[PLUS] Pro-MHz-Test AMD gegen Intel: Sechs CPU-Generationen im Vergleich
PCGH Plus: Neue Prozessor-Architekturen bringen in der Regel eine höhere Pro-MHz-Leistung mit. Wir prüfen, wie hoch sie ausfällt, welche Unterschiede es gibt und wie sich das auf die Frametimes auswirkt. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 12/2019.
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IPC-Vergleich CPUs
Mit jeder Generation gewinnen CPUs durch höhere Taktraten, mehr Prozessorkernen und internen Verbesserungen, wie beispielsweise mehr L3-Cache, an Leistung hinzu. Eine immer kleinere Fertigung ermöglicht einen steten Fortschritt, AMD hat zuletzt 7 nm im Desktop eingeführt und erreicht damit nicht nur einen Effizienz-, sondern auch einen Leistungs-Sprung, während Intel derzeit alles aus 14 nm herausholt. Die Summe all dieser Maßnahmen lässt sich mit einer Maßeinheit beschreiben, nämlich Instructions per Cycle (IPC), zu Deutsch "Instruktionen pro Zyklus" (IPZ). Für die meisten Berechnungen ist die Rechenleistung mit Gleitkommazahlen maßgebend, die einige von Ihnen sicher auch als "Floating Point Operations Per Second (FLOPS)" kennen dürften. Die theoretische Höchstleistung von Gafikkarten wird auch anhand von FLOPS angegeben.
Wir prüfen anhand der letzten drei Prozessor-Generationen von AMD (Zen 2, Zen + und Zen) und Intel (Coffee Lake, Kaby Lake und Haswell), welche Fortschritte es in Sachen IPC gibt, und erforschen im Zusammenspiel mit Simultaneous Multithreading die Mehrleistung in Spielen.
Feste Vorgaben
Damit solch ein Vergleich sinnvoll und messbar ist, müssen alle Prozessoren mit gleicher Taktfrequenz betrieben werden. Wir haben uns für 3,6 GHz entschieden, da die erste Zen-Generation in Form der Ryzen-1000-CPUs nicht viel mehr Takt zulässt. Dies hat auch Stabilitätsgründe. Der Arbeitsspeicher wird innerhalb der Herstellerspezifikation laufen, doch keine Sorge, es ist auch ein Spezialtest mit möglichst hohem RAM-Takt bei den beiden aktuellsten Prozessoren geplant, um die unterschiedlichen Architekturen nur unter dem Standpunkt der reinen CPU-Leistung zu bewerten. Wir haben alle CPUs auf vier Kerne degradiert und Turbo-Mechanismen sowie Sparoptionen abgeschaltet. So ist garantiert, dass jede CPU zu jeder Zeit mit vier aktiven Kernen und einem Takt von 3,6 GHz läuft.
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