Core i5-13500 im Test: Effizienz und Fps pro Watt
Diese Seite beschäftigt sich mit der Leistungsaufnahme aller Prozessoren im Test. Mithilfe eines Hardware-Tools messen wir die Leistungsaufnahme der CPU allein, mit Einflussnahme der Spannungswandler auf dem Mainboard. Dazu geben wir die "rohen Watt" im Schnitt als Fps pro Watt an.
In diesem Artikel
Die CPU-Architekten aus Santa Clara geben eine TDP an. Diese beschreibt jedoch anders als beim Konkurrenten die dauerhafte Leistungsaufnahme, die unter Last anliegen darf. Der Chipriese nennt die TDP daher auch Processor Base Power, oder PL1 (Power Limit 1). Für den Turbo-Modus gelten andere Regeln. Die Maximum Turbo Power, oder auch PL2, konfiguriert Intel bei jeder CPU anders. Für den Zeitraum, den Intel "Tau" nennt, darf eine CPU das Power Limit 2 anlegen. Nach dieser Zeitspanne wird das Limit fest bei PL1 gesetzt. Alder und Raptor Lake bieten gegenüber den Vorgängern eine vereinfachte Boost-Mechanik. Die einzelnen Kerne verfügen über eine "bis zu" Angabe, die in der Regel für eine Belastung bis maximal zwei Kerne vorgesehen ist (Single-Core-Boost). Gerade für die K-Prozessoren gibt Intel großzügige PL2-Polster frei, die für solche Boosts genutzt werden, um die Leistung zu steigern. Leider halten sich die Mainboard-Hersteller oft nicht an diese Vorgaben und geben einfach ein unbegrenztes Limit frei, was die Prozessoren dazu verleitet, weit mehr als die angegebene TDP (=PL1) zu verbrauchen. Bei einem Core i5-13500 hat Intel die PBP auf 65 und den Boost auf 154 Watt gesetzt.
Auf dieser Seite
Intel Core i5-13500 im Test: Leistungsaufnahme und Fps pro Watt
Als Käufer einer CPU, die mehr Effizienz-Kerne als Performance-Kerne besitzt, würde man eigentlich eine höhere Effizienz erwarten als von einem vergleichbaren Prozessor, der weniger E-Kerne aufweist. Das genaue Gegenteil ist bei Intel jedoch der Fall. Bei Spielen benötigt ein Core i5-13500 durchschnittlich 18 Prozent mehr Strom, bei nur rund sechs Prozent mehr Leistung gegenüber einem Core i5-13400(F). Der etwa gleich schnelle AMD Ryzen 5 7600 ist gar über 30 Prozent sparsamer. In Anwendungen sieht es noch etwas schlechter aus: Bis zu sieben Prozent mehr Energie möchte der 14-Kerner gegenüber dem Core i5-13400(F) haben, um zwei Prozent schneller zu rechnen. Der höhere P-Core-Takt rechnet sich auch nicht beim Spielen: Ein Core i5-13400(F) liefert rund 16 Prozent mehr Fps pro Watt als ein Core i5-13500. AMDs Ryzen 5 7600 liegt uneinholbare 46 Prozent vor dem Intel-14-Kerner. Die Pluspunkte durch die relativ gute Leistung der Intel-CPU werden durch die vergleichsweise geringe Effizienz zunichtegemacht.
Intel Core i5-13500 im Test: Effizienz-Index
Unserer Ansicht nach ist ein Prozessor effizient bei seiner Arbeit, wenn es das Modell schafft, in unserem Index auf über 80 Prozentpunkte zu kommen. Daran scheitern sowohl Core i5-13500, als auch seine Vorgänger. Insgesamt kann sich die 14-Kern-CPU jedoch knapp über einem Core i5-12400F halten, ein i5-13400F ist jedoch mit 15 Prozent Vorsprung jedoch weit weg. Mit 27 Prozent noch weiter weg liegt der Konkurrent AMD Ryzen 5 7600. Die kommende Seite beschäftigt sich jetzt noch mit dem Fazit und der finalen Wertung.

[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] : Schaue mal im BIOS unter OC Tweaker und da der vermutlich erste Punkt "Base Frequency Boost".
Zwar sind nicht alle Mainboards mit den gleichen BIOS Einstellmöglichkeiten ausgestattet, aber der Grundaufbau ähnelt sich von Modellen innerhalb einer Marke. Zudem ist fragen nett und kostet nichts, nur vielleicht ergeben eigene Suchanfragen für das, was man haben will, schneller einen Treffer. Im besten Fall fragt man mittlerweile schon einen AI Chatbot (künstliche Intelligenz).
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]