Core i5-9400 gegen Core i5-10400: Erste Vergleichsbenchmarks machen die Runde
Erste Vergleichsbenchmarks der "400er" machen die Runde: Es messen sich Core i5-9400 gegen Core i5-10400. Leider sind die Plattformen nicht ganz sauber dokumentiert und der RAM des Comet Lake außerhalb der Spezifikation, weshalb man die Werte nur als Anhaltspunkt nehmen sollte.
Eines der wichtigsten Brot-und-Butter-Modelle bei Intel ist der "400er". Beim Core i5-9400(F) bekam man die meiste Spieleleistung fürs Geld, wenn man innerhalb des Intel-Portfolios blieb, und der Core i5-10400(F) soll diesen ablösen. Ein Vergleich vor den offiziellem Embargo kommt nun aus dem Chiphell-Forum.
Im Wesentlichen unterscheiden sich die beiden Prozessoren im Boost, Cache und im Hyper-Threading. Mit der neuen Ausgabe bekommt man weiter 2,9 GHz Basistakt, und einen um 200 MHz erweiterten Boost auf 4,3 GHz sowie besagtes Hyper-Threading, was die Verarbeitung von 12 Threads auf 6 Kernen erlaubt. Der L3-Cache wächst von 9 auf 12 MiByte an.
Getestet wurde auf einem MSI Z490 Tomahawk mit DDR4-3200. Leider fehlen genaue Angaben zur Testplattform, was den Vergleich etwas wackelig macht. DDR4-3200 ist schließlich auch außerhalb der Spezifikationen der CPU, die bis DDR4-2666 zertifiziert ist. Entsprechend sollten die Zahlen als Anhaltspunkt genommen werden und nicht als finale Wahrheit.
In Single-Thread-Test von CPU-Z ist der Core i5-10400 4,4-5,2 Prozent schneller als sein Vorgänger. Multi-Threaded geht dank HT mehr - hier sind es 34-39 Prozent. Ähnliches Bild im Cinebench R15 und R20: Die Mehrleistung beläuft sich Single-Threaded auf 6,8-8,8 Prozent; Multi-Threaded sind wir bei 42-45 Prozent. Die Leistung bekommt man für 157 bzw. 182 US-Dollar Listenpreis (F oder Non-F) und damit für das gleiche Geld wie beim Vorgänger. So gesehen bekommt man also speziell hier schon deutlich mehr fürs gleiche Geld. Wie das dann gegen den Hauptkonkurrenten Ryzen 5 3600 aussieht, sehen wir noch.
Quelle: Chiphell
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Neben dem "400er" dürfte auch der Vergleich der "600er" ganz spannend sein, die etwas teurer sind, aber im Basistakt etwas flotter zu Werke gehen. Budget-Gaming-Rechner werden beim CPU-Preis von 262 US-Dollar aber schon schwieriger, wenngleich das Modell dann übertaktbar ist. Sechskerner sind heute so oder so nur noch im Hinblick auf eine Budgetgrenze zeitgemäß. Zukunftssicherer sind Achtkerner.


Ein 10600k für 300 Taler.
Bei den Preisen wird's Intel aber nicht zu den Empfehlungen schaffen.
Da braucht man auf einen 10400 auch nicht hoffen.
Intel versucht das ganze mit WiFi 6 und 2,5 GbEthernet zu kompensieren und ansonsten gibt es hier auf beiden Seiten keine nennenswerten Überraschungen.
Und auch bzgl. der vermeintlichen Langlebigkeit gibt es hier aktuell keine übermäßigen Pros und Cons. Bei 4xx-Chipsätzen scheint nach aktuellem Kenntnisstand bei Zen2 Schluss zu sein und bei den 500ern (und dem Ende des Jahres kommenden 600er, wobei hier noch fragwürdiger ist, was der als Kaufargument anführen soll), ist dann voraussichtlich gar mit AM4 insgesamt das Ende erreicht.
Und bei Intel sieht es so aus, als wenn zumindest auch Rocket Lake auf der neuen Plattform laufen würde. Im Low-Budget bis MidRange-Segment dürfte es hier keine Totschlagargumente zugunsten von AMD geben; mit letzteren können preissensitive Konsumer wohl ein paar Euro sparen, was sich im OEM-Markt aber bereits wieder nivellieren wird, da Intel hier weitaus größere Stückzahlen liefern kann und voraussichtlich auch einen größeren Rabattspielraum haben wird.
Und zum Thema Langlebigkeit: AM4 unterstütze bis x470 die A-Serie (7th Gen), Athlon, Zen, Zen+ und Zen2 (von 28nm bis 7nm).
Ganz einfach, wenn eine GPU wie die Radeon 5500 auf 8 PCIe Lanes beschnitten wird und nur auf PCIe 4.0 Slots mit der Geschwindigkeit von 3.0 x16 läuft, aber auf alten 3.0 Boards dann nur auf 3.0 x8, wird das bei solchen Karten mit weniger Speicher und Anbindung Leistungseinbußen hervorrufen.
Wer halt überall spart greift nicht zu einer 500€ GPU oder?
Weiß nicht, wenn sie die Kerne monolithisch bringen wie bei Renoir und quasi dem 3300x, dann könnte die 4000er Serie zumindest einen erheblichen Gaming Boost erhalten.
Wie wenig PCIE4.0 bringt wurde ja schon öfter gezeigt. Also ein erheblicher Verlust ist das noch nicht. Oder ich verzichte halt auf so eine beschnittene Karte.
Auch spare ich nicht überall. Ich denke nur darüber nach wie viel Leistung ich tatsächlich brauche. Und da benötige ich mehr GPU Leistung für wqhd. CPU seitig gibt's mit einem 2600/3600 keine Einschränkungen gegenüber einem eventuellen 4600, einfach weil die kleinen 6 Kerner ausreichend Power haben.
Es bleibt dabei, die Summe von CPU-Preis + Mainboard-Preis ist entscheidend, und nein, ich bin kein Intel-Jünger.