Angespielt: C&C3 Tiberium Wars - Kanes Rache (inkl. großer Screenshot-Galerie)

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Kane lebt! An diesen Satz haben Anhänger der Bruderschaft von NOD immer geglaubt. Der neueste Ableger der Command & Conquer Reihe entführt Sie abermals in die Welt des Tiberium. PCGH hat das Add-on Kanes Rache probegespielt.

Cutscene aus C&C3 - Kane's Rache - Bild: PCGH Cutscene aus C&C3 - Kane's Rache - Bild: PCGH Lange glaubten Anhänger der GDI, dass Kane gefallen wäre. Das ist jedoch nicht der Fall. Zu Beginn des Spiels schlüpfen Sie in die Rolle des Commanders, um die Interessen der jeweiligen Partei zu verteidigen.

In dieser Erweiterung gibt es jedoch nicht nur NOD, GDI und die Scrin, sondern auch Untergruppierungen der einzelnen Parteien, welche jeweils ihre eigenen Ziele verfolgen.
Eine Splittergruppe der GDI sind die Steel Talons. Diese selbsternannte Spezialeinheit der GDI nimmt jegliches technologisches Risiko in Kauf, um ihren Auftrag mit äußerster Effizienz zu bestreiten. Die ZOCOM bilden die zweite Gruppierung der GDI. Man bezeichnet sie als Veteranen des Krieges. Diese Einheit hat es sich zur Aufgabe gemacht, jegliche Angriffe zu überstehen und diese auch ebenbürtig zurückzuwerfen. Aufgrund ihres Kampfwillens sind sie gefürchtete Gegner.

Spielszene aus C&C3 - Kane's Rache - Bild: PCGH Spielszene aus C&C3 - Kane's Rache - Bild: PCGH

NOD hingegen beinhaltet die Schwarze Hand und Kanes Jünger. Die Schwarze Hand verzichtet aufgrund Ihrer religiösen Intention auf den Einsatz von Maschinen und Tarntechnologie. Trotz diesem scheinbaren Nachteil sollten Sie diese Gruppierung als ernstzunehmenden Gegner ansehen. Kanes Jünger verlassen sich auf die EMP-Technologie und auf Tiberiumattacken, um den Gegner zu vernichten. Dadurch ist es Ihnen ein leichtes, selbst stark befestigte Basen dem Erdboden gleich zu machen.

Wie aus Tiberium Wars bekannt, existieren weiterhin die Scrin. Der Glaube der Reaper-17 besagt, dass weder Gedankenkontrolle noch Flugeinheiten eingesetzt werden dürfen. Aufgrund dessen verfügt diese Untergruppierung über kampfstarke Bodentruppen. Traveler-59 hingegen verfolgt die Strategie der Manipulation und Infiltration. Sie verfügen über keinerlei Schilde, machen dieses Manko jedoch durch ihre Geschwindigkeit wieder wett.

Technisch gibt es im Add-on kaum Neuerungen. Neu ist, dass jede Untergruppierung über eigene Spezialeinheiten verfügt. Die Systemanforderungen haben sich im Vergleich zu Tiberium Wars nicht verändert. Auffallend ist der weiterhin eingebaute Fps-Lock in der SAGE-Engine. Dieser erlaubt es dem Spiel nicht, einen Wert von mehr als 30 Fps im Spiel und 50 Fps in den Zwischensequenzen zu erreichen.

Wie das Hauptspiel glänzt auch das Add-on mit hübschen Effekten auf Shader-Modell-3-Basis: Besonders hervorzuheben sind Hitzeverzerrung, Blooming und Partikeleffekte in Form von Rauch und Explosionen. Der Rest der Grafik wirkt dagegen eher durchschnittlich und könnte sensible Spieler stören: Texturen und Schatten flimmern auf unserer Radeon unübersehbar. Während man ersteres zumindest durch Zuschaltung hochwertiger anisotroper Filterung - je nach Map - fast vollständig beseitigen kann, ist letzteres zumindest bei voller Detailstufe konstant vorhanden. Die stark blockigen Schatten verfügen zudem über ein Level-of-Detail-System (LOD), das zu offensichtlich den Detailgrad beim Zoomen ändert.

Cutscene aus C&C3 - Kane's Rache - Bild: C&Cinside Cutscene aus C&C3 - Kane's Rache - Bild: C&Cinside

Strategiefreunde und Fans der Command-and-Conquer-Reihe werden mit dieser Erweiterung dank abwechslungsreicher Missionen gut unterhalten. Mehr als eine solide Erweiterung stellt Kanes Rache aber nicht dar.

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