Noctua verschiebt passiven CPU-Kühler: Auch Next-Gen-NH-D15 erst 2021
Der Prototyp stammt aus dem Jahr 2019 - doch nun verspätet sich der passive CPU-Kühler von Noctua auf das Jahr 2021. Schlechte Nachrichten gibt es auch für PC-Bastler, die den Nachfolger des Noctua NH-D15 schon eingeplant hatten. Dieser kommt ebenfalls nicht mehr 2020 auf den Markt.
Noctua hatte bereits im Jahr 2019 den Prototypen eines lüfterlosen CPU-Kühlers präsentiert, der durch innovative Technik Prozessoren mit einer TDP von bis 120 Watt auf Temperatur halten soll. Eigentlich war die Markteinführung dieses CPU-Kühlers für das Jahr 2020 geplant. Daraus wird allerdings nichts mehr, wie ein Blick in den aktualisierten Fahrplan des Herstellers zeigt. Der passive Kühler erscheint erst im ersten Quartal 2021.
Ob es an technischen Details hapert oder die Coronakrise ihre Finger im Spiel hat, geht aus der Roadmap nicht hervor. Der passive Kühler, der sich den natürlichen Konvektionseffekt zunutze macht, ist jedenfalls nicht das einzige Produkt aus dem Hause Noctua, das sich verspätet. Im dritten Quartal 2020 sollen jetzt nur noch die schwarzen Versionen des NH-D15S und NH-U9S erscheinen. Im vierten Quartal folgt schließlich die Redux-Serie, bei der es sich um kostengünstigere CPU-Kühler handelt.
NH-D15 ebenfalls erst 2021
Der Nachfolger des Doppelturmkühlers NH-D15 mit sieben statt sechs Heatpipes erscheint allerdings erst im Laufe des Jahres 2021. Ursprünglich sollte dieser bereits im ersten Quartal 2020 auf den Markt kommen. Etwas konkreter wird es bei Noctuas weißen Lüftern, die für das erste Quartal 2021 geplant sind. Gemeinsam mit einer schwarzen Version der NF-A12x25, einer schwarzen Version des NH-U12A sowie einem Heatsinkcover für den Kühler, einem 8-Wege-Lüfter-Hub und einem 24-auf-12-Volt-Converter.
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Zuletzt hatte Noctua eine Neuauflage des NH-L12 veröffentlicht. Der Zusatz Ghost rührt daher, dass der CPU-Kühler speziell für den Einsatz im ITX-Winzling Louqe Ghost S1 gestaltet wurde. Im Vergleich zum Original wurde die Sockel-Kompatibilität angepasst und der 120-Millimeter-Lüfter auf der Oberseite gestrichen.
Quelle: Noctua

Größer können die Kühler nicht werden. Also bleibt die Verringerung der CPU Leistung sprich Energieaufnahme oder die Reduzierung der Kühlmitteltemperatur.
Auch die Verteilung der Wärmeabgabefläche wäre eine Lösung, die CPU müßte die Wärme wieder auf einer größeren Fläche abgeben. Das hatten wir schon bei älteren CPU.
Die bekannten Gründe sprechen allerdings wiederum dagegen.
Die Wärmeleitfähigkeit ließe sich durch Kupfer verbessern. Bei den Lüftern gibt es mehr Schwierigkeiten. Schneller bedeutet mehr Lärm. Größer geht kaum.
Abkühlen des Kühlmittels Luft, na ja.
Mehrere CPU mit guter Verwaltung wäre u. U. eine Lösung.
Mit meinem AMD 3700x habe ich keine Probleme, aber das ist ja nicht Ende der Fahnenstange.
ein wahrlich großartiger kühler
Nächster wird wieder Noctua bei mir, haben mich immer vom Service und Montage überzeugt wie kein Zweiter.
Wegen Wartung?