32 Mal Intel Comet Lake-S: Kometeneinschlag der Core i-10000-Prozessoren [Update]

Jetzt aktualisiert: Intel hat Comet Lake-S offiziell angekündigt. Worin liegen die Stärken, welche Modelle gibt es und über welche neuen Features verfügen die kommenden Intel-CPUs? Wir fassen alle wichtigen Informationen zusammen und liefern Ihnen einen Überblick über die neuen Modelle der Core-i-10000-Reihe vom Spitzenmodell Core i9-10900K bis zur Einsteiger-CPU Core i3-10100.

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32 Mal Intel Comet Lake-S: Kometeneinschlag der Core i-10000-Prozessoren
Quelle: Intel

Aktualisierung vom 01.05.2020

Computerbase hat bewiesen, dass sich ein Blick in Intels CPU-Datenbank Ark lohnt. Dort wird der Core i7-10700K mit zwei TDPs spezifiziert. Neben den bekannten 125 Watt gibt es auch eine "einstellbare TDP down"-Angabe von 95 Watt, die Coffee Lake-S entspricht. Dadurch sinkt der Basistakt von 3,8 auf 3,5 GHz und damit unter die 3,6 GHz des Core i9-9900K. Beim Core i9-10900K sinkt der Basistakt von 3,7 GHz auf 3,3 GHz und damit sogar um 400 MHz, wenn man von 125 Watt auf 95 Watt wechselt.


Originalartikel vom 30.04.2020

Durch Comet Lake-S schickt Santa Clara mit dem Top-Modell nunmehr zehn Kerne und bis zu 5,3 GHz ins Rennen. Intel Core i-10000, das bedeutet 32 verschiedene Modelle, DDR4-2933-Support (nur für Core i9-10900(K/F) und Core i7-10700(K/F)), Kern-Variationen von zwei bis zehn Rechenherzen inklusive HT (SMT), eine neue Höchstgrenze der Thermal Design Power (TDP) von 125 Watt und eine neuartige Boost-Technologie, welche dem Topmodell, dem Core i9-10900(K/F), vorbehalten ist. Die CPUs werden allerdings nach wie vor in 14 nm gefertigt und verfügen nur über PCI-Express 3.0. Wie bei Intel (fast) üblich erfordern die neuen CPUs einen neuen CPU-Sockel und somit taufrische Mainboards. Mainboard-Fachredakteur Torsten Vogel unterrichtet Sie hier über alle Neuerungen, was die Plattform für Sockel 1200 angeht.
<strong>Intel Comet Lake-S angekündigt: </strong>Kometeneinschlag der Core i-10000 Prozessoren (14) Quelle: Intel Intel Comet Lake-S angekündigt: Kometeneinschlag der Core i-10000 Prozessoren (14)

Intel Comet Lake-S angekündigt: Übersicht

Am interessantesten sind selbstverständlich die neuen Modelle. Auf alle einzugehen, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Wir beschränken unsere Ausführungen daher auf die unserer Ansicht nach wichtigsten Modelle sowie Features für PC-Spieler und geben Ihnen unter diesem Text die Möglichkeit, sämtliche Modelle im Klickvergleich in Ruhe zu studieren. Bitte beachten Sie dabei auch den Full-HD-Vergleich. Besondere Modelle und Eigenschaften, die im bisherigen Intel-Portfolio aber wenig Anklang gefunden haben, sollen ebenso nicht unerwähnt bleiben. Vorhang auf für Intel Comet Lake-S:

Den Anfang macht selbstverständlich der Intel Core i9-10900K, welcher das Top-Modell von Comet Lake-S darstellt. Die CPU verfügt über zehn native Kerne, welche per HT bis zu 20 Threads bereitstellen können. Der Basistakt liegt bei (bis zu) 3,7 GHz und per speziellem Thermal Velocity Boost sind bis zu 5,3 GHz Single-Core und bis zu 4,9 GHz All-Core möglich. Dieser neuartige Boost kommt zum ersten Mal bei Desktop-Prozessoren zum Einsatz und der Core i9-10900(K/F) ist die einzige CPU im kompletten Comet-Lake-S-Portfolio, die über diesen verfügt. Die Funktion des Boosts ist schnell erklärt: Ist der Prozessor kühler als 70 °C und lassen es die Energie-Limits seitens des UEFI zu, taktet der Prozessor gegenüber den anderen Boost-Modi nochmals um 100 MHz höher, abhängig von der Auslastung. Intel stellt klar, dass bei längerer Belastung der CPU die Taktraten geringer ausfallen werden. Wie sich dieser Boost im Alltag schlägt, werden Tests zeigen müssen. Die TDP des Core i9-10900K liegt bei 125 Watt. Coffee Lake-R hat gezeigt, dass man diese nicht für bare Münze nehmen darf.
<strong>Intel Comet Lake-S angekündigt:&nbsp;</strong>Hochauflösendes Bild des Wafer von Comet Lake-S. Zum Vergrößern anlicken. Quelle: Intel Intel Comet Lake-S angekündigt: Hochauflösendes Bild des Wafer von Comet Lake-S. Zum Vergrößern anlicken.

Die Begrenzungen seitens der Turbo-Modi machen auch bei anderen Modellen nicht Halt. So verfügt der Intel Core i7-10700K, der neue Achtkerner mit bis zu 5,1 GHz, welcher den Core i9-9900K beerbt, beispielsweise noch über die Intel Turbo Boost Max Technology 3.0, jedoch nicht über oben genannten Thermal Velocity Boost. Die Turbo Boost 3.0 genannte Technologie erkennt automatisch die zwei besten CPU-Kerne und verhilft diesen zu mehr Takt, ohne dabei die Spannung zu erhöhen. Dieses Vorgehen kennt man auch von AMD, welche diese Mechanik im Precision Boost Overdrive verankert haben. Alle anderen Modelle abwärts, ab dem Intel Core i5-10600K, verfügen dann "nur" noch über die Intel Turbo Boost Max Technology 2.0, welche einzelne Kerne für kurze Zeit auf ein bestimmtes Maximum hochfährt, außer die Pentium- und Celeron-Modelle, welche gar keinen Boost mehr besitzen. Der Verwirrung noch nicht genug, verfügen die Spar-Versionen Core i9-10900T und Core i7-10700T noch über die Intel Turbo Boost Max Technology 3.0, die anderen i-Modelle mit T-Suffix noch über die Intel Turbo Boost Max Technology 2.0 und die Spar-Pentiums und der Celeron ebenfalls über keinen Boost mehr. DDR4-2933-Support erhalten überdies nur die Modelle Core i9-10900 und i7-10700. Alle anderen müssen sich mit der von Coffee Lake bekannten Freigabe bis DDR4-2666 zufriedengeben. Einen freien Multiplikator besitzen selbstverständlich nur die Modelle mit K-Suffix. Auf Seiten der iGPU, welche alle CPUs ohne F-Suffix besitzen, unterscheidet Intel zwischen der UHD Graphics 630 und der UHD Graphics 610. Warum Intel hier keine einheitliche Basis für alle CPUs schafft, kann wegen Preisgründen, allerdings eher aus Sicht einer gezielten Vermarktung möglich sein. So wirken bestimmte Modelle attraktiver, obwohl sie absolut gesehen nur 100 MHz höher takten, was kein User jemals bemerken würde.

Preislich soll das Top-Modell ab 488 US-Dollar angeboten werden - das ist derselbe Preis wie beim Core i9-9900K, zumindest auf dem Papier. Der Core i7-10700K, welcher praktisch ein leicht verbesserter Core i9-9900K ist, soll ab 374 US-Dollar über die Theke gehen. Den Core i5-10600K, welche am ehesten mit dem Core i7-8700K zu vergleichen ist, wird es bereits ab 262 US-Dollar geben. Der günstigste Einstieg in die Welt der Hexacores erfolgt durch den neuen Core i5-10400F, welcher bereits ab 157 US-Dollar zu erwerben ist, und den Core i5-9400F beerbt.
<strong>Intel Comet Lake-S angekündigt: </strong>Kometeneinschlag der Core i-10000 Prozessoren (12) Quelle: Intel Intel Comet Lake-S angekündigt: Kometeneinschlag der Core i-10000 Prozessoren (12)

Intel Comet Lake-S: Bessere Kühleigenschaften und OC-Features

Intel denkt an die Übertakter unter Ihnen und verbessert die Kühleigenschaften der CPUs durch einen minimal dickeren Heatspreader. Dafür ist das Die etwas dünner geworden. Tests werden auch hier zeigen müssen, wie heiß vor allem die größeren Modelle unter Last werden. Gänzlich neu ist die Fähigkeit, HT für einzelne Kerne abschalten zu können. Wenn es Ihnen beliebt, betreiben Sie den 10-Kerner auf Wunsch auch gerne mit 12 oder 16 maximalen Threads statt mit 20, was in einigen Spielen für mehr Leistung sorgen dürfte. Das und weitere Neuerungen fließen in eine aktualisierte Form des bekannten Intel Extreme Tuning Utilitys. Der geneigte Leser dürfte sich an dieser Stelle zumindest die Frage stellen, wie viel Taktfrequenz bei einer CPU noch zu holen ist, welche ab Werk bereits auf 5,3 GHz beschleunigt. Die Gedankenspielerei überlassen wir Ihnen und sind auf die Kommentare gespannt.
<strong>Intel Comet Lake-S angekündigt: </strong>Kometeneinschlag der Core i-10000 Prozessoren (11) Quelle: Intel Intel Comet Lake-S angekündigt: Kometeneinschlag der Core i-10000 Prozessoren (11)

Intel Comet Lake-S: Erstes Fazit

Mit 32 verschiedenen Prozessoren möchte sich Intel mit Comet Lake-S breit aufstellen und in jedem Preisbereich etwas zu bieten haben. Die Unterschiede unter der Haube sind allerdings zahlreich und verlangen dem Interessenten etwas Geduld bei der Auswahl seiner nächsten CPU. Neu und definitiv interessant ist die Fähigkeit, HT für einzelne Kerne abschalten zu können. Des Weiteren sind wir natürlich auf die Leistung des Core i9-10900K gespannt, welcher die Messlatte bei PC-Spielen um einiges nach oben heben dürfte. Alles andere, wie zum Beispiel die Leistungsaufnahme, der IPC-Gewinn und die finale Leistung, vor allem gegenüber AMD Zen 2, lesen Sie im kommenden Test bei PCGH. Verfügbar werden die ersten CPUs ab dem 20. Mai. Das sind die K-Modelle und die Core i5-10400 Varianten. Eine Woche später, also ab dem 27. Mai, sollen dann auch die anderen folgen. Ob die CPUs dann allerdings tatsächlich direkt lieferbar sind, steht auf einem anderen Blatt.
<strong>Intel Comet Lake-S angekündigt: </strong>Kometeneinschlag der Core i-10000 Prozessoren (5) Quelle: Intel Intel Comet Lake-S angekündigt: Kometeneinschlag der Core i-10000 Prozessoren (5) Wir haben die komplette Präsentation und weitere Eindrücke in der Bildergalerie für Sie bereitgestellt und wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern. Was halten Sie von den kommenden Core-i-10000-Prozessoren? Top oder Flop? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar.

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    • Kommentare (142)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von barmitzwa Software-Overclocker(in)
        Zitat von barmitzwa
        also richtige Kracher sind die Preise aber auch nicht ...

        $488 vor Steuern für den Großen - macht etwa 590€ oder eher 600€
        der 10700K für seine $374 wird bei knapp oberhalb 450€ landen

        Effizienz hin oder her, 4,9GHz auf 10 Kernen direkt aus der Fabrik ist schon eine Ansage

        Für Leute wo das schnellste gerade gut genug ist sicher eine entsprechende Option
        Ich zitiere mich mal selbst und klopfe mir auf die Schulter.
        Der Käsekönig listet die Prozessoren wie folgt:
        10900K: 589€
        10700K: 459€

        Preislich stellt sich der 10700K also (mal wieder, siehe 9900K) dem aktuell 450€ teuren 3900x gegenüber.

        schlaf weiter Intel, schlaf weiter...
      • Von barmitzwa Software-Overclocker(in)
        Zitat von barmitzwa
        also richtige Kracher sind die Preise aber auch nicht ...

        $488 vor Steuern für den Großen - macht etwa 590€ oder eher 600€
        der 10700K für seine $374 wird bei knapp oberhalb 450€ landen

        Effizienz hin oder her, 4,9GHz auf 10 Kernen direkt aus der Fabrik ist schon eine Ansage

        Für Leute wo das schnellste gerade gut genug ist sicher eine entsprechende Option
        Ich zitiere mich mal selbst und klopfe mir auf die Schulter.
        Der Käsekönig listet die Prozessoren wie folgt:
        10900K: 589€
        10700K: 459€

        Preislich stellt sich der 10700K also (mal wieder, siehe 9900K) dem aktuell 450€ teuren 3900x gegenüber.

        schlaf weiter Intel, schlaf weiter...
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von SFT-GSG
        Wenn das ein Intellaner liest.....das ist in der Kirche des heiligen Intel, Schutzpatron der globalen Erwärmung, schon fast Gotteslästerung.


        Irgendwie muss ich die Balance zwischen Angriffen von AMD- und Intel-Fanboys ja ins Gleichgewicht bekommen, erstere waren die letzten Monate deutlich lauter.


        Zitat von Incredible Alk
        Ja, man kann ein System A bis zum letzten ausoptimieren und stellenweise (RAM, Cache,..) weit über den Spezifikationen betreiben und schon hat man gegenüber einem vergleichbaren System B das @stock läuft einen Vorteil. Wer hätte es geahnt.

        Der Punkt ist nur ob jetzt A oder B Intel oder AMD ist ist beliebig austauschbar. Ich kann auch nen 3700X nehmen, dem 3800er RAM mit hart optimierten Subtimings reinklatschen und den IF auf 1900 MHz takten und den dann gegen nen 9900er @stock mit DDR4-2666 antreten lassen. Dann ist der Ryzen im Gaming auch schneller. Das ist halt derselbe Unsinn wie andersrum. Genau deswegen werden die Tests (zumindest hier) ja mit den offiziellen Werkseinstellungen gemacht, sowohl bei Intel als auch bei AMD. Dann ist Intel im mittel in Spielen noch etwas schneller das stimmt. Aber keinesfalls derart dominant wie du es hier darstellen willst. Du kannst auch beides optimieren wie verrückt - dann werden beide Systeme schneller - der Abstand bleibt aber etwa gleich.


        Bei reiner Effizienz hättest du recht, aber Duvar scheint es um Leistung bei relativ hoher Energieaufnahme geben.
        Da ist Intel in Spielen klar im Vorteil und auch bei Anwendungen würde ich auch erst einmal auf Wetten verzichten. Man darf nicht vergessen, dass AMD circa 80 Prozent des machbaren Speichertaktes schon spezifiziert, während Intel jetzt von 55 auf geschätzt 60 Prozent hochgeht. Da sind einfach mehr Reserven für Leistungstuning vorhanden und spätestens beim CPU-Takt hat AMD ab einer gewissen Grenze gar keine Chance mehr. PBO reizt die Ryzens ab Werk ziemlich gut aus und Zen2 steigt hart bei Taktfrequenzen nur wenige 100 MHz über dem normalen Allcore-Turbo aus. Für noch einmal 50 MHz mehr zahlt man schnell mit einer Verbrauchsverdoppelung, während Coffee Lake und mutmaßlich auch Comet Lake ein erweitertes Power Limit und mehr Vcore relativ lange in mehr Takt umsetzen können.

        Wer Cherry Picking betreiben will, kann also leicht Rahmenparameter finden, die für Ryzen nahezu unmöglich sind und dann mit einer miserablen Effizienz einhergehen. Das klappt sogar für gut AMD-optimierte Software: Selbst wenn ein 3900X in der gewählten Anwendung/dem gewählten Spiel 10 Prozent IPC-Vorsprung hat, muss man nur eine Gesamtperformance fordern, für die der Haupt-Thread mit 4,7 GHz (AMD) beziehungsweise 5,2 GHz (Intel) laufen müsste. Der Core i wird dann, wenn auch andere Kerne intensiv belastet werden, vielleicht 100-150 W mehr als innerhalb seiner Spezifikationen ziehen, aber den 3900X muss man gegebenenfalls bei +300, +400 W grillen (beziehungsweise mit Trockeneis versorgen), damit er überhaupt über mit mehreren Kernen die 4,5 überspringt.


        Zitat von Buggi85
        Was da heißt man könnte 4 Kerne ohne HT betreiben und 6 Kerne mit HT, kombiniert? Könnte man dann optimieren auf das HT on/off Dilemma in Games? Potential für mehr Leistung.


        Für eine Game-Optimierung wäre es zusätzlich erforderlich, dass Windows die Threads auch dem richtigen Kern zuweist. Ohne Zusatz-Tools geht das meinem Wissen nach nicht. Aber es wäre denkbar, dass Windows in der Hinsicht intelligenter wird, sobald Lakefield die Unterscheidung von schnellen und langsamen Kernen erfordert. Normalerweise investiert Intel im voraus viel in Software-Unterstützung für neue Features. Auch dann sehe ich für Spiele nur geringe Vorteile in der Hardware-Funktion, gegenüber einer reinen Software-Zuweisung – ein ungenutzter zweiter logischer Kern sollte die Performance des ersten praktisch nicht beeinträchtigen. Aber für sicherheitskritische Produktivumgebungen ist es möglicherweise von Vorteil, wenn man einzelne Recheneinheiten vor SMT-basierten Side-Channel-Angriffen schützen kann, ohne die möglichen Performance-Vorteile auch für alle anderen Prozesse aufgeben zu müssen. Dann hat zum Beispiel in Server der Hypervisor seinen eigenen HT-freien Kern.


        Zitat von 4thVariety
        Man könnte schon mit einem 220V Trafo die Aufnahme des Systems begrenzen. Die Auswirkung wäre die gleiche, man könnte einen Aussage über Leistung pro Watt treffen während ein Limit gesetzt ist.

        Gleiches Netzteil, gleicher Speicher, gleiche Grafikkarte (halt eine nvidia 710 Office). Dann würden sich nur Mainboard und CPU unterscheiden, aber man könnte messen aus welchem System mehr Leistung pro Watt zu ziehen ist.

        Vermutlich würde 5 Minuten später die PR von Intel anrufen und behaupten es gäbe ein Problem mit dem Testmuster und man möge es wieder zurückschicken und der Ersatz würde komischerweise erst zwei Wochen nachdem man die CPU im Laden kaufen kann wieder eintreffen. Aber möglich wäre so ein Vergleich.


        Ich glaube nicht, dass moderne Elektronik positiv auf eine Strombegrenzung via Netzteil reagiert.
        Und im Duell um den Gesamtsystemverbauch hat Intel in Alltagsanwendungen auch deutlich bessere Karten, als du annimmst. Reale Software lastet einen Prozessor selten über längere Zeit zu 100 Prozent aus (deswegen haben wir ja Turbomechanismen) und ein X570-System geht in der Regel mit 5-15 Watt Nachteil beim Leerlauf-Grundverbrauch ins Rennen. Das ist relativ viel, wenn man die CPUs, wie gefordert, auf 95 W Spitzenverbrauch limitiert und muss durch höhere Volllast-Effizienz erst einmal wieder reingeholt werden.
      • Von DaHell63 Volt-Modder(in)
        Zitat von Wubziz
        @Duvar @Esenel @Bl4ckR4v3n

        Hab nun Neuigkeiten: CCX1 vom CCD0 (Core 4-6, vorher 4.4GHz) sind nun alle 3 auf 4.5GHz bei den gleichen 1.35V.

        Cinebench R20 MC Score ist jetzt ebenfalls über 7900 Punkte.

        Vielen Dank für eure Hilfe(n)
        Die 8000 Punkte packste auch noch .

        Zitat von Basileukum
        Naja, nix für ungut, aber der Hype ist das nicht.
        Kann man ja auch nicht erwarten. Das Leistungsplus in Anwendungen wird durch die 2 Kerne überschaubar sein und in Spielen wird noch weniger rumkommen. Ein i9 9900K/KS ist optimiert nun ja auch keine Krücke.
        Auf der anderen Seite ist dann ja auch noch AMD mit seinen guten CPUs in jeder Klasse. Für einen Hype passiert da momentan viel zu wenig.
      • Von Birdy84 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Chicien
        Wenn man jetzt den R7 3700X mit dem I7 10700F vergleicht haben beide eine TDP von 65 Watt aber der Base-Clock vom 3700X liegt bei 3,6 GHZ während der I7 10700F nur eine Base-Clock von 2,9 GHZ hat. Habe mal diese 2 CPUs genommen da sie einen Preis um die 300€ haben.
        Wie lange bist du jetzt hier und du vergleichst immer noch TDP zweier Herstellen miteinander? Der 3700X hat einen maximalen Verbrauch von 88W bei 3,6Ghz, der 10700F verbraucht 65W bei 2,9Ghz, kann/ darf aber für den Boost mehr verbrauchen.
      • Von Wolfgang75
        Warte noch auf die Benchmarktest und werde dann den 10900K mit schönem WaKü Mainboard ordern.
        Irgendwer muss doch noch Intel kaufen damit wir im Forum anständige Userbenchmarks haben
      Direkt zum Diskussionsende
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