E3 2014: Sid Meier's Civilization: Beyond Earth angespielt - AMD Mantle, Crossfire und Eyefinity bestätigt
Wenn's auf der Erde zu voll wird, geht's ins All: In Sid Meier's Civilization: Beyond Earth wetteifern drei Fraktionen auf einem fremden Planeten um die Vorherrschaft.
Eine laute Spielemesse wie die E3 ist ein denkbar ungeeigneter Ort, um ein Strategiespiel zu testen. Kevin Schulz von Firaxis versucht es trotzdem und führt uns im Schweinsgalopp durch wesentliche Punkte von Sid Meier's Civilization: Beyond Earth, das wir frech zu Beyond Earth abkürzen. Moment: Civilization, Weltraum, das gab es doch schon mal? Richtig: Versierte Strategen erinnern sich an Sid Meier's Alpha Centauri, das vor 15 Jahren den Weg ins Weltall antrat. Beyond Earth soll der geistige Nachfolger dieses Spiels sein. Und an dessen Entwicklung sind viele der Designer beteiligt, die schon damals bei Alpha Centauri am Werk waren.
Weltraum-Sponsoren gesucht
Zu Beginn des Spiels müssen wir uns für einen von acht Sponsoren entscheiden, die uns die Expedition auf einen fremden Planeten ermöglichen. Jede Sponsorengruppe besitzt einen eigenen Anführer und besondere Eigenschaften, die sich auf den Spielverlauf auswirken. Das gilt auch für unser Raumschiff, dessen Ladung und die Kolonisten, die sich an Bord befinden. Auf dem Boden der Tatsachen angekommen, geht es auf den ersten Blick traditionell zu. Kevin Schulz steuert einen Kundschafter, der sich eine Ressourceneinheit unter den Nagel reißt. Darin befinden sich Güter von der Erde, die uns beim Aufbau unserer Zivilisation helfen. Und Energievorräte - die Währung von Beyond Earth, mit der wir mehr Einheiten herstellen und vieles mehr bewerkstelligen können. Ein paar Sechseckfelder weiter lungert ein außerirdischer Manticore herum. "Der tut euch aber nichts, so lange ihr ihn nicht angreift", beruhigt uns Schulz.
Aliens und ihre Artefakte
Einige Siedlungen gibt es bereits auf dem fernen Planeten. "Mit Handelsrouten könnt ihr den Güteraustausch fördern", erklärt Kevin Schulz und deutet auf die Karte. "Verbindet ihr diese beiden Städte, bekommt ihr im Gegenzug nützliche Belagerungseinheiten." Auch hier tummelt sich ein recht großer Außerirdischer: eine Art Wurm, der sich durch den Boden pflügt. "Ein deutlich aggressiverer Gegner", bestätigt Schulz. Er schickt eine weitere Erkundungseinheit in Richtung einiger Knochen, über denen grünes Giftgas lodert. Hier können sich wertvolle Alien-Artefakte verbergen. Kevin Schulz wechselt in ein neues Menü: "Das hier ist unser neues Quest-System. Das hilft uns dabei, die Spielgeschichte zu erzählen." Obendrein greifen uns die Quests auch beim Sammeln von Rohstoffen und dem Verbessern von Einheiten unter die Arme. Zwei der Quests, deren Titel wir erspähen, handeln vom dem Auffinden von Ressourceneinheiten und dem Entsenden eines Spions in eine Stadt einer anderen Zivilisation.
Feindliches Dreigestirn
Drei Fraktionen rangeln in Beyond Earth miteinander: Harmonie, Reinheit und Überlegenheit. Harmonie-Vertreter wollen, dass die Menschen im Einklang mit ihrer neuen Heimat leben - auch, wenn es ihnen das Leben auf anderen Planeten erschweren würde. Die Anhänger der Reinheit fordern, neue Planeten in ein Spiegelbild der Erde zu transformieren, um deren Vermächtnis zu wahren. Den Mitgliedern der Überlegenheit ist ihr bisheriger Körper nicht gut genug: Sie arbeiten aktiv daran, die Menschen in eine robotische Superrasse zu verwandeln. "Die Ziele jeder Fraktion sind auch eine der möglichen Siegesbedingungen", sagt Kevin Schulz, schweigt sich über die Details jedoch aus. Seine Siedler vertreten allerdings die Ansichten der Überlegenheit und arbeiten aktiv daran, sich durch Implantate und andere technische Wunderwerke zu verbessern.
Technologienetz und Satelliten
Technologiebäume, seit Jahrzehnten aus Strategiespielen bekannt? Die gibt es nicht mehr. Stattdessen setzt Beyond Earth auf ein Technologienetz, das sich etwas verworren und nichtlinear aufbaut. Jeder Eintrag besitzt eine Haupt- und zwei Untertechnologien, mehr Erklärungen waren ob der knapp bemessenen Zeit nicht drin. Es ist übrigens nicht mehr möglich, Technologien mit anderen Zivilisationen zu tauschen oder alle Technologien in einem einzigen Spieldurchlauf freizuschalten. Ebenfalls neu: Satelliten, die das Geschehen auf der Planetenoberfläche beeinflussen. Kevin Schulz zoomt die Ansicht heraus und wir sehen einen unserer künstlichen Himmelskörper, der über einer Stadt der Harmonie-Anhänger in Position gegangen ist. Er unterstützt unsere Einheiten in seiner Reichweite und verbessert deren Kampfeigenschaften. Prompt nimmt unsere Armee aus Menschen, Robotern, Mechs, Panzern und Schiffen die gegnerische Siedlung ein, die daraufhin zur Überlegenheit konvertiert. "Es gibt viele verschiedene Arten von Satelliten", erklärt Schulz. "Neben diesen Unterstützungseinheiten auch solche, die einen Gegner aktiv angreifen." Wir freuen uns derweil, dass nun auch die Firaxite-Mineralienvorkommen in der Nähe uns gehören.
Neu und doch bewährt
Sid Meier's Civilization: Beyond Earth - jetzt haben wir es doch wieder ausgeschrieben - machte bei der viel zu kurzen Vorführung einen guten Eindruck. Wäre nicht die Vorabauswahl unserer Zivilisation, das Quest-System, das Technologienetz und die Satelliten, könnten wir uns auch auf der Erde befinden. Gut, auf unserem Planeten strömt kein giftgrünes Miasma durch die Luft. Aber was wir sagen wollen: Beyond Earth scheint das Civilization der Neuzeit um sinnvolle Elemente zu ergänzen. Ab diesem Herbst wissen wir mehr. Übrigens: Beyond Earth wird nicht nur AMDs Mantle-API, sondern auch AMDs Crossfire- und Eyefinity-Technologien unterstützen. Damit soll die Spielgrafik besonders detailliert beziehungsweise auf bis zu sechs Monitoren gleichzeitig dargestellt werden

Das hauptproblem von Civ sind doch im lategame die elendig langen Ladezeiten zwischen den Runden - Performance technisch isses doch okay.
Civ V hat sehr gutes Multithreading. Lastet die CPU bei 50%-90% aus.
Es könnte durch die Minimierung des Overheads und mit besserer Kernskalierung aber vielleicht auch "sparsamer" laufen. Z.B. so, dass auch relativ niedrig taktende APUs ein ordentliches Ergebnis erzielen könnten. Außerdem kommt es auch auf Linux. Letzter Punkt ist sicher auch nicht ganz uninteressant.
Gruß,
Phil
Also auf einem i5-2500K 4,5GHz und einem i5-4670K 4,2GHz absolut flüssig nie unter 40 FPS, meistens meine konstanten 60 FPS, bei maximale KI Anzahl und Kartengröße auf Typ Terra
Civ V hat sehr gutes Multithreading. Lastet die CPU bei 50%-90% aus.
Civilisation ist auch mal nen Spiel, dass das bitter nötig hat...
...konstant 60 FPS kriegt da doch nicht mal nen i7 mit 5000 mhz hin, oder?