Effizienz
Wie hoch ist die Leistungsaufnahme unter Last und wie fallen die Fps pro Watt im Durchschnitt aus?
In diesem Artikel
Ein neuer Testparcours bietet auch immer neue, spannende Ansätze, um die Effizienz von Prozessoren zu bewerten. Nach wie vor halten wir die Leistungsaufnahme während der Benchmarks fest und bilden mithilfe von Microsoft Excel Mittelwerte, die wir für Vergleiche heranziehen. Darunter befindet sich auch eine Angabe für die Fps pro Watt. Da sich der neue Spiele-Index deutlich vom Parcours von 2023 unterscheidet, lassen sich die Zahlen nicht mit denen aus den vorherigen Jahren vergleichen. Beachten Sie das, falls Sie Quervergleiche anstellen möchten. Wir bieten darüber hinaus jetzt Fps-pro-Watt-Vergleiche über verschiedene Leistungsindizes an, beachten Sie dazu jeweils den Text und die Erklärung darunter.
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Intel Core i5-14400/14500/14600: Fps pro Watt
Die Spiele-Effizienz kann sich sehen lassen: Alle drei CPUs sind im oberen Mittelfeld, mit dem Core i5-14600 durchweg an der Spitze. Generell kann Intel an die schon gute Fps-pro-Watt-Leistung des Core i5-12400F anknüpfen, obwohl man mehr als doppelt so viele Kerne unter dem Die vereint. So effizient kann Raptor Lake sein, wenn man nicht krampfhaft an der Taktschraube dreht.
Leistungsaufnahme in Spielen und Anwendungen
Die Leistungsaufnahme unter Last und im Idle ist allgemein bei Intel-Non-K-Prozessoren positiv zu bewerten. Die CPUs können auch nichts anderes, da nach 28 Sekunden (TAU) das PL1 von 65 Watt greift. So zeigen die Zahlen, dass Intel mit dem Core i5-13600K begonnen hat, die Kerne außerhalb des Sweetspots zu betreiben, was die Fps-pro-Watt-Leistung angeht. Mit höchstens 93 Watt bei Anwendungen bedarf es somit keiner leistungsfähigen Kühlung, um die drei CPUs auf Trab zu halten.
Leistungsaufnahme im GPU-Limit
Im GPU-Limit muss Intel jedoch noch seine Hausaufgaben machen. Alle Prozessoren haben hier dasselbe Fps-Ziel zu berechnen, doch alle benötigen unterschiedlich viel "Saft" dafür. Die Werte reichen von 77 bis 85 Watt. Wie man es besser macht, zeigt der Konkurrent, der mit dem kaum langsameren Ryzen 5 7500F oder Ryzen 7 5700X3D im Bereich von ~50 Watt bleibt. Aber zumindest gelingt es Intel, den Höchstwerten der Core-K-CPUs fernzubleiben. Die Architektur ist also durchaus in der Lage, in anderen Limits effizient zu arbeiten. Aber sie ist wohl einfach nicht dazu designt worden, maximal effizient konfiguriert werden zu können. Zeit für ein Fazit auf der nächsten Seite.

gruß
Sehr gute Prozessoren. Absolut zu empfehlen.
Geschätzte 90% der Leute kaufen nach Gefühl oder weil sie irgendwo irgendwas gehört haben was gut und schlecht ist (deswegen funktioniert Werbung und die bekannten schwachsinnigen Präsentationsfolien). Weitere 9% googeln vielleicht mal vorher und stolpern über Userbenchmark, Computerbild, den 3DMark und ähnliches und kaufen stumpf den längsten Balken den sie sich leisten können.
Das eine letzte Prozent sind dann Leute wie wir, die sich in Spezialforen treffen und darüber diskutieren welche Litemodes und Settings man wie bestenfalls wählt um die Performance pro Watt zu optimieren...
Oder anders gesagt: 99% der Leute die Computer kaufen interessiert all das hier nullkommagarnicht. Deswegen verkauft sich ein 300W Prozessor mit 6,2 GHz viel besser als der gleiche mit 150W und 5,5 GHz. Weil bei letzterem wäre der AMD Balken ja (meistens) länger.
Kennst das doch:
"Alter was verbraucht deine 500PS Karre eigentlich?!"
"Keine Ahnung wenns klingelt geh ich tanken"
(So wirklich erlebt)
Das kann ich genauso bestätigen.
Wenn ich jemanden neue Hardware Teile oder ganze Rechner zusammenstelle können mir viele in den Ansätzen und Denkweisen gar nicht folgen.
Daher gilt beim verkaufen es so einfach wie möglich zu halten für den Kunden ohne ihn völlig zu überladen mit Informationen mit denen er a) vielleicht überhaupt nichts anfangen kann und b) ihn vielleicht sogar auch gar nicht interessieren.