300-W-Luftkühler dank Vapor Chamber? Deepcool Assassin IV VC Vision & AK620 Digital Pro im Test
Deepcool hat vor einigen Wochen CPU-Kühler-Upgrades auf den Markt gebracht. Dem AK620 wurden als Digital-Pro-Version neue Lüfter und ein Bildschirm spendiert, während der Assassin IV "VC" neben Bildschirm und Lüftern über eine neue spezielle Kühler-Bodenplatte verfügt. PCGH macht den Test.
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Deepcool hat sein Portfolio mit neuen Varianten seiner CPU-Kühler AK620 und Assassin IV erweitert. Diese sind seit einigen Wochen in den Versionen "Assassin IV VC Vision" sowie "AK620 Digital Pro" erhältlich und weisen zusätzliche Features auf. Wir haben uns den "neuen" CPU-Kühlern von Deepcool angenommen und in unserem Labor umfangreiche Tests an ihnen unterzogen. So werden beide Kühler durch unseren Parcours für Luftkühler geschickt. Neben Noten für Ausstattung und Eigenschaften ist vor allem die Leistungsnote der entscheidende Faktor. Diese wird durch unseren lautheitsnormierten Leistungstest ermittelt. Jeder Kühler wird hier vorerst so lange in seiner Lüfterdrehzahl eingestellt, bis fünf repräsentative Sone-Werte mit unserem Messgerät, einem Cortex Analyzer NC10, in 50 cm Abstand zur vorderen Lüfternabe gemessen werden können.
- 0,2 Sone: Ultra Silent
- 0,3 Sone: Silent
- 0,5 Sone: Normaler Betrieb
- 1,0 Sone: Last
- 2,0 Sone: Hohe Last
Die bei jedem Punkt gemessenen Drehzahlen werden genutzt, um schließlich im Test unsere CPU, einen Intel Core i9-12900K, bei 150 Watt zu kühlen. Die Differenz zwischen Kern und Umgebungstemperatur entscheidet schließlich über die Kühlleistung des Modells. Je niedriger das Temperaturdelta in Kelvin ausfällt, umso besser ist die Leistung einzuschätzen. Ein zusätzlicher Test bei maximaler Lüfterdrehzahl soll die maximal mögliche Kühlleistung erfassen. Hier wird die entstehende Lautstärke zwar nicht mehr gewertet, jedoch erfasst.
Deepcool AK620 Digital Pro
Der AK620 Digital Pro wird von zwei 120-mm-Lüftern befeuert, die mittels klassischer Klammern am schwarz beschichteten Kühlkörper montiert werden. Über sechs Heatpipes wird die Wärme vom CPU-Heatspreader über die vernickelte Kupferbodenplatte an die Aluminiumlamellen abgegeben. Bei den verbauten Lüftern handelt es sich nicht mehr um FK120-Derivate, sondern um neue FT12-SE-Lüfter, wie sie auch schon auf der Deepcool Mystique-AiO verbaut wurden. Was ist das Besondere an der "Digital"-Version? Wie schon der Name verrät, verfügt der Kühler über einen Bildschirm an der Oberseite, der als Abdeckung fungiert. Der Bildschirm kann dabei verschiedene Daten anzeigen. Es handelt sich zwar nicht um einen vollständig konfigurierbaren Bildschirm, jedoch können mehrere verschiedene Werte, wie beispielsweise CPU-Temperaturen oder auch Stromverbrauch, angezeigt werden.
Details und Design
Im Lieferumfang ist alles Nötige enthalten. Neben Montagen für Intel 1851, 20xx, 1700 und 115x/1200, sowie AMDs AM5 und AM4, findet sich im Gegensatz zu einigen Konkurrenten eine gedruckte und ausführliche Anleitung. Doch nicht nur das, der benötigte Schraubendreher sowie eine Tube Wärmeleitpaste sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten.
Hohe Leistung
Leistungstechnisch spielt der AK620 Digital Pro auf einem extrem hohen Level. Mit lediglich zwei 120-mm-Lüftern und keinen 140er-Modellen ist der Kühler noch relativ kompakt. Die Leistung ist dafür aber außerordentlich. Die verbauten Lüfter sind sehr leise und bewegen extrem viel Luft durch die Lamellen. Dies resultiert bei unserem lautheitsnormierten Test in sehr guten Temperaturdifferenzen bei jedem der fünf Messpunkte. Auch die sehr kompakt angeordneten Heatpipes - Deepcool nennt diese spezielle Anordnung CTT 2.0 - könnten einen Faktor für die gute Leistung darstellen. Im Ultra-Silent-Bereich bei 0,2 Sone erreicht der Deepcool-Kühler einen Wert von 38,2 Kelvin und liegt damit auf dem zweiten Platz der gesamten Rangliste. Bei steigender Lautheit verhält sich der Kühler ähnlich leistungsstark und so kommt er auf eine Gesamtleistungsnote von 1,05 - sehr beeindruckend, wie wir finden. In der Gesamtwertung schafft es der AK620 Digital Pro auf den zweiten Platz und teilt sich diesen mit dem Corsair A115.
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Theoretisch muss es ja nicht mal so ein Dual-Tower-Kühler sein, um eine CPU für's Gaming leise zu kühlen.. Wer keine etwas ältere Intel [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] CPU hat, kann wohl auch auf günstigere und kleinere Luftkühler-Alternativen zurückgreifen ...
Auch wenn ich so einen Monster-Kühler habe, bin ich da eher bei [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] und [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] . Hätte damals bei Auswahl und Kauf nicht so übertreiben sollen. Ein Freund hat einen Alpenföhn Matterhorn und der läuft auf seinem 8700K leise ...