[PLUS] Hardware 2020: AMDs CPU-Revolution, USB 4.0, DDR5-RAM und 360 Hz
PCGH Plus: Mal interessant, mal öde: Die Spannung steigt und sinkt bei der Consumer Electronics Show (CES) im jährlichen Wechsel wie eine Sinuskurve. Ein paar interessante Neuheiten gab es dennoch. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 03/2020.
Auf dieser Seite
- 1 AMDs CPU-Revolution
- 2 AMD Renoir: Es wird wieder spannend bei Notebooks
- 3 Intel zeigt Tiger Lake und erste Grafikkarte DG1
- 4 Monitore: OLED, 240 Hz und 37,5 Zoll
- 5 Adata "auf Abwegen"
- 6 USB 4.0 bekommt Thunderbolt-Konkurrenz
- 7 Tastatur: Mechanisch und günstig, geht das?!
- 8 DDR5: Nur ein Prototyp, aber immerhin
- 9 Flexibler Handheld-PC
Ausblick auf 2020
Im letzten Jahr haben AMD und Nvidia auf der CES mit zahlreichen Neuheiten aufgetrumpft. AMD-CEO Lisa Su hat die Radeon VII vorgestellt und Nvidia-CEO Jensen Huang hat umgehend über die Leistung der AMD-Grafikkarte gelästert. Er selbst hatte auf der eigenen Pressekonferenz die RTX 2060 vorgestellt und die Turing-Generation für Notebooks eingeläutet. Dieses Jahr hat Nvidia erst gar keine Pressekonferenz gegeben. Das erschien nur logisch, denn große Neuheiten waren von den Kaliforniern ohnehin nicht zu erwarten. Der Branchen-Buschfunk munkelt zwar, dass die neue GPU-Generation mit dem Namen Ampere zwar auf jeden Fall 2020 erscheint, für eine Ankündigung war die CES im Januar aber wohl noch zu früh. Die Computex im Sommer in Taipeh ist aktuell der heißeste Tipp für Ampere. Ganz leer kam aber Nvidia doch nicht auf die CES: Man habe sich mit dem Panel-Hersteller AU Optronics zusammengetan und neue G-Sync-Displays mit 360 Hz entwickelt. Mehr dazu aber im Extrakasten auf der nächsten Seite.
AMDs CPU-Revolution
AMD hatte da schon mehr zu bieten auf der CES, wenn auch der spannendste Teil nur die Notebooks betraf. Von der ersten Generation an haben die Ryzen CPUs den Markt wieder etwas aufgemischt und Intel ordentlich Konkurrenz gemacht. Das gilt aber nur für den Desktop-Bereich, die mobilen APUs der ersten beiden Generationen waren bestenfalls eine nette Alternative anstatt eine ernsthafte Bedrohung für den blauen Marktführer. Das könnte sich nun mit den 3000er Notebook-CPUs nun zumindest teilweise etwas ändern. Dafür sprechen die interessanten Eigenschaften der vorgestellten Modelle. In der 15-Watt-Klasse für dünne und leichte Notebooks ist der Ryzen 7 4800U der erste Achtkerner. Mit 16 Threads bietet er einen Basistakt von 1,8 GHz und einen Boost bis 4,2 GHz. In der Grafikeinheit des Prozessors sind acht Radeon-Cores zu finden.
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Folgende Themen finden Sie im Artikel:
- AMDs CPU-Revolution
- AMD Renoir: Es wird wieder spannend bei Notebooks
- Intel zeigt Tiger Lake und erste Grafikkarte DG1
- Monitore: OLED, 240 Hz und 37,5 Zoll
- 360 Hz: Ist das überhaupt noch sinnvoll?
- Adata "auf Abwegen"
- USB 4.0 bekommt Thunderbolt-Konkurrenz
- Tastatur: Mechanisch und günstig, geht das?!
- DDR5: Nur ein Prototyp, aber immerhin
- Flexibler Handheld-PC
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