PCGH-Plus Label [PLUS] Intel Core i5-13400F im Test gegen i5-12400F, i5-11400F und i5-10400F

PCGH Plus: Spätestens seit dem Core i5-10400F sind Intels kleinste Sechskerner ein Geheimtipp für preisbewusste PC-Spieler. Wir nehmen den i5-13400F-Launch als Anlass, i5-10400F, i5-11400F und i5-12400F erneut zu testen. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 03/2023.

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 Intel Core i5-13400F im Test gegen i5-12400F, i5-11400F und i5-10400F
Quelle: PC Games Hardware

Die neue Mittelklasse

Unsere Artikel beginnt mit einem Rückblick ins Jahr 2020, genauer in das zweite Quartal. Etwa ein Jahr zuvor hat AMD mit Zen 2 die Kern-Schlacht eröffnet, aber Intel sieht sich nach wie vor mit der Skylake-Architektur gut aufgestellt. Der Vollausbau dieses Designs trug den Namen Comet Lake. Wie seit Broadwell üblich, werden Comet Lake und sein Vorgänger Coffee Lake, in Intels 14-nm-Prozess gefertigt. Dabei handelt es sich aber um die zweite Überarbeitung dieses Prozesses, genannt "14 nm++", die im Vergleich zu 14 nm+ (Kaby Lake) durch nochmals niedrigere Leckströme höhere Taktraten ermöglicht. Der eigentliche Prozessorkern ist seit Skylake nahezu unverändert übernommen worden und kommt in seiner finalen Form als Core i9-10900K auf den Markt. Dank zehn Kernen, die mit bis zu 5,3 GHz takten, erobert die CPU sämtliche Benchmarks im Sturm.

Intel 1x400F: Eine Zeitreise

Abkömmling dieser letzten, technisch am weitesten optimierten Skylake-Generation, war unter anderem ein Sechskerner, der bis heute einen Blick wert ist: der Core i5-10400F. Diese CPU taktet gerade mal mit 4,0 GHz und kann einzelne Kerne bis 4,3 GHz beschleunigen. Als die CPU Mitte Mai 2020 auf den Markt kam, betrug ihr Preis rund 180 Euro. Nur vier Monate später machten bereits Angebote im Bereich von 140 Euro auf sich aufmerksam und weitere drei Monate später war der i5-10400F bei circa 120 Euro angelangt. Mehr Leistung pro Euro gab es damals nirgends. Zudem überzeugt dieser Prozessor bis heute mit seiner hohen Effizienz, selbst im Vergleich mit aktuellen Modellen. Comet Lake war also schnell, hatte aber ein Problem: Die Architektur war veraltet und bot nur PCI-Express 3.0, was auch für Erweiterungskarten gilt. Konkurrent AMD lieferte nicht nur mehr Kerne pro Euro, sondern auch die fortschrittlicheren Mainboards. Intel sah sich gezwungen, zu reagieren, doch bis Alder Lake sollte es noch eine Weile dauern.

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