Commandos: Origins im Hands-On-Test: Echtzeittaktik fast wie vor 20 Jahren
Am 9. April 2025 erscheint Commandos: Origins und lässt die Herzen von Fans von Echtzeittaktik- und Freunden von Stealth-Gameplay höher schlagen. PCGH wagt einen Blick auf die Technik und liefert Screenshots.
Aktualisierung: Seit gestern ist Commandos Origins nun in den Händen der Spieler. Befürchtungen, wonach die Technik noch nicht ausgereift ist, haben sich leider doch bewahrheitet. Aktuell steht der Titel bei einer Zustimmung von 66 Prozent. Bemängelt werden allerdings auch grundsätzliche Gameplay-Elemente, sodass aktuell noch nicht ganz klar ist, ob Entwickler Claymore Games das Stimmungsbild durch einige Patches erheblich verbessern kann.
Entwickler Pyro Studios hat 1998 ein Taktikspiel auf den Markt gebracht, welches sich vor allem in einem Aspekt zur damaligen Konkurrenz unterschieden hat: Kämpfe liefen in Echtzeit ab. Es geht natürlich um Commandos: Hinter feindlichen Linien. Die Pyro Studios haben noch drei andere Teile auf den Markt gebracht: Men of Courage, Destination Berlin und den Ableger Strike Force. 2018 wurden die Markenrechte von Commandos an Kalypso Media verkauft, die 2022 ein HD-Remaster von Teil 2 und 3 auf den Markt brachten.
Mit Commandos: Origins veröffentlicht Kalypso Media nun einen ganz neuen Teil. Das Spiel versteht sich als Vorgeschichte zur ursprünglichen Serie und verlagert den Fokus auf die Anfänge der titelgebenden Spezialeinheit im Zweiten Weltkrieg. Spieler erleben, wie sich der Green Beret Jack O'Hara und fünf weitere Charaktere - darunter ein Scharfschütze, ein Pionier, ein Fahrer, ein Marine und ein Spion - zu einer taktischen Elitegruppe formieren. Commandos: Origins ist ab heute Abend verfügbar und bei Steam erhältlich.
Das Spiel bleibt dem Echtzeit-Taktik-Genre treu und setzt auf eine Mischung aus Schleich-Elementen, präziser Planung und punktuellen Angriffen. Jede Figur verfügt über spezifische Fähigkeiten, die im Zusammenspiel notwendig sind, um die verschiedenen Missionen zu bewältigen. Inhaltlich sind die Einsätze weltweit verteilt - von der Arktis über Nordafrika bis zur Ostfront Europas. Der Titel richtet sich nicht nur an Nostalgiker, sondern auch an neue Spieler, die an taktisch geprägten Strategiespielen interessiert sind. Trotz der militärhistorischen Kulisse liegt der Schwerpunkt weniger auf realistischen Kriegssimulationen als auf fiktiven Einsätzen mit hohem taktischem Anspruch. Commandos: Origins bietet neben deutschen Texten auch eine deutsche Sprachausgabe.
| Mindestanforderungen | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Prozessor | i5-4690K / Ryzen 7 2700 | i7-9700 / Ryzen 7 3700X |
| Betriebssystem | Windows 10 (64-Bit) | Windows 10 (64-Bit) |
| Arbeitsspeicher | 8 GB RAM | 16 GB RAM |
| Grafik | GeForce GTX 970 / Radeon RX 580 | GeForce RTX 3060 / Radeon RX 6600 XT |
| DirectX | Version 11 | Version 11 |
| Speicherplatz | 31 GB verfügbarer Speicherplatz | 31 GB verfügbarer Speicherplatz |
| Soundkarte | Integrierte oder dedizierte kompatible Soundkarte | Integrierte oder dedizierte kompatible Soundkarte |
| Zusatzinformationen | Niedrige Einstellungen, Full HD | Mittlere Einstellungen, Full HD |
Die Systemanforderungen sind äußerst gering. Spielbar ist Commandos: Origins laut dem Entwickler bereits auf der inzwischen sehr betagten Haswell-Plattform von Intel. Der Vierkerner Core i5-4690K bietet aus heutiger Sicht keine ausreichende Leistung mehr für moderne Spiele, ebenso wenig der zwar mit acht Kernen bestückte, aber inzwischen mit veralteter Architektur ausgestattete AMD Ryzen 7 2700. Das gilt auch für die Grafikkarten: Sie können das neue Commandos auf Wunsch bereits mit einer Nvidia Geforce GTX 970 oder AMD Radeon RX 580 spielen. Eine SSD wird in jedem Fall empfohlen. Letzteres ebenso modernere Achtkerner vom Schlage eines Intel Core i7-9700(K) oder AMD Ryzen 7 3700X mitsamt RTX 3060 oder RX 6600 XT.
Quelle: PCGH
Commandos: Origins im Hands-On: Taktik fast wie vor 20 Jahren (8)
Das Gameplay setzt auf die schlaue Verwendung der einzigartigen Charaktere. Zu den spielbaren Figuren gehören Jack O'Hara (der "Green Beret"), Thomas Hancock (Pionier), Francis T. Woolridge (Scharfschütze), Samuel Brooklyn (Fahrer), James Blackwood (Marine) und Rene Duchamp (Spion). Die Einsätze spielen dabei in interaktiven und vielfältigen Umgebungen, die mehrere Herangehensweisen ermöglichen. Spieler können (und sollen) sich verstecken, klettern, Fahrzeuge nutzen oder sich kriechend und schleichend ihrem Ziel nähern.
Die offene Struktur der Karten erlaubt unterschiedliche Taktiken und damit ein hohes Maß an Entscheidungsfreiheit. Beim Anspielen der 14 verschiedenen Missionen hat das gut funktioniert. Grafisch bleibt das Spiel natürlich hinter aktuellen Raytracing- oder gar Pathtracing-Krachern naturgemäß zurück, doch an die Grafik denken Sie vermutlich als Letztes, wenn Sie in die Atmosphäre abtauchen. Der Reiz von Commandos: Origins liegt darin, die Missionen perfekt abzuschließen, und zwar auf die Art und Weise, welche Sie für richtig halten.
Dabei sind die Karten von Origins überraschend groß, gerade im Vergleich zu anderen Genrevertretern wie Desperados 3. Man sollte also entsprechend Zeit fürs Knobeln einplanen. In unserer ersten Testversion gab es darüber hinaus einige technische Probleme, wie auch andere Medien berichten. Durch den Wechsel auf den Release-Zweig besserte sich die Situation, sodass wir gespannt sind, in welcher finalen Fassung das Spiel heute Abend dem Käufer vorgesetzt wird. Eine gewisse Restunsicherheit bleibt.
Weitere Eindrücke finden Sie in der Galerie:
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Das ist deine Aussage, sprich du hast für den Pass zweimal bezahlt... Ohne Abo kannst du auch nichts spielen.
2023 hast du es gespielt und ein Jahr später dann nochmal, ergo 2023 einmal den Pass bezahlt und 2024 nochmal.
Und was meinst Du mit zweimal zahlen? Den zahle ich nicht jährlich sondern monatlich.
Und für mich bin ich zum Schluß gekommen dass sich der GP für mich lohnt. Gerade als SP Spieler, wie in dem Fall Indiana Jones bspw. GP für einen Monat abonnieren, durchspielen, wieder dabonnieren. So mach ich das bei Netflix und Co mittlerweile auch. Dann kostet mich das 10 Euro. Bei Steam 70 Euro.
Und ich konnte natürlich auch ohne GP Abonnement was Spielen. Ich hab noch viele Games auf dem Pile of Shame. Ich hab Steam seit dem Release Tag von Half Life 2.
Da ist auch nichts "gefahrlos". Das wäre es bei Steam, wo ich für zwei Stunden wirklich reinspielen kann und bei Nichtgefallen mein Geld zurückbekomme. Beim Pass bekommst du gar nichts zurück, im Gegenteil, man zahlt dort für einen Service, den die meisten nicht mal zur Hälfte nutzen.
Ich hab seitdem viele Games gezockt die sonst gekauft hätte und jetzt nach dem Durchspielen erledigt sind. Call of Duty Kampagnen bspw. Für 6 Stunden Kampagne lohnt sich der Kauf für 70 Euro nicht, da sind 10 Euro günstiger.
Ich bin ausschließlicher Single Player Gamer. Wenn ich ein MP Game nur zocken würde wäre es natürlich bescheuert das Ding ständig abonniert zu lassen. Es kommt einfach drauf an wie man das Angebot nutzt.
Das wichtigste bei allen Abos ist monatliches Kündigunsrecht, einfacher Vorgang beim Kündigen dann kommt man mit wenig Geld hin.
Das ist deine Aussage, sprich du hast für den Pass zweimal bezahlt... Ohne Abo kannst du auch nichts spielen.
2023 hast du es gespielt und ein Jahr später dann nochmal, ergo 2023 einmal den Pass bezahlt und 2024 nochmal.
Ich hab seitdem viele Games gezockt die sonst gekauft hätte und jetzt nach dem Durchspielen erledigt sind. Call of Duty Kampagnen bspw. Für 6 Stunden Kampagne lohnt sich der Kauf für 70 Euro nicht, da sind 10 Euro günstiger.
Ich bin ausschließlicher Single Player Gamer. Wenn ich ein MP Game nur zocken würde wäre es natürlich bescheuert das Ding ständig abonniert zu lassen. Es kommt einfach drauf an wie man das Angebot nutzt.
Das wichtigste bei allen Abos ist monatliches Kündigunsrecht, einfacher Vorgang beim Kündigen dann kommt man mit wenig Geld hin.