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Intel Core i5-14400, Core i5-14500 und Core i5-14600 bedienen allesamt unterschiedliche Ansprüche in der Mittelklasse. Der Leistungsunterschied beträgt im Schnitt 25 Prozent, sodass wir jetzt auch über die Preise sprechen müssen. Beginnen wir wieder von vorn: Gegenüber einem Core i5-13400 ist ein i5-14400 rund sieben Prozent teurer, obwohl unter der Haube das Gleiche steckt. Intel verspricht laut

Spezifikation 4,7 GHz für die P-Cores, doch die haben wir nicht einmal gesehen, denn der All-Core-Boost liegt 600 MHz niedriger bei 4,1 GHz. Der "Raptor Lake Refresh" ist eigentlich ein Alder Lake Refresh, im Grunde steckt im i5-14400 ein i5-12600, dem noch vier E-Cores spendiert wurden, seien Sie sich dessen bewusst, wenn Sie sich für diese CPU entscheiden. Davon ab arbeitet der 10-Kerner am sparsamsten aller drei Testkandidaten, sowohl im Idle als auch unter Last. Die Leistung ist auf dem Niveau von Prozessoren von 2020, was für die meisten Aufgaben und Spiele ausreicht. AMD bietet das jedoch auch mit dem Ryzen 5 7500F, für 170 Euro, statt der von Intel für den i5-14400 aufgerufenen rund 240 Euro.

Der Nachfolger des Core i5-13500, i5-14500, wildert im gleichen Preisbereich und liefert somit etwas mehr für den Kaufpreis. Doch auch hier handelt es sich weiterhin um "Alder Lake". Mit 4,6 GHz im All-Core-Boost weicht Intel nicht so sehr von den angezeigten Taktraten von 5 GHz für die P-Cores ab. Gegenüber einem i5-14400 ist ein 14500 die klar bessere Wahl. Nicht nur erhält man für einen lächerlich niedrigen Aufpreis doppelt so viele Effizienz-Kerne, sondern auch noch mindestens 500 MHz mehr Takt, was sich in Summe bei gleicher TDP in fühlbarer Mehrleistung in Spielen und insbesondere in Anwendungen auswirkt. Der 14-Kerner ist für Spieler und Content Creator gleichermaßen geeignet. In diesem Preisbereich wildern jedoch auch viele AMD-CPUs, wobei Spieler zu einem Ryzen 7 5700X3D und Content Creator schon zu einem Ryzen 9 5900X gegriffen haben. Intel schnürt hier jedoch das bessere Gesamtpaket, dass AMD erst mit einem Ryzen 7 7700X knackt, der jedoch teurer ausfällt.

Am ehesten hat uns der Core i5-14600 überzeugt. Nicht nur ist der 14-Kerner günstiger zu erwerben als der Vorgänger i5-13600, denn es wird in Form des echten Raptor-Cove-Unterbaus auch mehr fürs Geld geboten. Die Speicherfreigabe liegt mit DDR5-5600 viel höher, die Kerne takten mit 4,8 GHz unter Last angenehm hoch und der zusätzliche L2-Cache sorgt für einen Leistungsboost in Spielen. Tatsächlich überfliegt der i5-14600 den Ryzen 7 5800X3D in jedem Bereich und ist dabei nicht teurer, gleichwohl moderner und unterstützt die neuesten Schnittstellen. Erst die Konkurrenz in Form des AMD Ryzen 9 7900 kann mithalten, ist aber ungleich teurer, wenn auch effizienter unter Last. Da ein Core i5-14600 kaum teurer als ein i5-14500 ausfällt, aber wesentlich mehr zu bieten hat, fällt die Wahl zwischen beiden Prozessoren nicht schwer. Übertakter greifen zum i5-14600K(F), der allerdings noch mal etwas teurer ausfällt. Doch mit dem i5-14600 machen Sie nichts falsch, ganz gleich, ob Sie mit dem Computer arbeiten, spielen oder alles gleichzeitig erledigen.

Intel Core i5-14400/14500/14600: Testtabelle

Prozessor Intel Core i5-14600 Intel Core i5-14500 Intel Core i5-14400
PCGH-Preisvergleich www.pcgh.de/preis/3096172 www.pcgh.de/preis/3096365 www.pcgh.de/preis/3096368
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis Ca. € 290,-/3+ Ca. € 255,-/3+ Ca. € 240,-/3
Für Mainboards mit … Sockel 1700 Sockel 1700 Sockel 1700
Codename Raptor Lake Refresh Alder Lake Refresh Alder Lake Refresh
Anzahl Kerne/Threads 6p+8e/20t 6p+8e/20t 6p+4e/16t
Basistakt (Turbo für alle und einen Kern) 2,70/2,00 GHz, (4,80/3,90-5,20/3,90 GHz) 2,60/1,90 GHz, (4,60/3,70-5,00/3,70 GHz) 2,50/1,80 GHz, (4,10/3,30-4,70/3,50 GHz)
L1-Cache (Daten/Befehle, je Kern) 80 KiByte/96 KiByte 80 KiByte/96 KiByte 80 KiByte/96 KiByte
L2-Cache (je Kern)/LLC (gesamt) 6.144 KiByte/24 MiByte 3.072 KiByte/24 MiByte 3.072 KiByte/20 MiByte
Heatspreader, Fertigung Metall (verlötet), Intel 7+ Metall (verlötet), Intel 7 Metall (verlötet), Intel 7
Ausstattung (20 % der Endnote) 3,50 3,50 3,50
Integrierte Grafikeinheit (IGP) UHD 770 (2 Xe/32 EU/256 SP) UHD 770 (2 Xe/32 EU/256 SP) UHD 730 (2 Xe/24 EU/256 SP)
IGP-Funktionen 4x Display Support, 2x Codec Engines /​ Video Decode Boxes, Intel Clear Video HD, Intel Quick Sync Video, AV1 decode, H.265 encode/​decode, VP9 encode/​decode, HDCP 2.3, DirectX 12, OpenGL 4.5, OpenCL 3.0, Vulkan 1.0 4x Display Support, 2x Codec Engines /​ Video Decode Boxes, Intel Clear Video HD, Intel Quick Sync Video, AV1 decode, H.265 encode/​decode, VP9 encode/​decode, HDCP 2.3, DirectX 12, OpenGL 4.5, OpenCL 3.0, Vulkan 1.0 4x Display Support, 2x Codec Engines /​ Video Decode Boxes, Intel Clear Video HD, Intel Quick Sync Video, AV1 decode, H.265 encode/​decode, VP9 encode/​decode, HDCP 2.3, DirectX 12, OpenGL 4.5, OpenCL 3.0, Vulkan 1.0
Befehlssätze und Erweiterungen AES-NI, AMT, AVX, AVX2, Boot Guard, CET, DL Boost, EIST, GNA 3.0, Hardware Shield, Idle States, Instruction Set 64bit (Intel 64), ISM, MBEC, One-Click Recovery, OS Guard, RPE, Secure Key, SIPP, Speed Shift, SSE4.1, SSE4.2, TDT, Thermal Monitoring, Thread Director, Total Memory Encryption - Multi Key, TXT, VMD, VT-d, VT-rp, VT-x, VT-x EPT, XD Bit AES-NI, AVX, AVX2, Boot Guard, CET, DL Boost, EIST, GNA 3.0, Idle States, Instruction Set 64bit (Intel 64), ISM, MBEC, OS Guard, Secure Key, Speed Shift, SSE4.1, SSE4.2, Thermal Monitoring, Thread Director, VMD, VT-d, VT-x, VT-x EPT, XD Bit AES-NI, AVX, AVX2, Boot Guard, CET, DL Boost, EIST, GNA 3.0, Idle States, Instruction Set 64bit (Intel 64), ISM, MBEC, OS Guard, Secure Key, Speed Shift, SSE4.1, SSE4.2, Thermal Monitoring, Thread Director, VMD, VT-d, VT-x, VT-x EPT, XD Bit
KI-Beschleuniger (NPU) Nicht vorhanden Nicht vorhanden Nicht vorhanden
Integrierte PCI-Express-Lanes 16× PCI-Express 5.0 + 4× PCI-Express 4.0 16× PCI-Express 5.0 + 4× PCI-Express 4.0 16× PCI-Express 5.0 + 4× PCI-Express 4.0
Eigenschaften (20 % der Endnote) 4,02 4,58 4,58
Offener Multiplikator Nein Nein Nein
Speicherkanäle/Speicherspezifikation 2× DDR5-5600/DDR4-3200 2× DDR5-4400/DDR4-3200 2× DDR5-4400/DDR4-3200
ECC-Support Unterstützt Nicht unterstützt Nicht unterstützt
TDP laut Hersteller 65 Watt 65 Watt 65 Watt
TDP (AMD=PPT / Intel=PL2) 154 Watt 154 Watt 148 Watt
Leistungsaufnahme (X4/Starfield/V-Ray) 78/99/115 Watt 69/93/104 Watt 61/92/102 Watt
Leistungsaufnahme Spiele (Durchschnitt) 86 Watt 80 Watt 70 Watt
Leistungsaufnahme Anwendungen (Durchschnitt) 93 Watt 88 Watt 81 Watt
Effizienz Gesamt (25 Benchmarks) 59,8 Prozent 56,2 Prozent 56,3 Prozent
Leistung (60 % der Endnote) 1,95 2,30 2,59
Spiele-Index (Avg) 88 Prozent 75,9 Prozent 69,7 Prozent
Spiele-Index (P1) 88,2 Prozent 76,4 Prozent 69,6 Prozent
Spiele-Index (P0.2) 89,5 Prozent 77,5 Prozent 72,1 Prozent
Anwendungs-Index 69,7 Prozent 63,6 Prozent 56,4 Prozent
Endnote 2,68 3,00 3,17

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    • Kommentare (63)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Hackman Software-Overclocker(in)
        Mal ne Frage
        Zitat
        er auserkorene Konkurrent ist AMDs Ryzen 5 7500F, der ähnlich schnell rechnet, doch bereits dem Phönix-Mobile-Chip Ryzen 7 8700G gelingt es, den Core i5-14400 zu überflügeln
        Warum wird hier "mobile" erwähnt?
      • Von Hackman Software-Overclocker(in)
        Mal ne Frage
        Zitat
        er auserkorene Konkurrent ist AMDs Ryzen 5 7500F, der ähnlich schnell rechnet, doch bereits dem Phönix-Mobile-Chip Ryzen 7 8700G gelingt es, den Core i5-14400 zu überflügeln
        Warum wird hier "mobile" erwähnt?
      • Von schneeland Komplett-PC-Käufer(in)
        Ein bisschen spät, aber ich schließe mich mal dem Dank an. Falls meinem 12500er mal die Puste ausgeht, wär' so einer 14600er dann ein halbwegs brauchbares Upgrade unterhalb vom Neukauf.
      • Von xeonking Freizeitschrauber(in)
        Nette CPU's kann man sagen. Dennoch sehe ich hier immer noch den 5800x3d besser, da einfach günstig oder als Speerspitze quasi der 7800x3D. Kostet mehr und bietet mehr. Ich sehe nicht wo die Intel da mithalten können. Auch wenn ich es beeindruckend finde was da noch aus der Architektur gequetscht wird.

        gruß
      • Von Thomas5010
        Wenn der Käufer keinen Wert auf Nachrüstbarkeit legt, und sich für einen LGA1700 Sockel entscheidet, für den ist Intels Mittelklassse, der 13/14 Generation, eine hervorragen Wahl. Ich persönlich bin auch großer Fan vom 13600/14600K.

        Sehr gute Prozessoren. Absolut zu empfehlen.
      • Von Markzzman BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Weil die breite Masse keine Ahnung von Leistungsaufnahmen, Temperaturen, Effizienz oder ähnlichem hat und sich auch null dafür interessiert. Du darfst das nicht mit unserer Nerdbubble vergleichen.
        Geschätzte 90% der Leute kaufen nach Gefühl oder weil sie irgendwo irgendwas gehört haben was gut und schlecht ist (deswegen funktioniert Werbung und die bekannten schwachsinnigen Präsentationsfolien). Weitere 9% googeln vielleicht mal vorher und stolpern über Userbenchmark, Computerbild, den 3DMark und ähnliches und kaufen stumpf den längsten Balken den sie sich leisten können.
        Das eine letzte Prozent sind dann Leute wie wir, die sich in Spezialforen treffen und darüber diskutieren welche Litemodes und Settings man wie bestenfalls wählt um die Performance pro Watt zu optimieren...

        Oder anders gesagt: 99% der Leute die Computer kaufen interessiert all das hier nullkommagarnicht. Deswegen verkauft sich ein 300W Prozessor mit 6,2 GHz viel besser als der gleiche mit 150W und 5,5 GHz. Weil bei letzterem wäre der AMD Balken ja (meistens) länger.

        Kennst das doch:
        "Alter was verbraucht deine 500PS Karre eigentlich?!"
        "Keine Ahnung wenns klingelt geh ich tanken"
        (So wirklich erlebt)
        Absolut korrekt.

        Das kann ich genauso bestätigen.
        Wenn ich jemanden neue Hardware Teile oder ganze Rechner zusammenstelle können mir viele in den Ansätzen und Denkweisen gar nicht folgen.

        Daher gilt beim verkaufen es so einfach wie möglich zu halten für den Kunden ohne ihn völlig zu überladen mit Informationen mit denen er a) vielleicht überhaupt nichts anfangen kann und b) ihn vielleicht sogar auch gar nicht interessieren.
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