[PLUS] So wichtig sind 9800X3D und Co. bei sehr hohen Auflösungen: großer Praxistest
PCGH Plus: Wir haben untersucht, welche Rolle der Prozessor in den Auflösungen von Full HD bis UHD spielt. Ist das GPU-Limit übermächtig oder übt die CPU doch einen größeren Einfluss aus als bisher gedacht? Wir testen's! Mit dabei: Flight Simulator 2024 und mehr. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 02/2025.
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Treue Leser wissen: Prozessor-Benchmarks in möglichst geringer Auflösung haben Tradition bei PC Games Hardware. Das liegt in dem Anspruch begründet, eine Hardware-Komponente möglichst unabhängig vom restlichen System zu testen und schließlich plattformübergreifend miteinander vergleichen zu können. Hätte etwa die Grafikkarte einen Einfluss auf die Framerate, wäre ein reiner Vergleich der Prozessor-Fps nicht mehr möglich (dann würden wir in einem GPU-Limit testen). So gilt es auch für andere Bauteile, zum Beispiel für den Arbeitsspeicher: Ein System mit nur 8 GiB RAM wäre nicht für moderne Benchmarks geeignet, da Nachladeruckler die Performance bestimmen würden. Für Prozessor-Benchmarks kommt daher in der Regel nicht nur die schnellste Grafikkarte zum Einsatz, um ein GPU-Limit in den Spiele-Benchmarks auszuschließen, sondern auch ein üppig restlich ausgestattetes System. Da viele Spiele jedoch ziemlich grafiklastig ausfallen, hat es schon immer zu einer weiteren Maßnahme gehört, ebenfalls die Auflösung so weit wie möglich zu reduzieren, solange wir uns noch im 16:9-Format befinden. Dabei machen wir uns zunutze, dass der Prozessor in jeder (16:9-)Auflösung gleich viele Bilder pro Sekunde generiert. Beachten Sie, dass in anderen Formaten, wie 21:9 oder 32:9, die CPU ebenfalls das zusätzliche Bild in der Breite berechnen muss und die CPU-Last steigt. Wir konzentrieren uns in diesem Artikel jedoch "nur" auf 16:9, da dieses Format immer noch am verbreitetsten ist. Wie verhält sich das Thema CPU- und GPU-Limit, wenn wir die Auflösung erhöhen? Wir möchten das im Rahmen dieses Artikels abklopfen.
Ein konstruiertes Szenario?
CPU- und GPU-Fachredakteur waren sich bei der Konzeption dieses Artikels nicht einig und haben eifrig miteinander diskutiert. Der CPU-Fachredakteur sagt: "Es gibt Fälle, in denen ein Prozessor auch noch in UHD limitiert", worauf der GPU-Fachredakteur entgegnet: "In UHD ist das aber nicht die Regel, dort bekommt man jede Grafikkarte klein." Fakt ist: Beide haben recht, denn CPU- und GPU-Limits in modernen Spielen sind nicht nur zwei festgelegte Variablen, sondern höchst dynamisch. Dennoch müssten wir hunderte Systeme aufbauen, um ein sinnvolles Bild zu zeichnen. Dazu reicht die Zeit natürlich nicht. Wir haben uns daher für die gängigsten Auflösungen Full HD, WQHD und UHD sowie zwei beliebte Grafikkarten entschieden: Geforce RTX 4090 und Radeon RX 7800 XT. Der Hintergedanke dabei ist, dass im Januar 2025 zur CES neue Grafikkarten vorgestellt werden. Die Leistungsklasse der RTX 4090 rückt also bald in einen anderen Preisbereich. Die RX 7800 XT dagegen soll die obere Mittelklasse abbilden, sozusagen die "sinnvolle" Wahl, was den Geldbeutel angeht. So ermöglichen wir einen Blick in die Zukunft der CPU-Anforderungen von 2025 und bilden gleichzeitig die Gegenwart ab. Denn dem verbauten Prozessor es ist egal, ob eine RTX 4090 oder RTX 5080 im Spiel Ihrer Wahl 120 Fps berechnet: Es ist dieselbe Arbeit für die CPU.
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Folgende Themen finden Sie im Artikel:
- Baldur's Gate 3
- Dragon Age: The Veilguard
- Starfield
- Final Fantasy 16
- Planet Coaster 2
- Anno 1800
- Microsoft Flight Simulator 2024
- Frametimes und Fazit
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