Intel Core i9-11900K, i7-11700K und i5-11600K im Test: Auf dem Thron ist nur Platz für einen Prozessor [Update]

Aktualisiert -Eine neue Architektur, ein neuer Speichercontroller und eine neue IGP: Rocket Lake S ist gelandet und liefert bis zu acht Kerne mit 5,3 GHz, PCI-Express 4.0, die neue 500er-Plattform und schickt sich an, die Leistungskrone zurückzugewinnen. Ob der Angriff auf AMDs Ryzen 5000 gelingt, oder ob die Konkurrenz wohlweislich in ein effektives Raketenabwehrsystem investiert hat, lesen Sie jetzt in unserem Test.

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Intel Core i9-11900K, i7-11700K und i5-11600K im Test: Auf dem Thron ist nur Platz für einen Prozessor
Quelle: PC Games Hardware

Aktualisierung vom 31.03.2021

Wie gut war Rocket Lake S im Handel verfügbar und welche CPUs haben das größte Interesse im PCGH-Preisvergleich erzielt? Und hier gibt es durchaus positive Erkenntnisse zu vermelden. So waren die neuen Intel-Prozessoren am Launch-Tag durchaus gut verfügbar. Bis auf das Top-Modell Core i9-11900K/KF, das aktuell nur als Tray-Version und deutlich teurer als der Listenpreis von 519 USD gelistet ist, sind viele RKL-CPUs recht gut und zu vernünftigen Kursen im PCGH-Preisvergleich zu finden.

Intel hat es trotzdem schwer, aktuell viel Suchvolumen im PCGH-Preisvergleich zu erzeugen, der die Daten von Geizhals.de nutzt. In den Top 10 der CPU-Charts stehen auch einen Tag nach dem Launch acht Ryzen-CPUs vorne. Auf Platz 9 folgt dann die erste Intel-CPU, der Core i7-11700K, der ab 419 Euro gelistet ist (Listenpreis: 374 USD). Auf Platz 10 folgt die zweite Intel-CPU, der Low-Budget Core i5-10400F ab 130 Euro.

Gut verfügbar sind auch der Core i5-11600K ab 270 Euro und der Core i5-11400 ab 190 Euro.


Originalartikel vom 30.03.2021

Nachdem AMD mit Ryzen 5000 im November 2020 vorgelegt hat, zieht Intel jetzt nach. Die 11. Core-Generation mit dem fulminanten Namen Rocket Lake erweckt Assoziationen von hoher Leistung und High-Tech. Der Startschuss fiel dabei bereits am 16. März 2021, dieser Launch stand allerdings unter keinem guten Licht. Ein bekannter Hardware-Händler hatte viele Wochen vor dem Start bereits Intel Core i7-11700K verkauft. Obwohl weder zu den offiziellen Preisen, noch zu der Leistung, noch zur Kompatibilität etwas bekannt war, stürzten sich viele Käufer ins Ungewisse und erwarben Exemplare. Auch in unserer Community durften sich einige Glückliche über die unerwartete Lieferung freuen, ein User hat sich gar direkt mit einer Kompressorkühlung auf den Prozessor gestürzt.

Es hat nicht lange gedauert, bis erste Reviews folgten. Die Bombe war bereits vor dem geplanten Marktstart geplatzt, das Fazit im ersten Test bei Anandtech fiel aber eher ernüchternd aus. Später erhielt es eine Überarbeitung, mit einem neuen Microcode respektive einer neuen UEFI-Version - ein deutliches Zeichen dafür, dass Intel noch an den letzten Stellschrauben drehte. Wir haben das als Anlass genommen, möglichst lange ohne eigene Testwerte auszuharren. Die jetzt vorliegenden Benchmarks sind das Ergebnis der jüngsten Verbesserungen, die wir noch von Intel erhalten haben und erheben den Anspruch, jene Leistung widerzuspiegeln, die Sie bei einem Kauf der CPUs erwarten können. Nun erhalten Sie eine Übersicht, diverse Benchmarks, eine Leistungsbeurteilung, Effizienz-Messungen, OC-Benchmarks und die finale Bewertung - Vorhang auf für Rocket Lake.

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Wir bedanken uns herzlich bei Zed Up für die Bereitstellung des Testmusters des Core i7-11700K sowie bei MSI für die Bereitstellung des Core i9-11900K. Intel hat uns ebenfalls zwei Exemplare zum Testen zukommen lassen, darunter Core i9-11900K und Core i5-11600K.
<strong>Intel Core i9-11900K, i7-11700K und i5-11600K im Test: </strong>Auf dem Thron ist nur Platz für einen Prozessor&nbsp;(6) Quelle: Intel Intel Core i9-11900K, i7-11700K und i5-11600K im Test: Auf dem Thron ist nur Platz für einen Prozessor (6)

Intel Core i9-11900K, i7-11700K und i5-11600K im Test: Übersicht

Rocket Lake basiert abermals auf der 14-nm-Fertigung. Doch diesmal ist es kein Skylake-Aufguss, sondern ein sogenannter Backport von Sunny Cove, jene Architektur, welche Intel in 10 nm als Ice Lake (Notebook) auf den Markt gebracht hat. Um Verwechslungen zu vermeiden, nennt Intel die 14-nm-Kerne in Rocket Lake Cypress Cove. Der Backport war erforderlich, um die hohen Taktraten, die wir von den vorherigen Core-Generationen inzwischen gewohnt sind, zu erreichen und zu halten. Laut Intel war das ein sehr aufwendiger Schritt, doch er hat sich gelohnt. Neben den neuen CPU-Kernen kann Rocket Lake auf die neue Xe-Grafik-Architektur zurückgreifen. Mit gerade einmal 32 EUs (Execution Units) entspricht die Ausbaustufe der IGP zwar nur ein Drittel des Maximalausbaus, bietet aber trotzdem rund 50 Prozent mehr Leistung als der Vorgänger. Einzig die Intel Core i5-11400-Modelle werden mit 24 EUs auskommen müssen.

Von Ice Lake übernommen hat Rocket Lake auch den Speichercontroller (IMC), womit sich Intel, zum Leidwesen der Tester, an AMD annähert und zwei Betriebsarten unterscheidet: Mit "Gear 1" und "Gear 2" bietet der IMC nun zwei Modi. Im ersten ist der Controller-Takt zu dem des Arbeitsspeichers identisch, DDR4-3200 bedeutet beispielsweise jeweils 1.600 MHz. Gear 2 hingegen halbiert den Takt des IMC. Im Beispiel würde dieser also auf 800 MHz sinken, dafür sollen laut Intel sehr viel höhere Speicher-Taktfrequenzen möglich sein. Die Krux dabei ist, dass gerade im CPU-Limit fehlender Speichertakt massiv Leistung kosten kann. Die Auswirkungen werden wir später noch untersuchen. Einzig das Topmodell, i9-11900K, darf dabei DDR4-3200 mit Gear 1 betreiben, für alle anderen CPUs ist Gear 1 bis DDR4-2933 Standard (darüber Gear 2). Neben der neuen IGP und dem IMC, bietet Intel mit Rocket Lake nun auch endlich PCI-Express 4.0 an. Den Einzelheiten der Architektur widmen wir uns nach der Vorstellung der Prozessoren.

Grundsätzlich verfügen i9-11900K, i7-11700K und i5-11600K über eine TDP von 125 Watt mit einem 56-sekündigen Boost auf 250 Watt Spitze, laut Spezifikation. Damit unterscheiden sie sich stark von ihren Vorgängern, denn dort waren die 250-Watt-TDP für das Topmodell vorbehalten, während ein i7-10700K maximal 229 Watt und ein i5-11600K höchstens 182 Watt für 56 Sekunden anlegen dürfen. Das bedeutet nicht, dass die Prozessoren diese Werte auch erreichen, deutet aber bereits an, dass wir es mit einer Architektur zu tun haben, die potenziell höhere Ansprüche an Kühler und Netzteil stellt. Neu bei Rocket Lake ist auch, dass 65-Watt-Modelle statt 134 Watt für 28 Sekunden nun bis zu 154 Watt für 56 Sekunden ausfahren dürfen, was gerade in Anwendungen Pluspunkte bringen dürfte.
<strong>Intel Core i9-11900K, i7-11700K und i5-11600K im Test: </strong>Auf dem Thron ist nur Platz für einen Prozessor&nbsp;(7) Quelle: Intel Intel Core i9-11900K, i7-11700K und i5-11600K im Test: Auf dem Thron ist nur Platz für einen Prozessor (7)

Intel Core i9-11900K: Der Raketenwerfer

Das Topmodell hat es diesmal nicht so leicht, denn Intel verbaut im Gegensatz zum Vorgänger nur noch acht Kerne, mehr war aufgrund der Größe der neuen Cypress-Cove-Cores nicht möglich. Da das nächst kleinere Modell, i7-11700K, auch acht Kerne bietet, genießt ein Core i9-11900K gewisse Privilegien, um sich abzuheben (und den hohen Preis zu rechtfertigen). Zum einen wäre da der angesprochene Gear-1-Modus mit DDR4-3200, zum anderen verfügt ausschließlich der i9, neben den bekannten Turbo-Modi, über die neue Adaptive-OC-Funktion, welche ähnlich funktioniert, wie das "Multicore Enhancement"-Feature einiger Mainboards. Mithilfe dieser darf ein i9-11900K auf bis zu 5,1 GHz (Allcore) beschleunigen (Standard 4,8 GHz), sofern keine Limits anliegen. Da unser Test-Mainboard, Asus Maximus Hero XIII Wi-Fi, zum aktuellen Stand (UEFI-Version 0610) diese Funktion standardmäßig deaktiviert, die CPU also auf die vorgegebenen Limits von Intel konfiguriert, haben wir alle Tests ohne die OC-Funktion durchgeführt, obwohl sie Teil der Spezifikation ist. Selbstverständlich finden Sie weiter hinten auch die Werte des "unlocked" Core i9-11900K.
<strong>Intel Core i9-11900K, i7-11700K und i5-11600K im Test: </strong>Auf dem Thron ist nur Platz für einen Prozessor&nbsp;(4) Quelle: Intel Intel Core i9-11900K, i7-11700K und i5-11600K im Test: Auf dem Thron ist nur Platz für einen Prozessor (4) Neben den Kernen unterscheidet sich ein Core i9-11900K zum Vorgänger i9-10900K auch beim Takt, der Allcore-Boost des neuen Topmodell ist 100 MHz niedriger, der Basistakt gar um 200 MHz. Der Single-Core-Boost verhält sich dagegen sehr ähnlich, die zwei besten Kerne der CPU takten bis 5,3 GHz durch den Thermal-Velocity-Boost (bis 70 °C), vier Kerne mit bis zu 5,1 GHz, sechs Kerne bis zu 4,9 GHz und ab sieben bis schließlich acht Kerne mit maximal 4,8 GHz. Die CPU soll bei 539 US-Dollar starten und ist ab sofort verfügbar.

Intel Core i7-11700K: Der Granatenwerfer

Ebenfalls mit acht Kernen, jedoch ohne Velocity- und Adaptive-Boost ausgestattet, taktet der Octacore noch mit 4,6 GHz Allcore und 5,0 GHz Singlecore. Das sind je 100 MHz niedriger als beim Vorgänger Core i7-10700K. Gegenüber dem i9-11900K gibt es nicht nur Einschnitte bei der Taktfrequenz, auch der Speicher-Controller darf laut Intel-Spezifikation im Gear-1-Modus nur maximal mit DDR4-2933 MHz takten, mit Gear 2 sind bis zu DDR4-3200 möglich. Da letzteres durchweg langsamer rechnet, haben wir die Benchmarks mit Gear 1 bei DDR4-2933 durchgeführt. Der Core i7-11700K soll bei 399 US-Dollar starten und dürfte damit für viele attraktiver sein als ein Core i9-11900K. Möchte sich letzterer eher gegen AMDs Topmodelle positionieren, konkurriert ein Core i7-11700K auch preislich mit einem Ryzen 7 5800X.

Intel Core i5-11600K: Die Handgranate

Der neue Hexacore taktet ebenfalls mit 4,6 GHz Allcore und mit bis zu 4,9 GHz auf einem einzelnen Kern. Im Gegensatz zu seinen großen Brüdern legt die CPU zum Vorgänger jeweils 100 MHz mehr an, ein Zeichen dafür, dass die Cypress-Cove-Cores hier ihren Sweetspot treffen. Wie der i7-11700K muss der i5-11600K mit DDR4-2933 bei Gear 1 auskommen. Da der Sechskerner aufseiten der Allcore-Taktfrequenz mit dem 11700K gleichzieht, ist die Leistung in Spielen, die auf Kerne pfeifen, ebenbürtig, bei leicht besserer Energiebilanz. In der Regel konkurriert die CPU jedoch mit dem i7-10700K und Ryzen 5 5600X. Die offizielle Preisempfehlung lautet 262 US-Dollar, da fehlt nicht viel zu einem neuen i7-10700K. Als Interessent müssen Sie sich - wie bei jeder Hexacore-CPU - die Frage stellen, worauf Sie bei Ihrem PC wert legen. Reine Spiele-PCs werden auch mit sechs Kernen glücklich, Content Creator hingegen sollten lieber zu acht, besser zwölf Kernen greifen.
<strong>Intel Core i9-11900K, i7-11700K und i5-11600K im Test: </strong>Auf dem Thron ist nur Platz für einen Prozessor&nbsp;(5) Quelle: Intel Intel Core i9-11900K, i7-11700K und i5-11600K im Test: Auf dem Thron ist nur Platz für einen Prozessor (5)

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    • Kommentare (460)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von CmdrBambina Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Also hat Intel es mit aller Gewalt (+neuer Arch) gerade so geschafft +/- mit nem 5800X gleichzuziehen.
        Einerseits ne ansehnliche Leistung da noch hinzukommen in 14nm, andererseits natürlich auch ein bisschen peinlich für so einen Konzern nicht mehr draufzuhaben.

        Wirklich spannend dürfte sowieso erst das Duell Alderlake gegen ZEN4 werden. Bis dahin ist nüchtern betrachtet wohl nur der Preis entscheidend für den Normalnutzer.
        Alderlake gegen Zen4 wird wohl ausfallen da AMD sich Zeit läßt mit Zen4.
        Im Moment muss Alderlake nur mit den bisher unveränderten Zen3 kämpfen und steht im Bereich bis 8 Kerne da auch ganz gut da.

        Vielleicht sehen wir noch Zen3 refresh (mit oder ohne IF cache) gegen Alderlake, aber Zen4 wird sich dann schon mit intel next gen vergelichen müssen.
      • Von CmdrBambina Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Also hat Intel es mit aller Gewalt (+neuer Arch) gerade so geschafft +/- mit nem 5800X gleichzuziehen.
        Einerseits ne ansehnliche Leistung da noch hinzukommen in 14nm, andererseits natürlich auch ein bisschen peinlich für so einen Konzern nicht mehr draufzuhaben.

        Wirklich spannend dürfte sowieso erst das Duell Alderlake gegen ZEN4 werden. Bis dahin ist nüchtern betrachtet wohl nur der Preis entscheidend für den Normalnutzer.
        Alderlake gegen Zen4 wird wohl ausfallen da AMD sich Zeit läßt mit Zen4.
        Im Moment muss Alderlake nur mit den bisher unveränderten Zen3 kämpfen und steht im Bereich bis 8 Kerne da auch ganz gut da.

        Vielleicht sehen wir noch Zen3 refresh (mit oder ohne IF cache) gegen Alderlake, aber Zen4 wird sich dann schon mit intel next gen vergelichen müssen.
      • Von Mahoy Volt-Modder(in)
        Zitat von AyC
        Viel zu finden ist da nicht...
        Das ist ja gerade mein Problem: Ich höre immer wieder, was für ein Forschritt es wäre, aber harte Leistungsdaten gibt es entweder nicht oder sie lesen sich eher ernüchternd.

        Zitat von Olstyle
        Oder wir vergleichen das was bei einer IGP wirklich interessiert und da bringt die neue GPU immerhin AV1 Unterstützung im Vergleich zum alten Modell.
        Das ist immerhin mal ein handfestes Feature. Allerdings wird nur Decode hardwareseitig unterstützt, und das bringt softwareseitig selbst ältere CPUs nicht unbedingt ins Schwitzen.

        Zitat von fotoman
        Und ja, sowas zählt für mich zur Leistung der Grafikkarte/des Grafikchips. Wenn ich kein UHD@60Hz nutzen kann, mag die IGP in ein paar Jahren wirklich nur noch als Notfall-Ausgabe nutzbar sein.
        Kein Widerspruch meinerseits.

        Was ich hier allerdings als Problem sehe: Die "kleinen" CPUs von Rocket Lake kommen nicht in den Genuss von UHD 7x0, sondern nur die größeren Modelle. Diese landen aber nicht unbedingt in Rechnern, in denen nicht ohnehin ein dedizierte Grafikkarte zum Einsatz kommt. Wer auf einen Office-Rechner oder einen Multimedia-PC schielt, der in ein paar Jahren noch zeitgemäße Grafikausgabe bietet, kann die komplette i3, Pentium- und Celeron-Riege von Rocket Lake vergessen, denn die hat weiterhin nur UHD 630.

        Zitat von fotoman
        Auch die braucht einen Slot (was mich beim i7-2600K erst 7 Jahre nach Kauf des Mainbaords gestört hat) und man muss sie Samstags Abends herum liegen haben um zu prüfen, ob der Bildausfall an der Grafikarte, dem Mainbaord, Netzteil oder sonstwas liegt. Meine alten ISA-Bus, AGP und PCI Grafikkarten wollten leider nicht in den PCIe Bus passen.
        Das ist richtig, war allerdings nicht die Frage, denn es ging ja nicht um das Format, sondern um die Leistung. Und wenn UHD 7x0 keine relevante Mehrleistung liefert, ist diese komplett verschenkt, da für Office und Multimedia unerheblich und für Light-Gaming immer noch zu gering. Es zählt somit - wie oben ganz richtig von dir festgestellt - allein das erweiterte bzw. aktualisierte Featureset ab i5 aufwärts.
      • Von AyC Software-Overclocker(in)
        Genau das ist der Punkt, man sollte sich im klaren darüber sein wo zu die integrierte Grafikkarte in der Lage ist. Auf der einen Seite wird im Test z.B. die Anwendungsleistung weggelassen und zum anderen eine integrierte Grafikkarte relativ hoch bewertet, obwohl sie in Sachen Spieleleistung einfach nicht relevant ist.

        Das ist ja das, was ich bemängelt habe. Entweder man testet und empfiehlt eine Grafikkarte auf die Spieletrauglichkeit oder im Gesamten. Hier hat man Dinge mit bewertet, die pro Intel sprechen und Dinge weggelassen, die pro AMD sprechen. Kann man machen, ist aber nicht seriös.
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        Zitat von AyC
        Das Feature bei Intel ist einfach, dass man den Rechner bei einer defekten Grafikkarte weiter nutzen kann (Windows, Surfen). Das so hoch zu bewerten bei einer "Spiele-CPU" ist für mich weiterhin sehr fragwürdig!
        Gemäß Intel (hier der Einfachheit halber von GH kopiert) gilt:
        i9-10900K (Intel® UHD-Grafik 630)
        HDMI 1.4b (4096x2160@30Hz), DisplayPort 1.2 (4096x2304@60Hz), eDP 1.4 (4096x2304@60Hz)

        DirectX 12, OpenGL 4.5, Vulkan 1.0, Quick Sync Video, InTru 3D, Clear Video HD, 3x Display Support, H.265 encode/decode, VP9 encode/decode, HDCP 2.2

        i9-11900K (Intel® UHD Graphics 750)
        HDMI 2.0b (4096x2160@60Hz), DisplayPort 1.4a (5120x3200@60Hz), eDP (5120x3200@60Hz)

        DirectX 12.1, OpenGL 4.5, OpenCL 3.0, Vulkan 1.0, Quick Sync Video, InTru 3D, Clear Video HD, 3x Display Support, H.265 encode/decode, VP9 encode/decode, AV1 decode, HDCP 2.3

        Und ja, sowas zählt für mich zur Leistung der Grafikkarte/des Grafikchips. Wenn ich kein UHD@60Hz nutzen kann, mag die IGP in ein paar Jahren wirklich nur noch als Notfall-Ausgabe nutzbar sein.

        Zitat von Mahoy
        3.) gegenüber dedizierten Einstiegsgrafikkarten ein?
        Auch die braucht einen Slot (was mich beim i7-2600K erst 7 Jahre nach Kauf des Mainbaords gestört hat) und man muss sie Samstags Abends herum liegen haben um zu prüfen, ob der Bildausfall an der Grafikarte, dem Mainbaord, Netzteil oder sonstwas liegt. Meine alten ISA-Bus, AGP und PCI Grafikkarten wollten leider nicht in den PCIe Bus passen.

        Alles kein Grund, einne i9-11900K anstatt einen R9 5950X zu kaufen aber, je nach Anwendung (NICHT Spielen) eine Intel-Desktop-CPU anstatt einer AMD CPU zu kaufen. Nur weil Intel etwas als Gaming-CPU bewirbt ist die Nutzung abseits vom Gaming zum Glück noch nicht verboten.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Oder wir vergleichen das was bei einer IGP wirklich interessiert und da bringt die neue GPU immerhin AV1 Unterstützung im Vergleich zum alten Modell.
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