Wegen Corona-Krise pausiert Microsoft Windows-Qualitätsupdates
Die rein optionalen sogenannten Qualitätsupdates wird es ab Mai vorerst nicht mehr für Windows 8.1, 10 und Windows-Server geben. Der monatliche Patchday samt Sicherheitsaktualisierungen ist davon aber explizit nicht betroffen.
Für Windows gibt es immer wieder Updates, welche die Sicherheit erhöhen und kleinere Fehler beheben sollen. In aller Regel werden diese Aktualisierungen gesammelt am monatlichen Patchday ausgeliefert. Es gibt jedoch auch die Option, sogenannte Qualitätsupdates manuell auf der Microsoft-Webseite für seinen PC herunterzuladen und diese zu installieren. Hiermit sind rein optionale Patches gemeint, die Bugs von Windows beheben sollen, sprich die Qualität des Betriebssystems steigern sollen. Wie Microsoft nun angekündigt hat, werden ab Mai vorerst keine optionalen Qualitätsupdates mehr für Windows 8.1, Windows 10 und die entsprechenden Server-Versionen ausgerollt. Grund ist die Situation rund um das Coronavirus. Man konzentriere sich auf die Entwicklung und Auslieferung von Sicherheitsupdates für Windows. Die Entwicklung und Veröffentlichung von Qualitätsupdates hingegen werden vorerst pausiert.
Fokus auf Sicherheit für Windows in Zeiten der Corona-Krise
Aktuell hält das Coronavirus die Welt in Atem. Dies sorgt dafür, dass es in vielen Ländern Ausgangsbeschränkungen gibt und generell die Arbeitsweise digitaler wird. Auch bei Microsoft führt das zu Veränderungen. Man habe sich entschlossen, die Entwicklung von Sicherheitsupdates zu priorisieren und die optionalen Qualitätsupdates zu pausieren. Gerade bei den Bugfix-Aktualisierungen ist intensives Testen mit verschiedenen Hard- und Softwarekonfigurationen unerlässlich. Es gibt schließlich Milliarden unterschiedlicher PCs mit installiertem Windows, sodass es immer mal wieder vorkommt, dass ein Qualitätsupdate auf dem einen Computer Bugs behebt, auf einem anderen PC jedoch nicht. Um diese Zahl der Rechner mit fehlerhaftem Bugfix-Update zu reduzieren, hilft nur testen und nochmals testen. Wenn nun die Mitarbeiter im Homeoffice sind und nur eingeschränkt Zugriff auf Test-PCs haben, kann sich die Entwicklung von Qualitätsupdates schwierig gestalten.
Microsoft ist mit dieser Herausforderung jedoch nicht alleine. So gibt es nun etwa bei Google größtenteils Homeoffice. Dies betrifft auch die Software-Ingenieure. Man könne wohl nicht mehr garantieren, dass kritische Betriebssystemupdates für Chrome OS beziehungsweise für den Chrome-Browser planmäßig ausgerollt werden können. So hat man sich entschlossen, vorerst keine Aktualisierungen für den Chrome-Browser und Chrome OS mehr zu veröffentlichen. Einzig Sicherheitsupdates werden noch priorisiert und möglichst zeitnah ausgeliefert. So, wie etwa das Serviceupdate 80.0.3987.149, welches Google nun für Windows, MacOS und Linux veröffentlicht hat.
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Fakten zur Pausierung von Qualitätsupdates für Windows:
- Wie Microsoft nun angekündigt hat, werden ab Mai vorerst keine optionalen Qualitätsupdates mehr für Windows 8.1, Windows 10 und die entsprechenden Server-Versionen aufgrund der Corona-Krise ausgerollt.
- Man konzentriere sich auf die Entwicklung und Auslieferung von Sicherheitsupdates für Windows. Diese kritischen Sicherheitsaktualisierungen werden auch weiterhin etwa am monatlichen Patchday für alle Windows-Nutzer veröffentlicht.
- Allerdings ist bei den Qualitätsupdates, die Bugs fixen sollen, intensives Testen gefragt, sodass man sich entschlossen hat, die Entwicklung und Veröffentlichung ab Mai vorerst zu pausieren. Die veränderte Arbeitsweise in der Corona-Krise gestaltet die Testprozedur schwierig.
Quellen: Google, Microsoft (1), Microsoft (2)


Sind auch noch andere Bereiche bei denen das so ist , wegen völlig blindem Aktionismuss , ohne irgendeinen Sinn
Ich verstehe die Maßnahmen nicht. Ausgerechnet von der Software-Industrie, die doch nur von den digitalen Medien lebt und einen physischen Kontakt unter den Personen nicht bedarf, zum Arbeiten genügt der soziale Kontakt, hält sich mehr denn je zurück, wo doch gerade diese Branche, die der Digitalisierung hiermit an Aufschwung gewinnen solle, inbesondere in den Entwicklungsländern Europas, welche der Terminus der Digitalisierung noch nicht erlangt hat.
btt
Ich kastriere immer vorab mein Windows, da sind Updates weder norwendig noch möglich.
Also Windows 10 und Qualität und Update in einem Satz zusammen zu bringen ist schon sehr mutig
Ab dem Tag an dem es Windows 10 gibt wurden in der Firma 2 Leute mehr im IT Bereich eingesetzt , die Schäden die W10 und seine " Qualitätsupdates " regelmässig anrichten wieder ausbügeln
Diese IT,ler werden sich freuen das diese SchrottUpdates erstmal ausbleiben