Comet Lake-S: Aufgewertete CPUs mit mehr Cache und Takt nur zwei Monate nach Release

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Comet Lake-S: Aufgewertete CPUs mit mehr Cache und Takt nur zwei Monate nach Release
Quelle: Intel

Intels aktuelle Comet Lake-S-Prozessoren der 10. Core i-Generation sind gerade mal seit rund zwei Monaten auf dem Markt, doch bereits jetzt werden drei CPU-Modelle aus dem Celeron-Einstiegssegment mit mehr L3-Cache sowie 100 MHz mehr Takt erweitert.

Neben dem kürzlich neu vorgestellten und leicht abgespeckten Core i9-10850K aus der aktuellen Oberklasse listet Intel in einer neu veröffentlichten Preisliste mit dem Celeron G5925, Celeron G5905 und Celeron G5905T nun auch drei verbesserte Einstiegs-CPUs der Comet Lake-S-Generation, die sich von den Ende Mai eingeführten Modellen Celeron G5920, Celeron G5900 und Celeron G5900T namentlich durch eine "5" statt "0" als letzter Zahl in der Bezeichnung unterscheiden.

Auf technischer Seite gibt es dabei statt 2 MiB L3-Cache nun die doppelte Menge in Form von 4 MiB L3-Cache sowie für jedes Modell 100 MHz mehr Takt, während die übrigen Spezifikationen, wie TDP oder Grafikeinheit, indes gleichbleiben. Auch die empfohlenen Verkaufspreise bleiben unverändert, weswegen die "alten" Modelle der CPUs wohl auf absehbare Zeit verschwinden werden.

Modell Kerne/Threads Basistakt Turbo L3-Cache TDP Speicher Grafik Preis
Pentium Gold G6400 2/4 4,0 GHz 4 MByte 58 W DDR4-2666 UHD 610 $64
Pentium Gold G6400T 2/4 3,4 GHz 4 MByte 35 W DDR4-2666 UHD 610 $64
Celeron G5925 2/2 3,6 GHz 4 MByte 58 W DDR4-2666 UHD 610 $52
Celeron G5920 2/2 3,5 GHz 2 MByte 58 W DDR4-2666 UHD 610 $52
Celeron G5905 2/2 3,5 GHz 4 MByte 58 W DDR4-2666 UHD 610 $42
Celeron G5905T 2/2 3,3 GHz 4 MByte 35 W DDR4-2666 UHD 610 $42
Celeron G5900 2/2 3,4 GHz 2 MByte 58 W DDR4-2666 UHD 610 $42
Celeron G5900T 2/2 3,2 GHz 2 MByte 35 W DDR4-2666 UHD 610 $42

Dabei hatte Intel zum Marktstart bereits ein recht breites Portfolio der neuen Prozessoren aufgestellt, sieht sich nun aber offenbar gezwungen die besagten Celeron-CPUs weiter abzustufen beziehungsweise zu verbessern, was nach dieser kurzen Zeitspanne recht ungewöhnlich ist. Laut Einschätzung von Computerbase.de dürfte dies auf den Konkurrenzdruck kommender Athlon-Prozessoren von AMD für den Desktop zurückzuführen sein, die zuletzt bereits in Form des AMD Athlon 3000G für rund 50 Euro gegenüber Intels Einsteigerlösungen das deutlich bessere Gesamtpaket böten.

Unterdessen wurden kürzlich auch Listungen weiterer neuer Comet Lake-S-Prozessoren mit dem bisher unbekannten Suffix "KA" gesichtet, weswegen womöglich noch weitere Versionen ins Haus stehen.

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Kondar Volt-Modder(in)
        Zitat von Peter-Pe
        Hmm, dann würde ich aber nur einmal statt zweimal bei der Steuer abschreiben können. In der Wirtschaft muss ich nix dauerhaft nutzen. Nur solange, bis ich wieder was abschreiben und die Neuanschaffung absetzen kann.
        (Abgesehen von Umweltschutz)
        Kenne mich da nicht aus aber wenn ich was von den Steuern abschreibe kriege ich doch nur ein Teil wieder?
        Dürfte sich da auch dann auch lohnen ~doppelt so lange mit der HW auskommen?
        Abgesehen davon das es immer "spassig" ist seine Datein mit auf andere Rechner zu nehmen.
      • Von Kondar Volt-Modder(in)
        Zitat von Peter-Pe
        Hmm, dann würde ich aber nur einmal statt zweimal bei der Steuer abschreiben können. In der Wirtschaft muss ich nix dauerhaft nutzen. Nur solange, bis ich wieder was abschreiben und die Neuanschaffung absetzen kann.
        (Abgesehen von Umweltschutz)
        Kenne mich da nicht aus aber wenn ich was von den Steuern abschreibe kriege ich doch nur ein Teil wieder?
        Dürfte sich da auch dann auch lohnen ~doppelt so lange mit der HW auskommen?
        Abgesehen davon das es immer "spassig" ist seine Datein mit auf andere Rechner zu nehmen.
      • Von Gast1748380205
        Heute wird viel geleast und damit meist nach 3-5 Jahren sowieso getauscht. Da summieren sich selbst 2 Euro pro Monat über 10.000 Rechner recht schnell.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von seahawk
        Gut heute eher keine Desktophardware mehr aber die Leistungsanforderungen haben sich dadurch nicht geändert und in Branchen wie Banken, Versicherungen, öffentlichen Verwaltungen findet man heute noch die reinen MS Office Rechner zuhauf. Das sind Rechner die einen Großteil des Tages idlen weil einfach nur Texte in Word getippt werden.
        Auch da bin ich es, sofern überhaupt noch Fat-Clients genutzt werden, gewöhnt, dass mindestens etwas aus der i3-Klasse gekauft wird, ganz selten mal Pentium. Das heißt es sind zwar noch viele Dualcores im Einsatz, aber Neukäufe werden 4/8er oder besser. Inklusive Support und Security kosten auch reine Office-PCs ein paar 100 Euro, da sind 50 Euro Aufpreis für doppelt so viele Kerne vertretbar, wenn die Rechenleistung dafür auch etwas länger reicht.
      • Von yojinboFFX Software-Overclocker(in)
        Nichts Neues, aber viel davon!
        Gruß Yojibo
      • Von XXTREME Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Peter-Pe
        Hmm, dann würde ich aber nur einmal statt zweimal bei der Steuer abschreiben können. In der Wirtschaft muss ich nix dauerhaft nutzen. Nur solange, bis ich wieder was abschreiben und die Neuanschaffung absetzen kann.
        Hat mir "Green-IT" aber nix zu tun .
      Direkt zum Diskussionsende
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