Low-Profile-Kühler von ID-Cooling: Bis zu 130 Watt TDP in flachen Systemen
ID-Cooling hat mit dem IS-50X einen Low-Profile-Kühler vorgestellt, der CPUs mit einer TDP von bis zu 130 Watt bei Laune halten soll. Zum Einsatz kommen fünf Kupfer-Heatpipes und ein 120-Millimeter-Lüfter.
Der neueste Kühler von ID-Cooling heißt IS-50X und kann nach Angaben des Herstellers CPUs mit einer TDP von 130 Watt bei Temperatur halten. Das Besondere an dem Kühler ist die Low-Profile-Bauweise. Dadurch eignet er sich insbesondere für Gehäuse mit geringer Bauhöhe, wie man sie unter anderem von Home-Theater-PCs kennt.
Der Kühler baut auf fünf 6-Millimeter Heatpipes aus Kupfer, die der Hersteller über eine Vernickelung den Lamellen optisch angeglichen hat. Letztere wurden in zwei Schichten gruppiert. In der unteren Hälfte wurden weniger Lamellen untergebracht, um eine Kollision mit RAM-Modulen und Spannungswandlern zu vermeiden. Weiter oben gewinnt der CPU -Kühler jedoch an Masse.
Der 120-Millimeter-Lüfter erreicht laut Hersteller eine Drehzahl von 600 bis 1.600 Umdrehungen pro Minute. Ferner werden ein Luftdurchsatz von 53,6 CFM und eine Lautstärke von 13,8 bis 30,2 dBA angegeben. Inklusive Lüfter belaufen sich die Maße des ID-Cooling IS-50X auf 122 x 120 x 75 Millimeter - bei einem Gewicht von 385 Gramm. Was die Kompatibilität betrifft, verweist ID-Cooling auf alle halbwegs aktuellen Mainstream-Sockel. Konkret sind das der LGA115x, AM4, AM3(+), und FM2(+).
Top-Blower mit Vor- und Nachteilen
Vom Aufbau her weckt der IS-50X Erinnerungen an den Be Quiet! Shadow Rock LP. Dieser bietet den größeren, dafür etwas langsameren Lüfter und nur vier statt fünf Heatpipes bei einem minmal höheren Gesamtgewicht. Basierend auf unseren Testergebnissen sollten sich die 130 Watt auch mit dem IS-50X wie versprochen kühlen lassen, allerdings sollte man besser keine Reserven einkalkulieren. Letztlich sind Overclocking und das Kaltstellen von Hitzköpfen auch gar nicht Sinn und Zweck eines Low-Profile-Kühlers.
Der Vorteil derartiger Kühler liegt in der geringen Bauhöhe und die ist vor allem bei Mini-PCs relevant. In vollwertigen Gehäusen eignen sie sich eventuell auch als Blickfang, sofern man Wert darauf legt, den Lüfter frontal zu präsentieren. Ansonsten sind Top-Blower eher unvorteilhaft, weil sie die Hitze nicht mit dem Luftstrom aus dem Gehäuse befördern. Stattdessen landet die heiße Luft auf dem Mainboard.
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Wann der IS-50X auf den Markt kommt, hat der Hersteller noch nicht verraten. Gleiches gilt für die Preisvorstellung. Vermutlich wird er im gleichen Bereich wie der Be Quiet! Shadow Rock LP wildern. Laut unseren Preisvergleich werden für den Konkurrenten aktuell rund 35 Euro fällig. Der IS-50X ist dort, anders als sein Vorgänger, noch nicht auffindbar.
Quelle: Techpowerup

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(Spätere Untersuchungen von Stephan mit verschiedenen Mainboards, Plattformen und Kühlern in Gehäusen bestätigten das Ergebnis.)