Passive Kühlkörper: Noctua stellt lüfterlose Zukunft in Aussicht

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Passive Kühlkörper: Nocuta stellt lüfterlose Zukunft in Aussicht
Quelle: PCGH

Noctua plant die Einführung ihrer komplett lüfterlosen und damit passiv arbeitenden Kühlkörper noch in diesem Jahr. Ein erster Prototyp aus dem Jahr 2019 erlaubte bereits einen Vorgeschmack auf die Leistungsfähigkeit dieser neuen Kühllösung. Eine Unterstützung sowohl für Intels LGA 115x- als auch für AMDs AM4-Sockel gilt als sehr wahrscheinlich.

Trotz aller technologischen Fortschritte der letzten Jahrzehnte auf diesem Gebiet: Die zahlreichen rotierenden Lüfter stellen noch immer eine der größten Lautstärkequellen im heimischen Rechenknecht dar. Die Lüfterblätter können noch so ausgefeilte Formen annehmen, die Kuggellager noch so gut arbeiten, der Geräuschpegel bleibt bestehen. Diesem Umstand möchte sich der Cooling-Spezialist Noctua nun endlich annehmen, weshalb man schon seit geraumer Zeit an passiv arbeitenden CPU-Kühlkörpern arbeitet.

Ruhe bitte!

Laut Noctua ist das entworfene Design der Kühlkörper "driven by performance and efficiency considerations". Lässt man diese Marketingaussage beiseite, bleibt die Frage im Raum stehen, mit welcher Kühlleistung bei den passiven Konstruktionen zu rechnen ist. Einen Vorgeschmack boten die bereits auf der Computex 2019 gezeigten Prototypen, die damals auch von der PCGH genauer unter die Lupe genommen wurden.
Dieser 1,5 kg schwere Prototyp konnte damals laut Herstelleraussagen in Szenarien mit guten Umgebungsvorraussetzungen immerhin knapp 130 Watt abführen, womit er damals den Intel Core i9-9900K im Zaum hielt. Bis zum finalen Marktstart können sich Optik und struktureller Aufbau des damals gezeigten Kühlkörpers natürlich noch verändern. Erwähnenswert ist auch, dass der Kühler sowohl auf Intels LGA 115x- als auch auf AMDs AM4-Sockel passen dürfte.

Release und Preis noch nicht bekannt

Wann genau Noctua das passive Zeitalter weiter voranbringen möchte, steht noch nicht genau fest, man geht jedoch von ersten Produkten bis Ende des Jahres aus. Auch zum Preis ist nichts bekannt, doch in der Vergangenheit zählten passiv arbeitende PC-Komponenten, etwa Netzteile, nicht gerade zu den günstigsten Vertretern.

Quelle: Overclock3D

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    • Kommentare (67)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Duke711 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Rotkaeppchen
        Du hast keine Ahnung.
        Da muss ich Dir Recht geben dass Du keine Ahnung hast, Dir war bis vor kurzen gar nicht der Sachverhalt des Wärmeübergangskoeffizienten klar und was für ein großer Hokuspokus das mit der Gerenzschicht und co doch alles sein muss.

        Zitat von Rotkaeppchen
        Für alle Nichtinschinöre:
        Stellen wir uns einen Luftkühler mit konstanter Lüfterdrehzahl und entsprechend konstanter Luftgeschwindigkeit vor. Bei diesem bleibt der Wärmeübertragungskoeffizient über bestimmte enge Temperaturbereichen konstant und die vom Kühler abgeführte Wärme ist proportional zur Temperaturdifferenz
        Naja zu den Ingenieuren kannst Du dich wohl nicht zählen

        Denn es gilt ganz einfach für den Wärmestrom:

        Q = Oberfläche * Temperturdifferenz * Wärmeübergangskoeffizienten

        Das sind einfache Grundlagen aus der Thermodynamik, Schulphysik und auch jeder Ingenieur weiß das.

        Zitat von Rotkaeppchen
        Nach der Behauptung von Duke711 hätte aber die Luftgeschwindigkeit mit zunehmender Differenztemperatur abnehmen müssen.
        Habe ich genau wo behauptet? Vielmehr hast Du einfach den Sachverhalt nicht verstanden. Denn die Strömungsgeschwindigkeit ist proportional mit dem Wärmeübergangskoeffizienten, das habe ich gleich zu Beginn so kommuniziert. Anstatt den Wärmeübergangskoeffizienten abzubilden, kann man die gleiche Funktion (die angeblich linear sein soll) über die Strömungsgeschwindigkeit abbilden. Und genau darauf bezieht sich die folgende Aussage:

        Zitat

        Ein weit verbreiteter Irrglaube, die Funktion schaut nämlich so aus:
        Bereits bei nur 5 K Differenz sind im Vergleich zu einem Heizkörper mit 55 K schon 65% erreicht.
        Und bezog sich auch auf deine Aussage wo indirekt die Strömungsgeschwindigkeit angesprochen wurde.

        Zitat:
        Zitat
        Weiß jemand mit einem höheren IQ in Thermodynamik als ich, ob die dickeren Kühlrippen mit größerem Abstand eine Art Luftumwelzung wie zB bei Heizkörpern erzeugen? .
        Zitat von Rotkaeppchen
        Das ist die übliche Vermutung, ja, der größere Abstand ist wichtig, das erhöht die sehr geringe Strömungsgeschwindigkeit durch den minimalen thermischen Druck. Ich suche gerade nach Videos und ob man flimmernde Luft über passiven Kühlern sieht,so wie man es über Heizungen sieht. Das Problem ist, dass Du für diese Art Wärmeübergang höhere Temperaturen benötigst.
        Wärmeübergang ist übrigens nicht der Wärmestrom! Aber respekt das Du dafür über 7 Tage benötigst hast. Im übrigen empfehle ich Dir weniger Kraftausdrücke zu verwenden, sondern mal lieber Textinterpretation zu üben, da ist noch ein großes Defizit vorhanden.

        Zitat von Rotkaeppchen
        Du hast den Wärmeübertragungskoeffizienten mit der übertragenen Wärmemenge verwechselt
        Ein ganz klares Nein!

        Aber sehr amüsanter Kommentar von Dir.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Auf welche Umgebungstemperatur bezieht sich eigentlich deine ursprünglich gepostete Kurve?
        Wie man auf der x Abzisse ablesen kann, Ambient 25 °C.

        Nachtrag:
        Zitat von Rotkaeppchen
        Du hast keine Ahnung.
        Schau Dir mal meine Beiträg an und denke mal scharf nach ob ich davon wirklich keine Ahnung oder nur etwas Halbwissen habe! Mir sind die Grundlagen jedenfalls nicht fremd.
      • Von Duke711 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Rotkaeppchen
        Du hast keine Ahnung.
        Da muss ich Dir Recht geben dass Du keine Ahnung hast, Dir war bis vor kurzen gar nicht der Sachverhalt des Wärmeübergangskoeffizienten klar und was für ein großer Hokuspokus das mit der Gerenzschicht und co doch alles sein muss.

        Zitat von Rotkaeppchen
        Für alle Nichtinschinöre:
        Stellen wir uns einen Luftkühler mit konstanter Lüfterdrehzahl und entsprechend konstanter Luftgeschwindigkeit vor. Bei diesem bleibt der Wärmeübertragungskoeffizient über bestimmte enge Temperaturbereichen konstant und die vom Kühler abgeführte Wärme ist proportional zur Temperaturdifferenz
        Naja zu den Ingenieuren kannst Du dich wohl nicht zählen

        Denn es gilt ganz einfach für den Wärmestrom:

        Q = Oberfläche * Temperturdifferenz * Wärmeübergangskoeffizienten

        Das sind einfache Grundlagen aus der Thermodynamik, Schulphysik und auch jeder Ingenieur weiß das.

        Zitat von Rotkaeppchen
        Nach der Behauptung von Duke711 hätte aber die Luftgeschwindigkeit mit zunehmender Differenztemperatur abnehmen müssen.
        Habe ich genau wo behauptet? Vielmehr hast Du einfach den Sachverhalt nicht verstanden. Denn die Strömungsgeschwindigkeit ist proportional mit dem Wärmeübergangskoeffizienten, das habe ich gleich zu Beginn so kommuniziert. Anstatt den Wärmeübergangskoeffizienten abzubilden, kann man die gleiche Funktion (die angeblich linear sein soll) über die Strömungsgeschwindigkeit abbilden. Und genau darauf bezieht sich die folgende Aussage:

        Zitat

        Ein weit verbreiteter Irrglaube, die Funktion schaut nämlich so aus:
        Bereits bei nur 5 K Differenz sind im Vergleich zu einem Heizkörper mit 55 K schon 65% erreicht.
        Und bezog sich auch auf deine Aussage wo indirekt die Strömungsgeschwindigkeit angesprochen wurde.

        Zitat:
        Zitat
        Weiß jemand mit einem höheren IQ in Thermodynamik als ich, ob die dickeren Kühlrippen mit größerem Abstand eine Art Luftumwelzung wie zB bei Heizkörpern erzeugen? .
        Zitat von Rotkaeppchen
        Das ist die übliche Vermutung, ja, der größere Abstand ist wichtig, das erhöht die sehr geringe Strömungsgeschwindigkeit durch den minimalen thermischen Druck. Ich suche gerade nach Videos und ob man flimmernde Luft über passiven Kühlern sieht,so wie man es über Heizungen sieht. Das Problem ist, dass Du für diese Art Wärmeübergang höhere Temperaturen benötigst.
        Wärmeübergang ist übrigens nicht der Wärmestrom! Aber respekt das Du dafür über 7 Tage benötigst hast. Im übrigen empfehle ich Dir weniger Kraftausdrücke zu verwenden, sondern mal lieber Textinterpretation zu üben, da ist noch ein großes Defizit vorhanden.

        Zitat von Rotkaeppchen
        Du hast den Wärmeübertragungskoeffizienten mit der übertragenen Wärmemenge verwechselt
        Ein ganz klares Nein!

        Aber sehr amüsanter Kommentar von Dir.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Auf welche Umgebungstemperatur bezieht sich eigentlich deine ursprünglich gepostete Kurve?
        Wie man auf der x Abzisse ablesen kann, Ambient 25 °C.

        Nachtrag:
        Zitat von Rotkaeppchen
        Du hast keine Ahnung.
        Schau Dir mal meine Beiträg an und denke mal scharf nach ob ich davon wirklich keine Ahnung oder nur etwas Halbwissen habe! Mir sind die Grundlagen jedenfalls nicht fremd.
      • Von Rotkaeppchen
        Nachtrag:
        Zitat von Duke711
        Ein weit verbreiteter Irrglaube, die Funktion schaut nämlich so aus:

        Bereits bei nur 5 K Differenz sind im Vergleich zu einem Heizkörper mit 55 K schon 65% erreicht.
        Was für ein Humbug! Ich habe mir jetzt ein Ruhe die Formeln dazu angeschaut und kann nur mit Kopfschütteln und vor den Kopf geschlagener Hand feststellen, was ich schon vermutet hatte. Du hast keine Ahnung. Du hast den Wärmeübertragungskoeffizienten mit der übertragenen Wärmemenge verwechselt. Sowas darf nicht passieren.

        Für alle Nichtinschinöre:
        Stellen wir uns einen Luftkühler mit konstanter Lüfterdrehzahl und entsprechend konstanter Luftgeschwindigkeit vor. Bei diesem bleibt der Wärmeübertragungskoeffizient über bestimmte enge Temperaturbereichen konstant und die vom Kühler abgeführte Wärme ist proportional zur Temperaturdifferenz. Doppelte Temperaturdifferenz, doppelte abgeführte Wärmemenge.

        Zumindest in engen Grenzen, wir reden hier aber nicht über grühende Lamellen. In der Realität spielen dann noch andere Wärmeübergänge z.B. zwischen CPU und Kühler und von den Heatpipes zu die Lamellen eine Rolle. Das ganze ist wie hintereinandergeschaltete Widerstände zu bestehen. Aber als Daumenwert reicht das. Mit verändertem Luftstrom durch veränderte Lüfterdrehzahl kann man ebenfalls die Kühlleistung beinflussen. Auch das in bestimmten Grenzen und nicht linear.

        Geht es um freie Konvektion, resultiert der kühlende Luftstrom aus der Temperaturdifferenz. Je größer der Unterschied, umso höher die Luftgeschwindigkeit. Dieser Effekt ist aber nicht linear und mit immer größer werdender Temperaturdifferenz gibt es immer weniger Steigerung der Luftgeschwindigkeit. Nach der Behauptung von Duke711 hätte aber die Luftgeschwindigkeit mit zunehmender Differenztemperatur abnehmen müssen. Und das ist natürlich leicht erkennbarer Bullshit. Aber gut, einmal nachrechnen und bekannte Tabellenwerte anschauen offenbart diesen Humbug schnell.

        Die vom Noctuakühler übertragene Wärmemenge hängt von vielen gemotrichen Größen ab. Ist es ein offener Aufbau, oder ein geschlossenes und gedämmtes Gehäuse, gibt es doch irgendwo Gehäuselüfter, etc. Man wird mit dem Kühler ganz sicher CPUs sicher kühlen können, in welcher Leistungsklasse und mit welcher resultiernder CPU-Temperatur kann aber nur durch einen Test bestimmt werden. Da findet unser PCGH-Torsten sicher eine freie Minute
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Metamorph83
        Das Frage ich mich auch gerade, wäre selbst nicht darauf gekommen, da das Geräusch eindeutig von den Spawas neben der CPU kommt...
        Das Netzteil hätte ich jetzt so nicht im Verdacht gehabt, da es eiwandfrei läuft. Muss es mal bei Gelegenheit testen, da mein 2. PC auch ein Seasonic hat, muss ich jetzt mal schauen woher ich eins zum Testen her bekomme...
        Wenn es bei dir eindeutig von den Spannungswandlern kommt, dann ist dem wohl so. Natürlich gibt es auch da Serienstreuung und das Mortar ist auch kein High-End-Produkt, was in Kombination mit einem i9-9900K eine höhere Belastung der Wandler naheliegt, die Spulefiepen begünstigen kann. (Getestet habe ich es selbst nicht, sodass ich keine Aussage zur Qualität der Wandler im allgemeinen machen kann.)

        Ich selbst habe ein aktiv gekühltes Gold-Seasonic im Mainboard-Teststand, ein Platin kommt regelmäßig in der Redaktion zum Einsatz, wenn Netzteilprobleme ausgeschlossen werden sollen und privat habe ich schon einmal mit dem 520 W fanless experimentiert. Alle drei Typen waren/sind dabei an einigen Mainboards frei von Störgeräuschen, bei einigen wenigen fiepen sie dagegen deutlich hörbar. Die Geräusche kommen dabei eindeutig aus dem Netzteil, auch wenn die Mainboards offensichtlich Teil der Ursache sind. Hat man eine Platine, die sich gut verträgt, kann ich die Geräte durchaus empfehlen – effizient, für Passivgeräte kühl und, ebenfalls für lüfterlose Netzteile dieser Leistungsklasse, nicht zu teuer. Aber mit dem Digifanless ist mir sowas noch nie passiert, weswegen ich dieses als das bessere (aber leider nicht mehr verfügbare) Produkt erachte. Und die Etasis-Nightjars waren in dieser Hinsicht auf pflegeleichter, auch wenn die natürlich aus einer anderen Effizienklasse stammten, was meiner Erfahrung nach auch auf die Lebensdauer auswirken konnte.
      • Von TJW65 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Metamorph83
        Das Frage ich mich auch gerade, wäre selbst nicht darauf gekommen, da das Geräusch eindeutig von den Spawas neben der CPU kommt...
        Das Netzteil hätte ich jetzt so nicht im Verdacht gehabt, da es eiwandfrei läuft. Muss es mal bei Gelegenheit testen, da mein 2. PC auch ein Seasonic hat, muss ich jetzt mal schauen woher ich eins zum Testen her bekomme...
        Halt mich auf dem laufenden

        MFG
        TJW65
      • Von RNG_AGESA
        der kühler macht iwie keinen sinn.
        MESHY-cases sind auch mit NH-D15 unhörbar... die einzige lärmquelle ist nach wie vor die GPU @70c..
      Direkt zum Diskussionsende
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