Call of Duty Ghosts gegen Battlefield 4: Der Grafik-Check
Die aufgewertete Engine von Call of Duty ist mit dem Ghosts-Teil endlich im DX11-Zeitalter angekommen und bietet diverse längst fällige grafische Verbesserungen. Aber reicht das, um gegen Battlefield 4 und die Frostbite-3-Engine zu bestehen?
Seit der Ankündigung von Call of Duty Ghosts gab Entwickler nicht nur einige Screenshots sowie einen ersten Trailer frei, sondern legte auch einige Details zur überarbeiteten Engine offen. So ist diese nach dem DX10.1-Ausflug von Call of Duty Black Ops 2 nun DX11-fähig, denn Infinity Ward setzt auf Sub-D, also Subdivision, was im Prinzip nichts anderes als Tessellation ist. Filigrane Strukturen, welche zugunsten des von der CPU berechneten Polycounts aus nur wenigen Dreiecken bestehen, werde durch zusätzliche Unterteilung der Geometrie mit mehr Details versehen - etwa die Waffen, welcher der Spieler bei einem Shooter ständig vor sich sieht. Generell geht der Polycount mit Ghosts deutlich nach oben, so sind Finger endlich nicht mehr eckig, sondern nahezu rund.
Auch hinsichtlich der Texturqualität macht Call of Duty einen großen Schritt nach vorne, wie beispielsweise der Schäferhund im Trailer zeigt. Allerdings ist die Umgebung trotz Tessellation (genauer: Displacement Mapping) und schickeren Pixeltapeten stellenweise immer noch matschig und trotz Subsurface Scattering hat die Konkurrenz von DICE, also Battlefield 4, hier wie auch bei der Charakterdarstellung die Nase vorn. Selbiges gilt für die Vegetationsdarstellung und das Wasser, wenngleich man Ghosts hier eine klare Verbesserung aussprechen muss. Ein interessanter Punkt ist zudem die Beleuchtung, welche bei Battlefield 4 dynamisch hochauflösende weiche Schatten generiert. Call of Duty kann das nicht ganz so gut, der Trailer zeigt gar Fake-Sunshafts an Stellen, wo gar keine sein können. Die typische CoD-Inszenierung beherrscht auch Ghosts fantastisch, die Explosionen sehen dank zusätzlichen Partikel klar besser als bisher - dennoch muss sich der Shooter Battlefield 4 auch hier unterordnen.
Am Ende bleibt zu sagen, dass DICE grafisch die Nase vor hat, Call of Duty Ghosts aber erneut von der furiosen Inszenierung leben wird.

Das einzige was mir gefallen hat waren die stellen wo es dunkel war bei Battlefield 3 ... da kamen die Lichteffekte wenistens gut rüber aber der Rest ...z.b es fehlt dem Game einfach total am Detailreichtum.
ich sagte ja auch nicht "in CoD/BF/Whatever", sondern generell^^
Nicht zu vergessen Quickscoping mit ner Barrett, die 12KG wiegt....