Cryorig Monster XX: Neuer CPU-Luftkühler soll 300 Watt "wegkühlen" können

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Cryorig Monster XX: Neuer CPU-Luftkühler soll 300 Watt "wegkühlen" können
Quelle: Cryorig

Cryorig stellt einen neuen CPU-Luftkühler vor: Der "Monster XX" getaufte Kühler soll insbesondere für die kommende CPU-Generation rund um Intel Arrow Lake und Ryzen 9000X3D gerüstet sein.

Cryorig meldet einen neuen CPU-Kühler an, der als "Monster XX" eine namensgetreu monströse Kühlleistung verspricht. Denn wie das Unternehmen im zugehörigen Datenblatt erklärt, soll der Monster XX bis zu 300 Watt TDP "wegkühlen" können. Möglich mache dies der erstmalige Einsatz von zehn Kupfer-Heatpipes mit einem Durchmesser von sechs Millimetern, die durch die beiden Aluminium-Fin-Stacks mit jeweils 86 Lamellen laufen. Als Kühleranschluss dient das gewohnte 4-Pin PWM.

Die beiden 120-mm-Lüfter des Dual-Tower-Kühlers werden in einer Push-Pull-Konfiguration angebracht und drehen sich Geschwindigkeiten zwischen 800 und 1.800 Umdrehungen pro Minute. Auch ARGB-Beleuchtung ist an Bord, die über den gängigen 3-Pin-Anschluss mit Strom versorgt wird. Der Geräuschpegel des 120 x 133 x 159 mm großen Cryorig Monster XX wird mit bis zu 31,5 dB(A) angegeben; der Luftstrom soll bei bis zu 58,47 CFM bei 1,35 mmAq liegen.

Der Cryorig Monster XX verspricht bei den Sockeltypen die Unterstützung aller gängigen Intel- und AMD-Typen. Dazu gehören neben AM4 und AM5 sowie LGA 115x/1200 und LGA 1700 auch die Unterstützung des kommenden LGA1851-Sockels für Arrow Lake. Ein konkretes Releasedatum sowie ein Preis zum Monster XX werden seitens Cryorig bisher allerdings nicht genannt.

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Die sechs Heatpipes des NH-P1 sind nicht viel, sondern in dieser einseitig genutzten Form sogar unterdurchschnittlich.

        Eigentlich wäre das sogar Wasser auf meine Mühlen. Aber Passiv-Kühler sind allgemein am anderen Ende der Wärmetransportkette beim Übergang an die Luft limitiert. Das macht zusätzliche Heatpipes ebenfalls sinnlos, aber aus anderen Gründen und führt somit auch zu ganz anderen Optimierungsschwerpunkten. Da sollte man keine Rückschlüsse darauf ziehen, was einem Dual-Fan-Aktivkühler zu besseren Temperaturen verhelfen könnte oder nicht.

        Aber zur Illustration: vor dem 6-Piper NH-P1 lag in meinem 65-W-fanless-Temperaturranking der CR-100A mit zwei Pipes (in der primären Stufe), dahinter der CR-95C mit ebenfalls zwei, dann folgte der HE02 V2 wieder mit sechs Heatpipes (beidseitig genutzt) und der NH-D15 (dito) gefolgt vom Le Grand Macho mit sieben Heatpipes (beide Enden genutzt). Bei 88 W waren die Rangfolge NH-P1 = CR-100A (gleich auf) dann CR-95A dann HE02 und Grand Macho (~gleich auf, aber schon am throtteln) und der NH-D15 war ganz raus. Also 6 Pipes = 2 Pipes vor 2 Pipes vor 6 Pipes (doppelt) = 7 Pipes (doppelt) vor 6 Pipes (= unbrauchbar). Bei 140 W war der NH-P1 dann als einziger überhaupt brauchbar. Was lernen wir daraus? Passivkühlung ist schwierig, aber die Zahl der Heatpipes sagt nichts über die Erfolgschancen aus. Sonst wäre der CR-80 (geschätzt 80 1,6 mm Heatpipes ab Bodenplatte) der Uber-Kühler gewesen und keine Gurke.

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      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Die sechs Heatpipes des NH-P1 sind nicht viel, sondern in dieser einseitig genutzten Form sogar unterdurchschnittlich.

        Eigentlich wäre das sogar Wasser auf meine Mühlen. Aber Passiv-Kühler sind allgemein am anderen Ende der Wärmetransportkette beim Übergang an die Luft limitiert. Das macht zusätzliche Heatpipes ebenfalls sinnlos, aber aus anderen Gründen und führt somit auch zu ganz anderen Optimierungsschwerpunkten. Da sollte man keine Rückschlüsse darauf ziehen, was einem Dual-Fan-Aktivkühler zu besseren Temperaturen verhelfen könnte oder nicht.

        Aber zur Illustration: vor dem 6-Piper NH-P1 lag in meinem 65-W-fanless-Temperaturranking der CR-100A mit zwei Pipes (in der primären Stufe), dahinter der CR-95C mit ebenfalls zwei, dann folgte der HE02 V2 wieder mit sechs Heatpipes (beidseitig genutzt) und der NH-D15 (dito) gefolgt vom Le Grand Macho mit sieben Heatpipes (beide Enden genutzt). Bei 88 W waren die Rangfolge NH-P1 = CR-100A (gleich auf) dann CR-95A dann HE02 und Grand Macho (~gleich auf, aber schon am throtteln) und der NH-D15 war ganz raus. Also 6 Pipes = 2 Pipes vor 2 Pipes vor 6 Pipes (doppelt) = 7 Pipes (doppelt) vor 6 Pipes (= unbrauchbar). Bei 140 W war der NH-P1 dann als einziger überhaupt brauchbar. Was lernen wir daraus? Passivkühlung ist schwierig, aber die Zahl der Heatpipes sagt nichts über die Erfolgschancen aus. Sonst wäre der CR-80 (geschätzt 80 1,6 mm Heatpipes ab Bodenplatte) der Uber-Kühler gewesen und keine Gurke.

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      • Von Accolade
        Naja hinken würd ich jetzt nicht sagen aber irgendwann ist es klar - Sinnfrei.
        Du bist doch vom Fach, Torsten, schau dir diesen Passiven PC an. Ein CPU-MonsterBlock mit viel Pipes.
        Problem mit Masse erschlagen
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        Look ma - no Fans!
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Accolade
        In dem Kontext schon. Hier hilft Masse einfach beim Abführen. Gleiches übredings bei der Dämmung von Musik bzw. Schall. Hier ist Masse einfach am Besten - desto mehr desto besser. Meine Erfahrung.
        Der Vergleich hinkt: Schall muss flächig bekämpft werden. Das Problem bei der Kühlung moderner CPUs ist dagegen die Wärmekonzentration auf kleinem Raum und 10 Heatpipes thermisch vernünftig an einen Heatspreader zu koppeln, ist alles andere als einfach. Bei Thermalrights HR-22 machen acht Heatpipes die Bodenplatte zum Beispiel so lang, dass die äußersten Heatpipes 2,5 cm vom Sockel-Zentrum entfernt sind – oder 3,5 cm von der Hauptwärmequelle der asymmetrischen AMD-Designs. Da tragen sie entsprechend kaum noch was zur Wärmeabfuhr bei; ihr volles Potenzial können solche Kühler nur auf Workstation-CPUs umsetzen. Mehr als acht Heatpipes bei Consumer-Produkten habe ich dementsprechend bislang nur in stacked-Konfigurationen gesehen. Da kühlt dann also die zweite Hälfte der Heatpipes die Rückseite der ersten – was eher wenig bringt, denn die erste Lage wird ja schon direkt durch die Lamellen gekühlt.
      • Von Schori Volt-Modder(in)
        Jetzt wo auch Intel sparsamer wird kommt der Klotz?
        Ich bleib beim Mugen 5 bis er nicht mehr auf ein Board passt.
      • Von svenscherner Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich verwende nun seit zehn Jahren den Cryorig R1 Ultimate. In der Zeit gab es ein kostenloses AM4 Kit. Ist gibt keinen stärkeren Luftkühler.
        Ich denke, dass wenn er die kommenden Montage Sets unterstützt, kann ich ihn auch in 20 Jahren noch verwenden.
        Hat damals 80€ gekostet.
        Vorher mit einen 1090T, dann 1800x, 3950x und seit 2021 mit einem stark übertakteten 5950x.

        Cryorig ist die seriösteste und sympathischste Firma die ich kenne
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