PCGH-Plus Label [PLUS] 3× Intel Arrow Lake im großen Test: 245K, 265K und 285K

PCGH Plus: Weg von der eigenen Fertigung, kein SMT mehr und ein komplett neuer Aufbau: "Arrow Lake" markiert einen Neuanfang bei Intel - und das ist gut so. Wir liefern den umfangreichen Test. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 01/2025.

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 3× Intel Arrow Lake im großen Test: 245K, 265K und 285K
Quelle: PCGH

Intel macht alles anders

Wir möchten uns für Ihre Geduld bedanken. Wie Sie wissen, konnten wir in der vorherigen Ausgabe aufgrund diverser Schwierigkeiten rund um das Thema Arrow Lake keinen Testartikel liefern. Das holen wir jetzt nach. Der vorliegende Test ist in drei Bereiche unterteilt: Die ersten Seiten schaffen die Übersicht, dann gehen wir auf die Kühlerkompatibilität ein und widmen uns schließlich der Performance- und Effizienz-Übersicht der neuen Intel-Prozessoren.

Eine neue Ära bei Intel

Intel befindet sich derzeit im Umbruch. Das zeigt nicht nur der Aktienkurs des in Santa Clara ansässigen Unternehmens. Insbesondere hat man die Fertigung an externe Partner abgegeben: Arrow Lake wird wie AMD Ryzen bei TSMC gefertigt und setzt auf die im Desktop bislang kleinste Fertigung in 3 nm (TSMC N3). Im Desktop löst Arrow Lake den Vorgänger Raptor Lake (13. und 14. Core-Generation) ab und bedient sich erstmals dem neuen Namensschema: Intel Core Ultra 9 285K, Core Ultra 7 265K(F) und Core Ultra 5 245K(F) wurden am 10.10.2024 offiziell präsentiert. Die Unterschiede zum ursprünglich vorgestellten Golden-Cove-Design (Alder Lake) sind gewaltig: Allen voran ist hier die außerordentlich hohe IPC-Steigerung von 32 Prozent bei den E-Cores zu nennen. Intel vergleicht hier Skymont, die neuen E-Cores, mit den im Jahr 2021 eingeführten Gracemont, bekannt von Raptor und Alder Lake. In der Theorie entspricht das der IPC-Leistung der P-Cores von Alder Lake. Die neuen P-Cores, Lion Cove, sollen dagegen nur neun Prozent gegenüber Raptor Cove zulegen. Bedenkt man, dass die Taktraten von Arrow Lake in Form der ersten Core-Ultra-Prozessoren relativ weit unterhalb der von den leistungsfähigsten Raptor-Lake-CPUs liegen, erklärt sich hiermit zumindest im Ansatz, warum Intel "nur" von einer gleichwertigen Spielleistung zum Vorgänger spricht. Core Ultra verzichtet vollständig auf die Intel Hyper-Threading-Technik (HTT). Laut Robert Hallock, VP und General Manager, Client AI und Technical Marketing bei Intel, orientiert man sich an den zahlreichen Berichten, welche modernen Mehrkern-CPUs eine insgesamt höhere Leistung versprechen, wenn auf zusätzliche logische Prozessor-Threads verzichtet wird. Wie zahlreiche Tests in der Vergangenheit bestätigt haben, ist das allerdings nicht immer ein Vorteil.

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  • Intel Core Ultra 9 285K
  • Intel Core Ultra 7 265K
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