Coronavirus: Warn-App durch Update für mehr Smartphones verfügbar
Die Entwickler hinter der offiziellen Corona-Warn-App haben die Update-Version 1.12 veröffentlicht, die nun auch Support für ältere iPhones ab iOS-Version 12.5 mit sich bringt.
Noch bis mindestens zum 07. März 2021 gilt in Deutschland der Lockdown, um die Infektionszahlen mit dem Coronavirus herunterzubringen. Um den lokalen Gesundheitsämtern bei der Kontakte-Nachverfolgung zu helfen, gibt es die von SAP und der Deutschen Telekom entwickelte Corona-Warn-App. Nun hat die Applikation ein Update auf Version 1.12 bekommen, welches ab sofort im Apple Appstore und im Google Play Store verfügbar ist. Laut den Entwicklern werden nun auch ältere iPhones, wie etwa das iPhone 5s mit iOS-Version 12.5 von der App unterstützt. Schließlich gibt es - laut Schätzungen - noch bis zu 1,7 Millionen derartiger iPhones in Deutschland.
Neues Kontakt-Tagebuch in Corona-Warn-App verfügbar
Zudem gibt es die Möglichkeit, manuell ein Kontakt-Tagebuch zu führen, das nun eine Bewegungshistorie beinhaltet. Die Zielsetzung lautet, dass Nutzer so das eigene Risiko für eine Infektion mit dem Sars-CoV-2-Erreger besser einschätzen können. Schließlich können so nicht nur das Datum der letzten Begegnung eingesehen werden, sondern auch die Begegnungen der letzten Tage.
Quelle: Areamobile
Benachrichtigung über mögliche Begegnung mit einem Infizierten
Quelle: Areamobile
TAN-Abfrage zum Hochladen der anonymisierten Daten zu Begegnungen-
Quelle: RKI
Unbekanntes Risiko
Quelle: RKI
Niedriges Risiko
Quelle: RKI
Erhöhtes Risiko
Bereits seit Version 1.11 wird das aktuelle Infektionsgeschehen innerhalb der Corona-Warn-App abgebildet. So lässt sich etwa die Anzahl der Neuinfektionen, die 7-Tage-Inzidenz und der 7-Tage-R-Wert anzeigen. Bislang wurde die Smartphone-App mehr als 25 Millionen Mal heruntergeladen. Knapp 60 Prozent der Nutzer melden ihre positiven Testergebnisse, so Kanzleramtschef Helge Braun. Alle Kontakte werden ausschließlich lokal auf dem jeweiligen Telefon gespeichert. Alle 10 bis 20 Minuten werden neue zufällige IDs generiert, die mit Smartphones in der Bluetooth-Reichweite anonymisiert ausgetauscht werden. Eine Person mit einem positiven Corona-Test muss dies manuell über die App mitteilen und nach Authentifizierung beim lokalen Gesundheitsamt selbständig die Kontaktliste hochladen.
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Sammlung zur neuen Version der Corona-Warn-App:
- Die Entwickler der Corona-Warn-App haben die Version 1.12 veröffentlicht. So lässt sich die Smartphone-App auch mit älteren iPhones, wie etwa einem iPhone 5s, nutzen.
- Zudem gibt es nun eine Begegnungshistorie im Kontakt-Tagebuch innerhalb der App.
- Mittlerweile ist die Corona-Warn-App mehr als 25 Millionen Mal heruntergeladen worden.
Quellen: Tagesschau (1), Tagesschau (2), Tagesschau (3), RKI, Apple, Google

Wenn ich im Krankenhaus liege, nützt es mir nichts mehr, wenn ich weiß, wer mich vor drei Wochen angesteckt hat. Aber denen, die gerade Kontakt mit Leuten haben, die zur selben Zeit wie ich von der selben Person angesteckt wurden und als Spreader ohne Symptome durch die Gegend gurken, die finden das womöglich ganz wissenswert. Oder die Leute, die wiederum von diesen angesteckt werden. Und so weiter und so fort ..
Klar, das kann die App unter den jetzigen Bedingungen nicht leisten. Das liegt aber nicht an der App, sondern am Konzept und an der fehlenden Kooperationsbereitschaft.
Die Fälle in meinem Umfeld wurden in sehr kurzer Zeit publik ohne App.
Nur meint man heute, ohne App kann ja alles nicht funktionieren.
Aber das ist auch gar nicht das eigentliche Problem, sondern vielmehr, dass die meisten Leute zu bequemlich und/oder zu blöd sind, den Nagel zu versenken; egal mit welchem Werkzeug.
Es gibt ja sogar Leute, die behaupten, das Brett würde auch ohne Nagel halten.
Ja, es gibt sogar Leute, die behaupten, das Brett gäbe es gar nicht und der Nagel diene heimlich zu ganz anderen Zwecken.
Wie ich weiter oben schon schrieb: Man könnte die gesetzlichen Grundlagen schaffen und Verordnungen treffen, um die App sehr wirksam zu machen. Aber man hat sich dagegen entschieden, um genau jene freiheitlichen Strukturen zu wahren, die ein paar Verwirrte trotzdem in Gefahr sehen - oder das zumindest vorgeben, was sie dann zwar weniger verwirrt, aber dafür auch weniger harmlos macht.
Hab doch schon erklärt, dass eine leere Datenbank auch keinen Nutzen hat, das liegt aber nicht an der Datenbank, sondern denen die Sie nutzen.
Wenn sich Leute dumm stellen oder auch nicht und
Ein großer Teil der Bevölkerung raucht, säuft, frisst wie ein Schwein, zerstört wissentlich unnötig die Umwelt, ist TV / Streaming süchtig, gewalttätig, nazistisch, spielsüchtig, einfach nur hirnverbrannt, hat einen Horizont von Wand bis Tapete, ist depressiv, kleingeistig, hoch verschuldet, Konsum süchtig oder fröhnt Verschwörungstheorien usw. - und die sollen sich freiwillig aufraffen / sich die Arbeit machen und ne kostenlose App zum Allgemeinwohl installieren sowie Datenbank füttern?
Komisch, dass das nicht geklappt hat
Oder wie in den meisten Fällen gar nichts passiert ist.
Die Fälle in meinem Umfeld wurden in sehr kurzer Zeit publik ohne App.
Nur meint man heute, ohne App kann ja alles nicht funktionieren.
Aber für deine Idee sollte man die Testkapazitäten gewaltig ausbauen. Und viele müßten so oft zum Testen, daß die meisten die Lust verlieren würden.
1 Infizierter, nach evtl. 3 Wochen des Kontaktes, traf 60 Leute. Die trafen weitere. Wo sind wir.....bei 700. Also 700, 2 mal testen macht evtl. 1400. Kann man nach 3 Wochen noch jemand vor was schützen? 3 Wochen nach dem Diebstahl meiner Kreditkarte brauche ich keine App die mir sagt, daß sie weg ist. Die die den Kontakt hatten kann man eh nicht mehr warnen, das ist gelaufen. Und die anderen.......hatten auch schon mit diesen Tage Kontakt.
Wenn einer nach 3 Wochen gewarnt wird kann mans sichs schenken, oder?