Intel Coffee Lake: CPU-Z-Screenshot zeigt Sechskerner mit 3,5 GHz

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Intel Coffee Lake: CPU-Z-Screenshot zeigt Sechskerner mit 3,5 GHz (1)
Quelle: ptt.cc

In den Weiten des Internets wurde erneut ein Lebenszeichen des Coffee-Lake-Sechskerners gesichtet. Es handelt sich um einen CPU-Z Screenshot, der einen Sockel-1151-Chip mit 3,5 GHz und einer TDP von 80 Watt ausweist.

Im Netz ist ein mutmaßlicher CPU-Z-Screenshot aufgetaucht, der den vielbeschworenen Coffee-Lake-Sechskerner zeigt. Den Daten zufolge taktet der Chip regulär mit 3,5 GHz und hat eine TDP von 80 Watt. Im Moment des Auslesens rechnet die CPU mit knapp 3,9 GHz - ob es sich dabei um einen Auslesefehler oder den Turbotakt handelt, ist unklar.

Erst kürzlich hatte die französische Seite cpchardware.com orakelt, dass der schnellste Sechskerner auf Coffee-Lake-Basis Core i7-8700K heißen und mit 3,7 GHz Basistakt ausgestattet sein soll. Damit wäre er um 500 MHz langsamer als das aktuelle Spitzenmodell für Intels Mainstreamplattform, der Vierkerner Core i7-7700K.

Der nun geleakte Sechskerner wäre mit 3,5 GHz noch einmal 200 MHz langsamer. Das könnte aber auch damit zusammenhängen, dass es sich um ein nicht finales Engineering Sample handelt. Denkbar ist auch, dass Intel den TDP-Spielraum nicht allzu weit ausreizen will. Mit zwei zusätzlichen Kernen im Mainstream-Sockel sollte der nämlich merklich kleiner sein.

Die erwähnten Franzosen gehen auch davon aus, dass es einen ebenfalls mit sechs Kernen bestückten i5-8600k mit 3,6 GHz geben wird. Im Vergleich zum i7 würde er auf die per SMT zur Verfügung gestellten virtuellen Kerne verzichten. Sogar ein i5-8400 mit 2,8 GHz und 65 Watt TDP soll laut deren Glaskugel als Antwort auf Ryzen 5 in den Handel kommen.

Was schlussendlich Realität wird, bleibt abzuwarten. Doch man kann bereits heute festhalten, dass - vermutlich dank AMDs Ryzen-Riege - wieder Bewegung in den CPU-Markt kommt. Der geleakte CPU-Z-Scrrenshot ist über die Original-Quelle übrigens nicht mehr verfügbar, verschiedene Webseiten haben ihn jedoch festgehalten.

Quelle: Videocardz

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    • Kommentare (82)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Taskmaster Software-Overclocker(in)
        Ja klar kann man sich als Produzent damit Supportunterstützung (und damit Geld) sparen. Die Schweinerei ist aber, dass man diese beim Erwerb der Software mitbezahlt hat. Jedes Produkt wird ja mit einer Mischkalkulation bepreist. Microsoft hat auch zu keinem Zeitpunkt Verluste durch den Windows 7 Support abschreiben müssen. Der Firma geht es mehr als gut.

        Dass das nach hinten losgehen kann, mag ich schwer hoffen, aber ob es das wird, ist (zumindest für mich) fraglich. Sicherlich raunen auch im Smartphonebereich einige Kunden, aber ziehen sie Konsequenzen? Ein paar.
        Aber nicht genug, um das große Ganze irgendwie zu verändern.
      • Von Taskmaster Software-Overclocker(in)
        Ja klar kann man sich als Produzent damit Supportunterstützung (und damit Geld) sparen. Die Schweinerei ist aber, dass man diese beim Erwerb der Software mitbezahlt hat. Jedes Produkt wird ja mit einer Mischkalkulation bepreist. Microsoft hat auch zu keinem Zeitpunkt Verluste durch den Windows 7 Support abschreiben müssen. Der Firma geht es mehr als gut.

        Dass das nach hinten losgehen kann, mag ich schwer hoffen, aber ob es das wird, ist (zumindest für mich) fraglich. Sicherlich raunen auch im Smartphonebereich einige Kunden, aber ziehen sie Konsequenzen? Ein paar.
        Aber nicht genug, um das große Ganze irgendwie zu verändern.
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Taskmaster
        (...)
        Ja, das ist die große Gefahr. Wobei, wie in den meisten Fällen von geplanter Obsoleszenz, es auch von Herstellerseite eigentlich gar nicht wirklich nötig wäre. Denn alternativ hätte Intel ja einfach auch mal ordentlich reinhauen und gigantische Fortschritte in den Bereichen Effizienz über die Seite der Mainboard-Plattformen und des SOCings erzwingen können. Oder Multicore-Optimierung in Allerweltssoftware aktiv fördern können, wodurch dann auch für die Normalverbraucher klare Fortschritte sichtbar geworden wären. Oder, oder, oder...

        Wieso man Windows 7, Windows XP und so weiter abschießt ist allerdings in meinen Augen klar nachvollziehbar, da steckt ja mehr hinter als "leben lassen", sondern eben auch wirklich Supportarbeit. Welcher Dev in der Windowswelt würde sich denn nicht darüber freuen, nur noch Rücksicht auf das jeweils aktuelle Windows nehmen zu müssen? Besonders eben im Treiberbereich...

        Der ganze Plan, wie du ihn skizzierst, kann übrigens auch massiv nach hinten losgehen und ein Erstarken von Alternativen bedeuten---im Smartphonebereich fühlen sich mittlerweile ja immer mehr auf den Arm genommen und würden durchaus zum gleichen OS in grün wechseln bzw. tun dies auch, wenn ihr Gerät keine Updates mehr erhält.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Es gibt Win7 Treiber für AM4.
        Hauptproblem ist die Installation, da keine USB-Geräte erkannt werden. Da muss man also noch ne alte PS2 Tastatur/Maus rumliegen haben. Was bei vielen die schon länger PCs nutzen, aber auch kein Problem sein dürfte.

        Zitat von Taskmaster
        Als erstes entledigt man sich der alten Softwarebasis. Windows 7 und co. sind Microsoft ein Dorn im Auge. AMD und Intel werden für ältere Windows-Betriebssysteme keine Treiber mehr für aktuelle Prozessoren anbieten. Einzig und allein Windows 10 bekommt sie.
        Im Gegenzug wird Microsoft ihnen helfen, die alten Produkte loszuwerden und die Käufer hierdurch dazu bewegen, das alte System zu ersetzen (Windows 10 wird immer weniger Alt-CPUs nativ unterstützen).
        Man macht das ganz behutsam und sucht sich erst mal leichte Opfer, damit die Käufer nicht in Schnappatmung verfallen.
        Wobei dann wohl auch viele einfach bei der bisherigen Hardware und Windows7 bleiben. Wenn man nicht spielt, reicht das ja für die meisten aus.

        Ist ja immer krass wie die Leute mit einer pre Sandy-Bridge CPU reagieren, wenn man ihnen erzählt wie alt ihre Hardware ist. Ab SandyBride ist es eigentlich egal, da sich bei der Leistung kaum noch was getan hat.
      • Von Taskmaster Software-Overclocker(in)
        @Der_Unbekannte
        Gibt es. Hat gerade mit Intels Atom angefangen.
        Windows 10-Update: Kein Support für bestimmte Atom-Prozessoren

        Microsoft versucht natürlich die eigenen Hände so ein wenig in Unschuld zu waschen, aber die Unterstützung von gar noch älteren Prozessoren ist noch immer gegeben, obwohl Intel sicherlich keinerlei Treiber mehr für diese produziert.
        Atom ist einfach eine wunderbare CPU, um die Reaktionen zu testen. Nicht so alt, dass ihn überhaupt niemand mehr einsetzt, nicht so jung, dass es zu viele verärgern könnte.
        Das wird sich nun Schritt für Schritt fortsetzen.
        Es ist einfach auch die logische Konsequenz. Irgendwie muss man die Altgeräte ausmustern und einen Neukauf erzwingen.

        Und zu Deiner angeblichen Firmenpolitik von AMD: wie gesagt, die Streichung des Supports für Windows 7 und 8 tragen sie auch ohne Murren mit. Dabei stand es ihnen selbstverständlich auch frei, eigene Treiber für neuere CPUs für Windows 7 und 8 zu erstellen. Machen sie aber nicht.
        Neue Prozessoren: Microsoft schrankt Support fur Windows 7 und Windows 8.1 ein | ZDNet.de
      • Von Der_Unbekannte Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Taskmaster
        @oettingerII
        Japp, so in etwa wie es DKK007 durchblicken ließ.
        Seit Jahren sind die PC-Verkäufe rückläufig. Vieles, was Du tun möchtest, kann auch ein fast 10 Jahre alter PC. Das ist für den Kunden natürlich toll, aber ein echtes Problem für die Hersteller. Deren Produkte funktionieren noch wie in der "guten alten Zeit", in der man konservativ war, Kunden einen Hammer kauften und diesen bis zum Lebensende behalten wollten. Heute haben die Hammer Plastikstiele und fallen nach wenigen Jahren vom bloßen an der Wand hängen auseinander, dafür sehen sie moderner aus, sind oft hip bunt angemalt.
        Wir sind gerade in einer Art "Soft-Übergang". Man führt den Kunden ganz langsam in die gewollte Richtung.
        Die Einigung zwischen AMD, Intel und Microsoft ist ein Deal nach dem Motto "eine Hand wäscht die andere".
        Als erstes entledigt man sich der alten Softwarebasis. Windows 7 und co. sind Microsoft ein Dorn im Auge. AMD und Intel werden für ältere Windows-Betriebssysteme keine Treiber mehr für aktuelle Prozessoren anbieten. Einzig und allein Windows 10 bekommt sie.
        Im Gegenzug wird Microsoft ihnen helfen, die alten Produkte loszuwerden und die Käufer hierdurch dazu bewegen, das alte System zu ersetzen (Windows 10 wird immer weniger Alt-CPUs nativ unterstützen).
        Man macht das ganz behutsam und sucht sich erst mal leichte Opfer, damit die Käufer nicht in Schnappatmung verfallen.

        Am Ende wird der PC-Markt (theoretisch) wiederbelebt und die Umsätze werden wieder steigen. Jedoch werden die Kunden zukünftig immer weniger von ihrer Hardware haben (zumindest wenn sie auf Windows setzen), weil der Support stark begrenzt wird und "Windows as a service" einem ständigen Wandel unterliegt, Treiber also oft angepasst werden müssen (wobei dieses "müsse" gewollt ist und kein tatsächliches MUSS ist; man sperrt damit Alt-Hardware schlicht aus).
        Mal so eine Frage: Gibt oder gab es bisher irgendeinen Anhaltspunkt, das Microsoft anfängt, ältere CPUs aus Windows auszusperren? Ich zweifle ehrlich gesagt daran. Außerdem solltest du eines verinnerlichen: Desktop oder X86 ist NICHT Smartphone. Beim Smartphone können sich die Hersteller erlauben, ältere Handy vom Support auszuschließen, da bei ARM explizit auf jede Hardware optimiert/programmiert werden muss. Beim Desktop ist das nicht der Fall. Ein Uralt-Prozessor läuft genauso mit Win10 wie ein moderner Ryzen/Kaby Lake. Also bitte keine Panik schieben. Gerade bei AMD sehe ich keinen Grund zur Sorge, das sie irgendetwas an ihrer bisherigen Firmenpolitik ändern werden. Zumindest solange kein Kraznich CEO bei AMD wird.
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