Intel Skylake-X: Core i7-7800X und X299-Mainboards lieferbar, Broadwell-E günstiger
Obwohl Intels Skylake-X-CPUs erst ab kommender Woche ausgeliefert werden sollten, ist der Core i7-7800X als kleinstes Modell schon bei Caseking verfügbar. X299-Mainboards von MSI sind ebenfalls schon erhältlich. Wer mit dem Kauf nicht mehr warten möchte, kann sein Glück probieren, muss aber mit mindestens einem BIOS-Flash rechnen. Ungewöhnliche Preissenkungen gibt es derweil bei Broadwell-E.
Die High-End-Plattform Basin Falls bestehend aus X299-PCH und Skylake-X- (Vorabtest) beziehungsweise Kaby-Lake-X-CPUs hat Intel zwar schon offiziell veröffentlicht, eigentlich sollte die Auslieferung aber erst ab der kommenden Woche beginnend mit dem 26. Juni starten. In Deutschland gibt Caseking nun trotzdem schon an, den kleinsten Skylake-X in Form des Core i7-7800X auf Lager zu haben und dementsprechend schon auszuliefern.
Der Händler ruft zurzeit 430 Euro auf, was einem Preisaufschlag von 15 Euro entspricht, würde man die UVP in Höhe von 389 US-Dollar umrechnen und die 19-prozentige Mehrwertsteuer drauflegen. Mindfactory und Proshop nehmen bereits Vorbestellungen für 390 Euro entgegen, Alternate nimmt die Umrechnung mit 414 Euro genau. Von MSI sind derweil schon die ersten vier X299-Mainboards verfügbar. In der Vorgängergeneration galten das Raider und das SLI Plus als Preis-Leistungs-Tipps, die aktuellen Modelle geben zumindest auf dem Papier ein ordentliches Bild ab.
Ungewöhnlich sind derweil Preisreduzierungen bei der Broadwell-E-Generation. Trotz Nachfolger sinken Intels Preise normalerweise nie spürbar. Alle vier High-End-CPUs sind noch vor der Veröffentlichung von Skylake-X um über 100 Euro günstiger geworden, sodass ein Core i7-6800K schon ab 380 Euro erhältlich ist. Für Multi-GPU-Nutzer könnte der Core i7-6850K interessant sein, der für nunmehr 460 statt zuvor 580 Euro und mehr die vollen 40 PCI-Express-3.0-Lanes bietet und folglich zwei Grafikkarten mit 16 Bahnen anbinden kann. Im Falle von Skylake-X bietet erst der Zehnkerner Core i9-7900X für mindestens 1.000 Euro die vollen 44 PCI-E-3.0-Lanes.
Unschön, aber leider nicht selten. Beinahe jede Mainboard-Marktübersicht wirft bei mir Fragen auf, die nicht vollständig beantwortet werden können. Nur unstimmige Angaben im Handbuch sind selten – meistens geht es um Informationen die im Handbuch komplett fehlen.
Bei der Diskussion ging es übrigens um Threadripper und um die Frage, wozu braucht man 60 (64) PCIe-Lanes. Sockel 2066 hat ja nur max 44 Lanes
Bitte löschen, Doppelpost.