bundle Twinx 512-3200LL ist wie der Vorgänger XMS3200 extrem leistungsfähig und stabil. Für Overclocker und beim Betrieb mit Twinbanking ist dieser Speicher eine exzellente Wahl.
