Core i9-9900KS: Hochgezüchtete CPU verschwindet vom Markt
Schon vor dem Start von Comet Lake ist Intels Core i9-9900KS fast gänzlich aus dem Handel verschwunden. Der 5 GHz starke Prozessor, der auf Kosten der Leistungsaufnahme die Leistungskrone erklimmen sollte, war damit gerade mal vier Monate auf dem Markt.
Wer dieser Tage einen Blick in den Preisvergleich wirft, wird verwundert feststellen, dass Intels Core i9-9900KS fast gänzlich verschwunden ist. Inzwischen führt nur noch eine Hand voll Händler den hochgezüchteten Prozessor - mit Ausnahme Amazons hat ihn jedoch keiner mehr auf Lager. Caseking hat immerhin noch hinterlegt, dass man die 5-GHz-CPU am 5. März wieder liefern könne.
Mit einem größeren Kontingent sollte man jedoch nicht rechnen. Schon gestern ließ man gegenüber Computerbase wissen, die Nachfrage nur noch kurze Zeit decken zu können. In anderen Märkten zeigt sich das gleiche Bild. Wie WCCF-Tech berichtet, ist der Core i9-9900KS auch in den USA kaum noch erhältlich.
Special Edition nicht für die Ewigkeit
Ob das Ende überraschend kommt, ist wohl Auslegungssache. Da es sich um eine Special Edition handelt, war abzusehen, dass es den Core i9-9900KS nicht ewig geben würde. Außerdem steht Comet Lake schon Gewehr bei Fuß. Der Core i9-10900K gilt mit seinen zehn Kernen als Flaggschiff der neuen Generation und sollte den Vorgänger, selbst wenn man es mit dem Takt nicht übertreibt, alleine durch die zwei zusätzlichen Kerne auf Abstand halten.
Um auf AMD aufzuschließen, reichts es aller Voraussicht nach nicht. Dort hat man mit dem Ryzen 9 3950X längst 16 Kerne ins Mainstream-Segment gebracht. Selbst der Ryzen 9 3900X, der zwölf Kerne hat, wird kein einfacher Gegner sein. Spätestens am Stromverbrauch könnte sich zeigen, dass der 14-nm-Prozess am Ende ist. In Spielen, wo viel Takt hilft, könnte das Bild aber ausgeglichener sein.
Mehr dazu: Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron [Update]
Der Core i9-9900KS hinterließ Ende Oktober bereits ein geteiltes Echo. Mit einem All-Core-Turbo von 5 GHz erklomm man bei unveränderter Fertigung in Spielen wieder die Leistungskrone, zog aber auch deutlich mehr Strom aus der Steckdose. Außerdem gewährte Intel auf die CPU nur eine einjährige Garantie, was nicht gerade von Langlebigkeit und Vertrauen kündet.

Mit dem Nikon Raw-Konverter sind es immerhin noch 10-15% Mehrleistung, je nach Anzahl Bilder /Bearbeitungszeit im Batchbetrieb.
Für mich sind das 20% Mehrleistung im Auslieferzustand auf Grund der Spezifikationsüberschreibung im BIOS. Egal, ob die in irgendwelchen Spielen ankommen oder ob sich die CPU dort sowieso langweilt.
https://www.pcgameshardwa...
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Die Alternative wäre, dass Intel konsequent bei sagen wir 160W abriegelt und dann eben der Boosttakt runter geht. Das übliche AMD Szenario eben. 300W können nur erreicht werden weil die Chips das mitmachen. Ich verstehe halt nicht wie man das kritisieren kann, der Gegenwert ist ein bestimmter festgenagelter Takt, der dann noch zuverlässig gehalten wird. Und das ganze fällt auch unter OC. Wem das nicht passt wird doch wohl noch in der Lage sein einen Regler fürs Power Limit zu bedienen.
Schaut man was bei AMD mit dem PBO oder OC raus kommt, sagt jeder das es sich nicht lohnt weil die Effizienz stark einknickt. Warum lohnt es sich nicht? Weil am anderen Ende kein oder kaum mehr Leistung bei stark gestiegener Leistungsaufnahme bei rum kommt. Solange man die Wahl hat seine CPU an die Bedürfnisse anzupassen ist alles in Ordnung, dass Gegenteil wäre ein Szenario was niemandem gefallen dürfte. Aber man kann auch simpel auf die non K Modelle verweisen, dann muss man nicht krampfhaft Probleme suchen die einfach keine sind.
Grundsätzlich beinhalten diese automatischen Spezifikationsüberschreitungen am Werk kaum Mehrtakt/-leistung, sie gehen aber oft mit auch deutlich angehobenen Spannungen einher. Ich kann nur vermuten, dass die Mainboard-Hersteller sich hier verkaufsfördernde OC-Ergebnisse in schlecht gemachten Tests mit "auto"-Settings erhoffen, aber auf alle Fälle ist das Problem umso geringer ausgeprägt, je weiter man sich von für OC vermarkteten Produkten entfernt.
Gut begründet. Hat mich bisher nicht so interessiert, außer das ich immer AVX Stabiles OC will/wollte und das bei Linpack Xtreme beim 9900K an die 250 Watt gezogen hat. Aber ich wollte es worst case stabil und deswegen muss ich ihm für die 4,7 die 250 halt geben und deswegen ist bei 4,7 auch Ende bei mir...
Kann durchaus sein, dass sie sich nicht für die Spezifikationen interessieren und die CPU eben laufen lassen.
Die Alternative wäre, dass Intel konsequent bei sagen wir 160W abriegelt und dann eben der Boosttakt runter geht. Das übliche AMD Szenario eben. 300W können nur erreicht werden weil die Chips das mitmachen. Ich verstehe halt nicht wie man das kritisieren kann, der Gegenwert ist ein bestimmter festgenagelter Takt, der dann noch zuverlässig gehalten wird. Und das ganze fällt auch unter OC. Wem das nicht passt wird doch wohl noch in der Lage sein einen Regler fürs Power Limit zu bedienen.
Schaut man was bei AMD mit dem PBO oder OC raus kommt, sagt jeder das es sich nicht lohnt weil die Effizienz stark einknickt. Warum lohnt es sich nicht? Weil am anderen Ende kein oder kaum mehr Leistung bei stark gestiegener Leistungsaufnahme bei rum kommt. Solange man die Wahl hat seine CPU an die Bedürfnisse anzupassen ist alles in Ordnung, dass Gegenteil wäre ein Szenario was niemandem gefallen dürfte. Aber man kann auch simpel auf die non K Modelle verweisen, dann muss man nicht krampfhaft Probleme suchen die einfach keine sind.
Ja, die 300 Watt sind innerhalb der Spezifikationen unmöglich, aber ich weiß ja nicht, was die Mainboard Hersteller da so erlauben.
Kann durchaus sein, dass sie sich nicht für die Spezifikationen interessieren und die CPU eben laufen lassen.