Call of Duty Ghosts: Neue Engine, neues Setting, Gameplay geheim - Ein Überblick über die Fakten
Nach einem ersten Trailer zum neuen Call of Duty: Ghosts, der inhaltlich noch keine wirkliche Aussagekraft besaß, gibt es nun konkrete Information zum nächsten Shooter von Activision. Im Zuge der Umstellung auf die neuen Konsolen wurde eine überarbeitete Engine für das Spiel entwickelt und nach der Modern-Warfare-Reihe hat Infinity Ward auch ein komplett neues Setting im Programm.
Die große Infobombe zum Thema Call of Duty will Activision eigentlich erst zur E3 (11. - 13 Juni) zünden, im Zuge der Xbox-One-Präsentation wurden aber schon erste Häppchen an die Öffentlichkeit gegeben. Die große Neuerung ist eine nicht näher benannte neue Engine, die dem angestaubten Look der Serie endlich wieder etwas Glanz verschaffen soll. Ersten Bildern nach zu urteilen ist das Ergebnis auch durchaus ansehnlich. Frostbite 3 und Cryengine 3 müssen sich zwar nicht fürchten, aber Call of Duty könnte immerhin in Richtung der Konkurrenz aufschließen. Zum Thema Setting und Gameplay hüllt man sich bei Infinity Ward und Activision noch in großes Schweigen, doch kleinere Hinweise wurden verraten. Wir fassen alle bekannten Fakten für Sie zusammen.
Call of Duty: Ghosts - Das Gameplay
Was kann man sagen? Call of Duty bleibt im Einzelspieler ein actiongeladener Egoshooter ohne größere Ecken und Kanten - soweit keine große Überraschung. Eine viel erwähnte Neuerung betrifft aber einen Begleiter. Der Hund soll ein wichtiges und nützliches Mitglied ihrer Einheit werden. Mit Bodyarmor und verschiedenen Fähigkeiten soll er das Gameplay sinnvoll erweitern. Bei der Steuerung geht Infinity auch leicht andere Wege: Man kann sich jetzt aus der Deckung lehnen oder von Deckung zu Deckung rutschen - Ähnliches kennen wir in Form eines Hechtsprungs schon von CoD-Titeln aus dem Hause Treyarch.
Zum Multiplayer lässt sich praktisch noch nichts sagen. Nur zu den Karten wurde erwähnt, dass diese jetzt interaktiv sein sollen. Während einer Partie können Erdbeben oder Flutkatastrophen das Layout völlig ändern oder Fallen machen der liebgewonnen Killserie ein spontanes Ende. Außerdem wird es einen ausführlichen Charakter-Editor geben, der Ihnen alle Freiheiten bieten soll, den Charakter nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.
Call of Duty: Ghosts - Das Setting
Beim Thema Story lässt sich Infinity noch nicht wirklich in die Karten schauen. Mit ein paar Äußerungen möchte man uns dennoch anfixen: Es geht ein paar Jahre in die Zukunft - zunächst keine größere Überraschung. Im Gegensatz zu Black Ops 2 geht es allerdings nicht um eine hochgerüstete, moderne Supermacht. Es soll sich eher etwas Endzeitstimmung breit machen. Eine nicht näher bekannte Katastrophe beendet die Vormachtstellung der USA und macht das Land zur begehrten Beute für ausländische Mächte. Ein Brüder-Paar bildet wohl die Protagonisten der Geschichte. Diese treffen auf eine Soldatentruppe, die bis dahin nur aus Geschichten bekannt waren und eher als urbane Legende galten - die "Ghosts"-Einheit. Diese Soldaten sind die absolute Elite, die mit Guerilla-Methoden das Land, die Freiheit und die amerikanischen Werte verteidigt. Kurzgefasst: Ein Katastrophen-Szenario mit Baller-Action und einem großen Schluck Patriotismus - die bewährte Call-of-Duty-Rezeptur.
Eine vorgestellte Gameplay-Szene offenbart ebenfalls das altbekannte Konzept für den Singleplayer. Ein anfänglich ruhiger Tauchgang durch ein Korallenriff wird plötzlich zum Höllenritt. Ein Leuchtturm stürzt über Ihnen zusammen, die Atemmaske gibt den 'Geist' auf und als wäre das nicht genug, stürzt noch das Wrack eines Hubschraubers neben Ihnen ins Wasser - klassische Hollywood-Inszenierung ohne längere Atempause.
Call of Duty: Ghosts - Es gibt eine "neue" Engine
Der für uns spannenste Teil des neuen Call of Dutys dürfte aber die massiv überarbeitete Engine sein. Einen konkreten Namen hat das Kind bisher zwar nicht, bekannt ist jedoch, dass nicht nur die Entwickler des aktuellen CoDs, Infinity Ward, ihre Finger im Spiel hatten. Die Engine soll ein Gemeinschaftsprodukt aller Activision-Studios sein, was bedeutet, dass zum Beispiel auch die Jungs von Treyarch an der Entwicklung beteiligt waren. Außerdem wurden Experten aus der Filmbranche in die Entwicklung mit einbezogen.
Wand- und Bodentexturen bekommen durch modernes Displacement-Mapping Struktur, Explosionen bekommen massig neue Partikel spendiert und allgemein gewinnt die gesamte Umgebung Unmengen an Details. Gesichter und die eigenen Arme werden dank Subsurface Scattering deutlich lebensechter aussehen als das in vergangenen CoD-Teilen der Fall war. Der Detailgrad soll bis zum Dreck unter den Fingernägeln reichen. Die 8 Gigabyte Speicherausbau der neuen Konsolen scheinen sich beim Detailgrad enorm bemerkbar zu machen: Nicht zu vernachlässigen ist sicher auch, dass jetzt auch Microsoft mit der Xbox One ein Blu-Ray-Laufwerk besitzt, wodurch natürlich wesentlich mehr Daten auf den Disks gespeichert werden können. In diesem Zuge sollen auch alle Texturen mit "High Resolution" gerendert sein. Nebenher sorgt eine eigene AI für eine lebensechte Umgebung. In der gezeigten Unterwasser-Szene reagieren Fische auf Sie, wenn Sie sich ihnen nähern und auch sonst sollen beispielsweise Insekten direkt auf Aktionen reagieren.
Als optisches Hightlight gilt eine Technik, die einige Entwickler von Pixar in die Engine eingearbeitet haben sollen. Durch sogenanntes SubD (Subdivision Surface) werden runde Objekte wie Zielvisiere oder Räder mittels Tesselation zu vollwertig runden Kreisformationen aufgewertet. Das soll aber nur dann geschehen, wenn der Spieler nah genug am Objekt befindet, um den Effekt überhaupt zu bemerken.
Trotz der neuen Engine wird das Spiel aber auch für die PS3 und die Xbox 360 auf den Markt kommen. Wie groß die optischen Einbußen hier sind, wurde bisher noch nicht erwähnt - den PC-Spielern dürfte es ohnehin egal sein, solange die auch die Next-Gen-Grafik bekommen.
Bei den Bildern fällt gerade die Unterwasserszene positiv auf. Die detaillierten Korallen scheinen beispielsweise tesselliert zu sein und Erinnerungen an die Reef-Demo der Matrox Parhelia werden wach. Insgesamt sind die Texturen ordentlich, aber nicht bahnbrechend aufgelöst. Bei den Charakteren bietet schon Battlefield 3 deutlich mehr Details. Trotz der neuen Engine behält Ghosts den gewohnten Call of Duty-Stil. Wir sind gespannt, wann wir Spielszenen in Bewegung sehen. Bei Dice hat man auf die Ankündigung gleich reagiert und ein Vergleichsbild für eines der bekannten Call-Duty-Bilder veröffentlicht. Wir möchten Ihnen diese Eindrücke natürlich nicht vorenthalten.
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meint ihr das ernst
http://www.pcgameshardware.de/Call-of-Duty-Ghosts-PC-257218/News/Call-of-Duty-Ghosts-Alte-Engine-bleibt-verbessert-weiterhin-im-Einsatz-1071220/
Hier steht Neue Engine in der überschrift, und zwei Stunden später ne News mit Alter Engine
Mich erinnert's ehrlich gesagt an Kommissar Rex xD
Wenn ich schon die Story höre: USA gegen Bösewichte. Für die Freiheit, für Amerika, für die Lady of Liberty und die Ghosts - eine Eliteeinheit. Sorry, aber das klingt wieder mal so typisch nach CoD. Denen fällt einfach nichts neues ein. Einige Gameplayelemente werden von anderen Spielen kopiert, neue Engine (die längst überfällig ist und auch optisch teilweise eindeutig auf der alten basiert) und storytechnisch der übliche patriotische US-Kram.
Dass die Engine aber doch nicht ganz so neu ist, wie sie scheint, zeigt nun die Aussage des Animation-Leaders Zach Volker. Dieser spricht nämlich von einer überarbeiteten Engine, die alte Technik wurde lediglich aktualisiert – nicht neu erfunden. Er begründet den Umstand mit der geringen Zeit, welche das Entwicklerteam für Call of Duty: Ghosts hatte. Zwei Jahre seien schlicht und ergreifend zu wenig, um eine neue Engine inklusive gutem Spiel zu entwickeln.
So viel zum Thema Neue Grafik!
http://playnation.de/spie...
Also gibt es Quanten die auch CoD genannt werden und sich sprunghaft in physikalische Größen wandeln?
Ich weiß zwar was du meinst, aber dass so gut wie Jeder diesen Begriff vergewaltig, macht die Sache nich besser
Artikel dazu (schon von '96): Der Quantensprung: die zweifelhafte Karriere eines Fachausdrucks | wissen | ZEIT ONLINE
btw: Betrachtet man die atomare Ebene dieses Vorgangs müsste man eigentlich mit Quantensprung, wenn überhaupt, eine minimal kleine Änderung meinen, denn das, für das das Wort heutzutage fälschlicherweise benutzt wird. Physiker unter uns mögen mir die laienhafte Ausdrucksweise verzeihen
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