Be quiet Dark Rock (Pro) 4: Neuauflage mit leichterer Montage
Be quiet hat die vierte Generation seiner High-End-Kühler veröffentlicht. Sowohl der Dark Rock Pro 4 als auch der Dark Rock 4 kommen mit einem neuen Halterungssystem daher, das eine Montage von oben statt von der Mainboard-Rückseite erlaubt und damit simpler ausfällt. Be quiet wirbt außerdem mit Keramikpartikeln in der schwarzen Lackierung.
Be quiets Dark Rock Pro 3 und Dark Rock 3 gehören zu den besten CPU-Luftkühlern, was die Lautstärke und Kühlleistung angeht. Abzüge müssen sich die Modelle jedoch bei der B-Note gefallen lassen, da die Montage spätestens für Käufer, die nicht ständig mit Hardware herumbasteln, eine fummelige Angelegenheit darstellt: Die CPU-Kühler müssen von vorne auf den Prozessor aufgesetzt und von hinten verschraubt werden, während man das Mainboard hochkant und frei zugänglich positioniert. Mit der neuen Generation bessert Be quiet diesen Makel aus.
Das neue Montagesystem sieht eine Verschraubung von oben vor, sodass Nutzer nicht mehr hinter das Mainboard greifen müssen. Der größere Dark Rock Pro 4 mit zwei separaten Kühltürmen hat in der oberen Lamellenabdeckung neben den sieben Schraubkappen zur Abdeckung der Heatpipes zwei zusätzliche integriert, unter denen sich Durchführungen befinden, um die Sockelhalterung festschrauben zu können. Ein passender Schraubendreher befindet sich im Lieferumfang. Be quiet trägt in beiden Fällen eine schwarze Lackierung samt Keramikpartikeln auf die Lamellen und die Heatpipes auf, welche die Wärmeübertragung verbessern soll und die Kühler mattschwarz
erscheinen lässt. Um die RAM -Kompatibilität zu erhöhen, fallen die unteren Lamellen beim Dark Rock Pro 4 schmaler aus. Enthalten sind dort ein 135 und ein 120 mm großer Lüfter auf Basis des Silent Wings 3. Der Dark Rock 4 ist mit einem einzelnen 135er ausgestattet.
Laut Be quiet soll der Dark Rock Pro 4 bei gleicher Kühlleistung leiser operieren als sein Vorgänger, wohingegen der Dark Rock 4 bei gleicher Lautstärke eine TDP von 200 Watt wegkühlen könne. Die unverbindlichen Preisempfehlungen liegen bei 87 Euro für das Pro-Modell und 73 Euro für den kleinen Bruder. Die Straßenpreise siedeln sich zurzeit bei rund 75 beziehungsweise 60 Euro an, wobei die Auslieferung bereits begonnen hat.

?!
Da habe ich eine ganze Litanei an Tests gepostet.
Bei CB z.B. sieht man das ganze recht gut.
Wobei bei richtig hohen Riegeln wie eben den Trident die u.U. auch im zweiten Slot Probleme machen können (kommt auch auf das Mainboard an).
Außerdem hat der TE in dem Thread RGB Riegel und da ist das in meinen Augen ziemlich Sinnfrei einen Kühler zu nehmen, der die am Ende überdeckt.
https://www.bequiet.com/a...
- Der Dark Rock 4 sitzt zentral über dem Prozessor, sodass der Lüfter den ersten RAM-Slot komplett überdeckt
- Der Problematik kann bedingt Abhilfe geschafft werden, indem der Lüfter des Kühlers nach oben versetzt wird. Die knapp 4 cm hohen G.Skill-FlareX-Module des ComputerBase-Testsystems passen so mit sanfter Gewalt unter den Ventilator: Der Lüfter drückt noch leicht auf den Heatspreader des Speicherriegels, selbst nachdem der Ventilator so weit wie möglich nach oben versetzt worden ist. Arbeitsspeicher mit noch höheren Kühlblechen passt folglich auf keinen Fall mehr in Vollbestückung.
- Als relevanter Kritikpunkt bleibt beim Dark Rock 4 vor allem die eingeschränkte RAM-Kompatibilität bestehen. Der Lüfter hängt über dem ersten RAM-Slot, sodass eine Vollbestückung nur mit niedrigen Speicherriegeln möglich ist. be quiet! hätte diese Einschränkung (wie es bei großen Tower-Kühlern üblich ist) durch einen versetzten Kühlturm beheben können, hat sich jedoch dagegen entschieden. Damit wird der außergewöhnlich leise Lüfter konterkariert – denn dem Attribut „leise“ steht nun ein ungewöhnlich inkompatibler CPU-Kühler gegenüber.
halt nur nicht für Amateuerschrauber gedacht