Battlefield-Chef enthüllt: So entstand Call of Duty wirklich
Vince Zampella sorgt mit einer deutlichen Aussage für Aufsehen: Call of Duty existiere nur, weil EA sich einst unklug verhalten habe. Eine Rückblende auf einen Bruch, der das Shooter-Genre für immer verändert hat.
Vince Zampella hat die Geschichte des modernen Shooters geprägt wir kaum ein anderer und hat mittlerweile ungewöhnlich offen über deren Ursprung gesprochen. Seine Aussage: Call of Duty existiere nur, weil EA sich damals falsch verhalten habe. Zampella begann seine Karriere mit Medal of Honor: Allied Assault. Einem Spiel, das unter der kreativen Aufsicht von Steven Spielberg entstand. Ziel soll gewesen sein, die Intensität von Der Soldat James Ryan in einem Videospiel umzusetzen. Der Erfolg konnte sich sehen lassen, doch im Hintergrund soll es einen Konflikt gegeben haben.
EA soll geplant haben, die Marke stärker unter die eigene Kontrolle zu bringen, während die Entwickler mehr Freiheiten gefordert hätten. Der Bruch ließ nicht lange auf sich warten. Zampella und mehrere Kollegen verließen das Projekt und gründeten daraufhin Infinity Ward. Aus dieser Neugründung ging Call of Duty hervor, und zwar als direkter Gegenentwurf zu Medal of Honor, finanziert von Activision.
Zampellas Aussage wirkt provokant, ist aber möglicherweise nicht ganz aus der Luft gegriffen. Ohne den internen Streit um kreative Kontrolle hätte Activision Infinity Ward vermutlich nie gegründet. Dass ausgerechnet dieser Bruch zu einer Videospiel-Reihe führen würde, die über 500 Millionen Einheiten verkaufen würde, war zu dem Zeitpunkt noch nicht klar.
Während Medal of Honor nach wenigen Jahren an Bedeutung verloren hat, dominiert Call of Duty noch immer die Szene und wurde selbst zur Blaupause für einige moderne Shooter. Zampella selbst wechselte später erneut die Seite und kehrte zu EA zurück, um Spiele wie Titanfall, Star Wars Jedi: Fallen Order und Apex Legends zu verantworten. Heute steht Zampella an der Spitze von EA und ist für die Battlefield-Reihe verantwortlich und führt die Reihe trotz des ursprünglichen Streits mit EA offenbar in die richtige Richtung: Immerhin erreichte Battlefield 6 am Releasetag über 747.000 gleichzeitige Spieler.
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Quelle: GQ Magazine via Insider Gaming

Man kann das ganze bei Wikipedia oder Schnittberichte nachlesen...
https://www.schnittberich...
Danke für deinen Hinweis
Die Aussage ist in diesem Kontext ziemlich realitätsfern. Denn seit dem Zampella EA verlassen hatte, versucht EA (und auch Zampella) an den unglaublichen Erfolg der Marke CoD vergeblich anzuknüpfen. Man hat es mit MoH versucht und ist zuletzt kläglich gescheitert. Seit Bad Company (1) läuft DICE CoD hinterher, konnte aber nie dessen Umsatzzahlen erreichen.