Kampf gegen Coronavirus: Nvidia tritt Supercomputer-Konsortium bei

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Kampf gegen Coronavirus: Nvidia bringt sich in Stellung (1)
Quelle: Nvidia

Im Kampf gegen das Coronavirus ist Nvidia dem "COVID-19 High Performance Computing Consortium" beigetreten. Forscher des Konsortiums haben Zugriff auf 30 Supercomputer mit einer Gesamtleistung von über 400 Petaflops.

Computerwissenschaftler von Nvidia beteiligen sich am Kampf gegen das Coronavirus. Dazu ist eine Taskforce dem COVID-19 High Performance Computing Consortium beigetreten. Ziel des Konsortiums sei es, die Entwicklung von Testmethoden voranzutreiben, aber auch Maßnahmen zur Eindämmung und Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2.

Mitglieder des Konsortiums haben Zugriff auf 30 Supercomputer der Amerikaner mit einer Gesamtleistung von über 400 Petaflops. In Anlehnung an den Wettlauf zum Mond beschreibt Nvidia das COVID-19 High Performance Computing Consortium als Apollo-Programm seiner Zeit. "Nur ist es kein Rennen zum Mond, sondern eins für die Menschheit. Die Raketenschiffe sind GPU-Supercomputer und ihr Treibstoff ist wissenschaftliches Wissen."

Nvidia betont Verbreitung in Supercomputern und Folding@Home

Nvidia wird sein Fachwissen im Bereich der Künstlichen Intelligenz anbieten. Darüber hinaus könne man mehr als ein Jahrzehnt an Erfahrung in Molekularbiologie, medizinischer Bildgebung und Genomik einbringen. Außerdem betont man seine Expertise im Ausnutzen von Rechenleistung. Bei einer Optimierung um 20 Prozent könne man aus einem 330 Petaflop starken System effektiv 60 weitere gewinnen - was dem Äquivalent des viertschnellsten Supercomputers der Welt entspricht.

Mehr zum Thema: Folding@Home als Supercomputer: Über ein ExaFLOPS gegen Coronavirus

Auf Seiten der Software verweisen die Amerikaner auf die hauseigenen NGC-Tools, die auf einer Reihe von GPU-Plattformen genutzt werden können. Generell sollen Nvidia-Grafikkarten in zahlreichen Supercomputern zum Einsatz kommen. Etwa im schnellsten der Welt im Oak Ridge National Laboratory, wo 77 Arzneimittelverbindungen entdeckt worden sein sollen, die sich im Kampf gegen Covid-19 möglicherweise noch als nützlich erweisen. Gamer erwähnt man über ihre Beteiligung an Folding@Home - und die 356.000 zur Verfügung gestellten Nvidia-Grafikkarten mit einer Gesamtleistung von 1,5 Exaflops. Spieler mit AMD-Grafikkarten beteiligen sich natürlich ebenfalls am Faltprozess von Proteinen.

Quelle: Nvidia

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Freiheraus
        Nvidia betont...

        Kann mich nicht entscheiden wer peinlicher ist, der Schreibling bei Nvidia oder PCGH bezüglich dieser "News"
      • Von Freiheraus
        Nvidia betont...

        Kann mich nicht entscheiden wer peinlicher ist, der Schreibling bei Nvidia oder PCGH bezüglich dieser "News"
      • Von Freakless08 Volt-Modder(in)
        Zitat von Lighting-Designer
        Na, weil es NV- Games Hardware ist. LOL

        Nu mal im Ernst: Die Jungs haben Wochenende und es ist auch noch ein Feiertag. Also was erwartest du?
        Zumindest, dass man sich auch etwas informiert (der Redakteur), worüber man schreibt (das Konsortium) bzw. mehr Informationen dazu gibt und nicht einfach nur PR Artikel einer einzelnen Firma abschreibt. Schließlich sind, wie "lurchie" schon geschrieben hat, deutlich mehr IT Firmen daran beteiligt.
        ... und für diese News hat es ja auch gelangt, trotz Feiertag(e).
      • Von phila_delphia BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von ChrisMK72
        Ja. Oder um mal in Deutschland zu bleiben, mehr Aufklärung was Alkohol+Tabak angeht,...

        Was den Supercomputer angeht, freue ich mich über das F@home Projekt.
        Ja! Ich für mein Teil will Covid nichr gegen anderes ausspielen. Meine Frau und ich arbeiten beide in Berufen mit unheilmlich viel Kontakt zu alte, älteren und Kranken:
        => Ich finde social Distancing wichtig und ich will auch den potentiellen Schachbretteffekt nicht außer Acht lassen -> http://www-hm.ma.tum.de/w...
        So gesehen ist eine möglichst aggressive Eindämmung so früh wie möglich absolut richtig und wichtig - gerade weil Covid anders als Welthunger und Drogenabusus ansteckend ist.

        Gleichzeitig bin ich in der Hinsicht voll bei Dir, dass ich finde, andere Bereiche hätten ähnliche Aufmerksamkeit verdient. Gerade wenn die "Erste Welt" sich bedroht fühlt,
        was schon bei Klopapiermangel oder reduzierter Netflixqualität der Fall zu sein scheint, dann schließen die großen Firmen ihre Supercomputer zusammen und das ist auch rech! Danke dafür!
        Und parallel dazu sind im vergangenen Jahr 5,7 Millionen Kinder unter 15 Jahren verhungert - und zwar in der Tat ohne weiteres mediales Interesse oder irgendeine Art von Aufschrei.
        Das sind zwar nur halb so viele wie noch 1990. Auch hier tut sich also was. Aber wenn Covid "vorbei" ist würde ich mir so viel Solidarität auch in anderen Bereichen wünschen.

        Grüße

        phila

        P.S.: Raoul Duke hat auf seine Art Aufklärungsarbeit hinsichtlich Drogenmissbrauchs geleistet... Ich freu ich immer, wenn ich Deinen Avater seh
      • Von ChrisMK72 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von phila_delphia
        Gleichzeitig würde ich mir wünschen, es gäbe ein ähnliches Engagement wie bei Corona auch in puncto Welthunger...
        Ja.

        Oder um mal in Deutschland zu bleiben, mehr Aufklärung was Alkohol+Tabak angeht, denn was Alkohol(auch in Kombination mit Rauchen) angeht, werden wohl locker die 10fache Menge an Toten jedes Jahr(im Vergleich mit Corona) mit einem Achselzucken quittiert, ohne dass die Medien daraus einen wochenlangen Hype, inkl. politischem Aktionsprogramm machen.
        Hier und da sieht man mal vereinzelnd einen Hinweis, der sofort wieder vergessen ist. Mehr aber nicht.

        Was den Supercomputer angeht, freue ich mich über das F@home Projekt.

        edit: Grad mal noch nach n paar Zahlen gesucht: Zahlen und Fakten

        edit2:

        Zitat

        Mortalität

        Untersuchungen zu alkoholbezogenen Gesundheitsstörungen und Todesfällen gehen von etwa 74.000 Todesfällen aus, die allein durch den Alkoholkonsum oder den kombinierten Konsum von Tabak und Alkohol verursacht sind. Die wenigen Berechnungen alkoholbedingter Todesfälle in Deutschland weisen eine hohe Wahrscheinlichkeit der Unterschätzung auf, denn meist fließen in die Berechnung der Todesfälle, die allein auf Alkoholkonsum zurückzuführen sind, nur die Diagnosen ein, die zu 100 Prozent auf Alkoholkonsum zurückzuführen sind. Dies sind die Todesursachen Alkoholabhängigkeitssyndrom und Leberzirrhose.

        Quelle: John, U.; Hanke, M. (2002): Alcohol-attributable mortality in a high per capita consumption country – Germany. In: Alcohol and Alcoholism, 37(6), 581-585.
        Quelle:

        DHS: Alkohol
      • Von eclipso
        Zitat von lurchie
        Komisch....

        Jede andere Newsseite macht daraus einen Artikel der alle Unternehmen nennt die daran teilnehmen, nur ihr nicht...

        Wieso erwähnt ihr den nicht das auch AMD beigetreten ist? sogar vor Nvidia (wenn es auch nur 1 Tag ist)?! Oder das Google, Microsoft, Amazon und IBM zu den Gründungsmitgliedern gehören?

        Fragen über Fragen...

        COVID-19 HPC Consortium


        Weil das hier niemand lesen will.

        Man sollte sich mal fragen was Makrobiologie mit Viren zu tun haben soll und wie man diese mit Hilfe von darauf trainierten KI's verhindern will? Das antrainieren für Analysen im Bereich der Virologie dauert Monate, wenn nicht sogar Jahre und eine AI/KI ist niemals Fehlerfrei, zumal Viren ständig ihr Genom ändern. Letztlich ist das auf Kosten von nCov19, mal wieder nicht mehr als Marketing.

        Die KI eignet sich um die Auswirkungen zu analysieren, hilft aber nicht bei der direkten Entstehung, Verbreitung oder verhindert es in irgendeiner Form. Möglicherweise kann es bei der Therapie eine Rolle Spiele und spätere Varianten aufzeigen, vor allem im Bereich der Lunge und innerhalb einer Vergleichsbilderanalyse. Das dauert aber, bis der Algorithmus hier sicher trainiert werden kann. Dann ist die Pandemie längst durch.

        Der Rest bleibt wie immer absolut wissenschaftliche und Forschungsarbeit von Menschen, eine Computer KI hilft da kaum. Der Mensch hat sich seine Resistenzen gegenüber seiner Umfeld, über die lange Zeit seiner Existenz erkauft und das trifft auf Corona genauso zu, wie jeden anderen Virus. Leider ist es so.

        Die Hoffnung stirbt natürlich zuletzt und kann auch beflügeln, damit auch gesund machen.
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