[PLUS] Intel Core i9-14900KS am Maximum: Wie zähmt man die Intel-Bestie?
PCGH Plus: Die maximale Leistung im Desktop zeigt derzeit ein Intel Core i9-14900KS auf. Wir haben uns den 24-Kerner geschnappt, ihn bis zum Maximum übertaktet und zeigen Ihnen, wie Sie das nachmachen können. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 08/2024.
Wir spielen mit 6,3 GHz
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Schon bei der Konzeption dieses Artikels sind wir uns darüber einig, dass es keine leichte Aufgabe sein wird, einen Intel Core i9-14900KS über seine extrem hohen Taktraten ab Werk zu beschleunigen. Allerdings haben wir viel Potenzial beim Speichercontroller (IMC) gesehen, die bei Intel üblicherweise weit über die Spezifikation hinaus skalieren. Ansonsten lehnt sich dieser Tuning-Guide an den des Ryzen-7800X3D-RAM-Tunings aus der PCGH-Print 05/24 an - am Ende haben wir den fertig optimieren Core i9-14900KS mit 6,3 GHz an der Spitze gar gegen den maximal optimierten Ryzen 7 7800X3D antreten lassen. Wer wohl das Rennen macht? Sie dürfen gespannt sein, so viel steht fest.
Überdimensionaler Aufbau
Der Fachredakteur, der vom Ryzen- zum Core-Tuning wechselt, sieht sich insbesondere mit einem Problem konfrontiert: Wie soll er die ungeheure Abwärme des 24-Kerners in den Griff bekommen? Betreibt man einen Core i9-14900KS "ab Werk" ohne Limit, zeigt das Wattmessgerät bereits eine Leistungsaufnahme von über 300 Watt an. Wir müssen daher in die Trickkiste greifen, denn eine "kleine" 360-mm-AiO reicht hier bei Weitem nicht für eine anständige Kühlleistung aus. Wir haben uns daher eine modulare Wasserkühlung aufgebaut: Herzstück ist der Core 1 von Alphacool, der mit Thermal Grizzly Kryonaut Extreme als Wärmeleitpaste mit dem Heatspreader (HS) der CPU verbunden ist. Die Aufgabe der Pumpe übernimmt eine Alphacool Dual-DDC 310 und als Radiator verwenden wir einen Alphacool NexXxoS Monsta 180 mm Dual, bestückt mit vier Silverstone SST-FM181 (1.300 U/min nominell). Alle angehängten Lüfter und Geräte laufen bei 100 Prozent Leistung/Drehzahl. Die Intel-CPU ist auf einem Asus Z790 Apex Encore verbaut, welches von Asus einzig mit dem Ziel für Weltrekorde geschaffen wurde. Dem Board liegt ein Lüfter für den Arbeitsspeicher als Zubehör bei, welchen wir installiert haben, zusätzlichen liegen zwei "Gehäuselüfter" auf dem Mainboard. Als Arbeitsspeicher kommt ein GSkill-Kit mit der Spezifikation DDR5-6800 (F5-6800J3446F24GX2-TZ5RK) zum Einsatz. Darunter befinden sich Hynix-24M-Chips, die sich sehr gut zum Übertakten eignen. Das XM-Profil hat uns an dieser Stelle nicht interessiert, da wir manuell übertakten und anpassen. Für das Tuning von CPU und RAM haben wir auf eine schnelle Grafikkarte verzichtet und lediglich eine passiv gekühlte Geforce RTX 3050 (Palit KalmX) verbaut, die bequem ohne Stromstecker auskommt. Für die Gaming- und Anwendungsbenchmarks, also dem eigentlichen Testlauf, wurde dann auf eine übertaktete RTX 4090 von PNY zurückgegriffen. Als Netzteil kommt ein Modell mit 1.200 Watt Nennleistung zum Einsatz, was mehr als ausreichend für unser Vorhaben ist.
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Folgende Themen finden Sie im Artikel:
- Spielen mit 6,3 GHz
- Tests und Anforderungen
- Die Hitze ist unerträglich, aber der Takt bleibt stabil
- Instabiler geht's nicht
- Die nächste Hürde: RAM
- Bis zu 34 Prozent mehr Fps, auch durch Timing-Tuning
- Benchmarks
- Fazit: Mehr Leistung für viel Zeit
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