Noctua NH-P1: Passiver High-End-Prozessorkühler für 100 Dollar gesichtet
Noctuas erster komplett passiver CPU-Kühler ist bereits seit Längerem in der Entwicklung und wurde nun erstmals am Markt gesichtet, wenn auch nur vorübergehend.
Nachdem Noctua im Mai die baldige Markteinführung des bereits seit Längerem erwarteten, passiven High-End-Prozessorkühlers in Aussicht gestellt hatte, wurde dieser nun unter der Modellbezeichnung NH-P1 vorübergehend beim US-Online-Händler Newegg.com für 100 Dollar gelistet, jedoch ist das Angebot mittlerweile nicht mehr verfügbar. Auch auf der Herstellerwebseite gibt es derzeit noch keine offizielle Ankündigung, weswegen manche Eckdaten noch fehlen.
Passiv und gerne auch semi-passiv
Laut der Beschreibung wurde Noctuas erster passiver CPU-Kühler dabei von Grund auf für den lüfterlosen Betrieb konzipiert und soll in Gehäusen mit guter natürlicher Konvektion dank seiner sechs Heatpipes und dicken, weit auseinander liegenden Kühlkörperlamellen moderne High-End-CPUs mit geringer bis mittlerer Verlustleistung komplett passiv kühlen. Noctua will dafür auch noch Setup-Richtlinien und eine Liste der empfohlenen Gehäuse veröffentlichen. Der dazugehörige Eintrag auf der Herstellerwebseite führt aktuell noch ins Leere.
Zur Leistungssteigerung oder für semi-passive Setups kann der NH-P1 gemäß Empfehlung auch mit einem langsam drehenden 120-mm-Lüfter, wie dem NF-A12x25 LS-PWM des Herstellers, ausgestattet werden. Zur Befestigung des Kühlers setzt man derweil auf das "SecuFirm2+"-Montagesystem auf Torx-Basis, während im Lieferumfang auch die hauseigene NT-H2-Wärmeleitpaste und eine 6-Jahres-Herstellergarantie enthalten sind.
Nicht für besonders heiße CPUs gedacht
Noctua warnt unterdessen, dass der NH-P1 nicht für Übertaktung oder CPUs mit hoher Wärmeentwicklung geeignet ist, wobei man auf die Angabe einer TDP-Auslegung aufgrund von Faktoren wie Gehäuse, Umgebungstemperatur oder anderen Komponenten im System absieht. Stattdessen wird auf die in ganzer Länge erst noch folgende CPU-Kompatibilitätsliste verwiesen, in der angeben wird, welche Wärmelast der Kühler bei einer bestimmten CPU in einem vollständig optimierten Setup voraussichtlich unterstützen kann.
Ausblick auf CPU- und Sockel-Kompatibilität
Exemplarisch für unterstützte CPUs war in dem Beschreibungstext von Intel (Core i9-) 9900K, 9700K oder AMD Ryzen 2700X, 3950X 3700X, 3400G "etc." zu lesen. Als kompatible Sockel wurden Intel LGA115x (LGA1150, LGA1151, LGA1155, LGA1156), LGA1200, LGA20xx (LGA2066, LGA2011-0, LGA2011-3) & AMD AM4, AM3(+), AM2(+), FM2(+) und FM1 genannt. Dabei war auch von 100-prozentiger RAM-Kompatibilität auf AM4 und Intel LGA1200/115x die Rede, wobei der obere PCI-E-Steckplatz "auf den meisten ATX- und µATX-Motherboards" freigehalten werden soll. Weitere Informationen von offizieller Seite dürften bald folgen.
Quelle: via fanlesstech.com

https://ncc.noctua.at/coo...
https://noctua.at/de/noctua-introdu...ooler-and-ls-pwm-fan-for-semi-fanless-systems
Ca. 1,5Kg soll sie wiegen.
Da bekommt man da ja richtig Platzangst im BigTower!
Und ich stimme Dir zu, was kaputt gehen kann geht auch irgendwann kaputt, die Fehlerquellen einzuschränken ist hier ein sehr wirksames Mittel. Im Enthusiasten Bereich wird halt ausgelotet was geht, vollkommen ok.
Für den normalen Gaming PC darf es gerne Alltagstauglich sein. Den ich hier habe hat, gerade nachgezählt 10 Lüfter verbaut,(bin selber überrascht) und ich höre fast nichts, und selbst wenn ich spiele nur ein leises Säuseln, für mich ok und kein Bedarf den Rechner unter Wasser zu setzten.
MfG
Also gehe ich jeder Fehlerquelle aus dem Weg. Für mich kommt deswegen nur ein Luftkühler in Frage. Wenn hier am Samstag Abend mal der Lüfter streikt, kann ich den entweder mit einem im Keller sicherlich rumliegenden tauschen. Oder ich verwende einfach ein Gehäuseluffi und nutze in der Front nur noch einen. Dann kann ich das Moped ein paar Minuten später weiter nutzen.
Bei dem hier vorgestellten Noctua entfällt sogar diese letzte Fehlerquelle.
Eine AIO muss komplett getauscht werden. Selbst wenn man noch nen Kühler rumliegen hat ist der Aufwand etwas größer hier kurzfristig auszutauschen.
Und wenn man einen asymmetrischen Kühler nutzt hat man auch keine Probleme an den RAM zu kommen bei Bedarf.
Das Einzige was m.E. für eine AIO sprechen könnte ist die Optik und das ist geschmackssache.